DGB Einfalt Dingolfing bläst zum Kampf gegen die AfD


Eigentlich ist der DGB eine Gewerkschaft, die parteipolitisch unabhängig ist, die die Aufgabe hat, den Arbeitnehmer zu vertreten. Umsomehr gilt das in einer Industriestadt, die mit BMW einen Arbeitgeber hat, von dem die ganze Region abhängig ist. Selbstverständlich gibt es hier unter den Arbeitern und Angestellten Anhänger aller Parteien. So ist das Transparent, mit dem die DGB Funktionäre posieren eher dumm und einfältig, also genau das Gegenteil von Vielfalt. Wenn dann diese Parole noch von örtlich bekannten Funktionären der SPD gehalten wird, dann soll das doch eher eine Drohkulisse aufbauen, lass dich nicht mit Alternativen ein, denn wenn du ertappt wirst, dann bekommst du existenzielle Probleme. Mit den Worten, „der DGB stellt sich weiterhin jeglicher extremistischer und menschenverachtender Ideologie und Nazis entgegen und setzt sich friedlich für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit in der Gesellschaft ein“, wird ein Popanz aufgeblasen, den es in Dingolfing gar nicht gibt. Es geht nicht um Toleranz, sondern um das Einschüchtern selbstständig denkender freier Menschen.

Presseausschnitt aus dem Dingolfinger Anzeiger vom 27.3.2017

 

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26 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 30. April 2017 at 11:35

    Da dieser Beitrag des Runden Tisches eine außergewöhnlich große Resonanz ausgelöst hat, bitte ich darum, noch ein paar Worte zur Klarstellung anfügen zu dürfen. Es geht mir nicht darum, die AfD und ihre Vertreter in der Luft zu zerreißen. Nun war aber gerade in jüngster Vergangenheit das Verhalten einiger AfD-ler im Vergleich zum Verhalten der Linken dermaßen dämlich, daß das nach meiner Meinung nicht unkritisiert bleiben darf. Es liegt nun einzig und allein am weiteren Verhalten der AfD-ler zu zeigen, daß sie zu lernen imstande sind.

    Zwar ist die AfD als Partei derzeit noch nicht in Regierungsverantwortung, schon gar nicht an den Schalthebeln der Macht, aber völlig ohne Auswirkung ist die Existenz der AfD nun auch wieder nicht. Wie aus dem obigen Beitrag, vor allem aber aus dem obigen Bild beispielhaft hervorgeht, provoziert die AfD in zunehmender Häufigkeit die Vasallen des politisch korrekten Systems dazu, unverblümt ihre häßliche Fratze zu zeigen, so daß alle es sehen können, die gewillt sind, hinzuschauen. Dies schätze ich nicht gering, denn das ist in gewisser Weise eine Art außerparlamentarische Opposition. Deshalb vermute ich, daß die AfD derzeit auf dem Höhepunkt ihrer Macht ist, denn sobald sie einmal tatsächlich in Regierungsverantwortung käme, wäre es mit der Opposition theoretisch und praktisch vorbei, da dann auch die AfD sich den Zwängen des tiefen Staates ohne jeden Spielraum beugen müßte. Ich halte es für völlig naiv zu glauben, die AfD könnte die Zwänge des tiefen Staates einfach mal so ignorieren.

    Die Zukunft Deutschlands hängt nicht von der parlamentarischen Zusammensetzung eines total verknöcherten Parteiensystems ab, sondern vom täglichen Verhalten der JETZT Lebenden in ihrem persönlichen Lebensumfeld. Deutschland und die Deutschen haben das Kaiserreich überlebt, die Weimarer Republik, das Dritte Reich, die DDR, und sie werden auch die BRD überleben.

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    • Posted by Maria S. on 30. April 2017 at 14:43

      Wenn es so weitergeht wie bisher und das Irrenhaus Deutschland noch zunimmt, wird sicherlich irgendwann der Letzte merken, dass er von der Politik und den Systemmedien nur noch angelogen wird und unser Sozialstaat und unsere Sicherheit am zusammenbrechen sind. Freilich wird Deutschland auch diesen Zusammenbruch überleben. Fragt sich nur wie. Es geht darum, dass wir es nicht so weit kommen lassen und frühzeit gegensteuern. All die vielen Deutschen, welche sich durch Fleiß und Ehrlichkeit eine gewisse Existenz und Wohlstand aufgebaut haben, möchten diese Errungenschaften doch sicherlich nicht verlieren.

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      • Posted by Uranus on 30. April 2017 at 20:14

        Das Ende der BRD muß nicht zwangsläufig mit Mord und Totschlag, Krieg und Gewalt einhergehen. Die Gefahr besteht allerdings. Das Ende der DDR, das noch gar nicht solange zurückliegt, ist ein Beispiel aus deutscher Geschichte, wie es auch gehen kann. Die Gefahr von Krieg und Gewalt bestand auch damals. Angeblich wurden sogar Blutkonserven in die Brennpunkte Leipzig und Dresden gebracht, für alle Fälle. Zum Glück wurden sie nicht gebraucht. Etwa in der Art stelle ich mir auch das Ende der BRD vor, ganz ohne brachiale Gewalt. Und Mutti steht fassungslos in Berlin auf dem Balkon und ruft uns zu: „Aber ich liebe euch doch alle!“

        Mancher mag besorgt fragen, ja was denn dann, nach dem Ende der BRD? Diese Frage wurde hier schon gelegentlich angeschnitten. Mehr dazu wird auf dem Blog von Gerhard Bauer angeboten – deutscheseck.wordpress.com. Hier nur ganz kurz: Vorstellbar und von meiner Seite aus wünschenswert wäre eine Konförderation deutscher Staaten, also der jetzigen Bundesländer. Wohlgemerkt, eine Konförderation, keine Förderation, wie sie die BRD derzeit darstellt. Der Unterschied ist ganz einfach und dabei trotzdem von entscheidender Bedeutung: In einer Förderation, also momentan, bricht Bundesrecht Landesrecht. In einer Konförderation bricht Bundesrecht Landesrecht NICHT. Ganz wichtig: Kein Zentralismus. Wenn jemand wissen will, zu was Zentralismus führt, der braucht sich nur die jetzige BRD und die Europäische Union anzuschauen.

        Daß nach dem Ende der BRD auch die Europäische Union das Zeitliche segnet, wahrscheinlich sogar schon vorher gesegnet hat, versteht sich von selbst. Solche monströsen Ungetüme sind ja nun wirklich das Letzte, was die Menschheit braucht.

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    • Posted by Maria S. on 2. Mai 2017 at 12:25

      Um Ihre Vorstellungen verwirklichen zu können, braucht es unbedingt die AfD. Sie ist die einzige Partei, welche die GEZ-Verblödungsindustrie abschaffen will. Erst wenn die Bürger nicht mehr mit Dauerlügen gehirngewaschen werden und wieder klar denken können, sind sie auch eher für positive Veränderungen bereit.

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  2. Posted by Maria S. on 29. April 2017 at 13:17

    @ Uranus 12:28
    Ich halte auch nichts von dieser Distanzeritis. Der gemäßigte und der rechtsaußen Flügel müssen zusammen arbeiten. Es darf keine Alleingänge mehr geben, weder von Petry noch von Höcke. Alle AfD-Politiker haben sich an die Regeln zu halten und dürfen eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Die jeweiligen Reden sollten im Team abgesprochen werden, dann gibt es auch keine Probleme. Die AfD muss also noch lernen.

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  3. Posted by ULTRA on 28. April 2017 at 7:14

    Ich hoffe daß die AFD die stärkste Partei bei der BW 2017 im September werden würde (was bestimmt leider nicht der Fall sein wird). Dann möchte ich die Gesichter solcher Voll-Idioten doch dann mal sehen! Für mich sind alle,die gegen die AFD so herum hetzen ……..! Meine Stimme bekommt die AFD !

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  4. Posted by feld89 on 27. April 2017 at 22:39

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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  5. Auch die AfD ist für den „großen Austausch“ und gegen den Begriff „Biodeutscher“, der ja eindeutig rassistisch ist. Mir gefällt der Begriff auch nicht, es gibt Deutsche und damit hat es sich, keine Biodeutschen und andere Deutsche. Es gibt Deutsche und bundesdeutsche Staatsangehörige, die nicht zwingend Deutsche bzw. Angehörige deutscher Völker und Stämme sein müssen. Hört die Bundesrepublik auf zu existieren, wie weiland die DDR, erlischt auch diese Staatsangehörigkeit.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/mecklenburg-vorpommern-afd-mahnt-abgeordneten-ab-14990421.html

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    • Posted by Maria S. on 28. April 2017 at 8:12

      Die AfD ist NICHT für den großen Austausch, das können Sie in deren Wahlprogramm deutlich lesen. Es geht bei dieser Abmahnung speziell um Ausdrücke wie Bio-Deutsch und Schuldkult. Es ist eben oft besser, die Wahrheit nicht zu sagen, wenn die Gegebenheiten dafür fehlen. Nach jahrzehntelanger medialer Gehirnwäsche bekommen die deutschen GEZ-Michel möglicherweise solche Wörter in den falschen Hals. Über bestimmte Dinge kann erst gesprochen werden, wenn die Zeit dazu reif ist.

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      • Biodeutsch und Schuldkult darf man nicht sagen, von Bevölkerungsaustausch darf man auch nicht sprechen.
        Wie soll denn dann der „GEZ-Michel“, übrigens eine Beschimpfung unserer Landsleute, das darf man anscheinend schon, zum Nachdenken angeregt werden bzw. gezeigt werden, dass es Leute gibt die das aussprechen, was viele denken sich aber nicht aussprechen trauen.
        Nein, nein die AfD ist schon umgefallen, bevor sie überhaupt mal aufrecht gestanden ist.

        Wer auf der einen Seite das Ende der politischen Korrektness fordert, wie die neue Spitzenkandidatin aber andererseits sich nicht zu uns Deutschen und unserem Recht Herr im eigenen Haus zu sein bekennt, eigene Leute deswegen abmahnt, den kann man getrost vergessen, was kein großer Verlust ist.
        Da könnten die Herrchen und Dämchen was von den Linken vergangener Jahrzehnte lernen, die sich nicht gescheut haben gegen den Mainstream aufzustehen, Schelte zu beziehen und von allen Seiten beschimpft und bekämpft zu werden.

        Nein, diese Leute wollen an die Futtertröge des Steuerzahlers, mehr nicht.

        Deutschland uns Deutschen.
        Wem denn sonst?

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      • Man sollte genau hinschauen und versuchen zu erkennen, daß die AfD wahrscheinlich die letzte Möglichkeit ist, um das Ruder noch rumzureißen. Es geht um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinde. Bitte schön, was kann man von den Linken lernen, die in Wirklichkeit immer im Mainstream, auch in der Vergangenheit, schwammen?

        J.H.

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      • Die AfD darf doch von Kritik nicht ausgenommen werden und wo sie falsch liegt, liegt sie einfach falsch.
        Wo richtige Positionen eingenommen werden, kann man sie unterstützen, wo sie aber das eigene Volk verleugnet oder entmachten will (indem sie „Zuwanderern“ die gleichen Rechte bei der politischen Gestaltungen UNSERES Landes einräumt) und dies ist ein nicht unwesentlicher Punkte bei der „letzten“ Chance, die ja so gerne beschworen wird, dann MUSS sie kritisiert werden. Das ist das Recht das ich mir als Deutscher nehme und nicht nehmen lasse.
        In den Jahren bis Mitte 70 schwammen die Linken, von DKP bis hin zu den diversen KP-Gruppen sicherlich nicht mit dem Mainstream.
        Hat man von Linken jemals gehört, dass einer von ihnen der Partei abgemahnt wurden, weil sie Aussagen machten die dem Klassenfeind zu radikal vorkamen?
        Verächtlichmachung und Beschimpfung des deutschen Klein- und Spießbürgers waren damals auch an der Tagesordnung.
        Gestern von den Linken beschimpft (heute auch noch als Nährboden des Nazismus) und heute von denen, die vorgeblich für die Weiterexistenz der Deutschen kämpfen. Die Begriffe haben sich geändert, Dummmichel, GEZ-Michel etc. etc. Da braucht man sich nicht groß zu wundern, wenn diesen „Rettern“ der Stinkefinger gezeigt wird.

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      • Lieber Uranus, lieber Gerhard Bauer, Ihr irrt mit der Betrachtung der Linken. Die DKP war ein Zugeständnis des Systems an die SED, als Ersatz für die verbotene KPD. Die Brandt Regierung gab die Devise aus, mehr Demokratie wagen. Das wurde anhand eines Briefträgers, der wegen seiner Zugehörigkeit zur DKP entlassen werden sollte, beispielgebend umgesetzt. Ab sofort wurden DKP ler nicht mehr beruflich benachteiligt, dagegen wurden aber Nationaldemokraten mit allen Mitteln verfolgt, berufliche Existenzen vernichtet. Die NPD konnte fast keine Versammlungshallen mehr für vorgeschriebene Parteitage bekommen. Die DKP war eine Kaderpartei, die von der SED ausgehalten wurde, es gab dort wegen der Gleichschaltung von Beginn an keine Streitereien, denn der große Bruder aus Ostberlin passte auf. Jährlich kamen in Dortmund Zehntausende ungehindert zum fröhlichen Pressefest der DKP zusammen. Unter den Mitgliedern befanden sich sogar Pfarrer, die ganz offen Wahlkampf für die Partei in ihren Gemeinden betrieben. Die anderen K- Parteien dagegen waren sich untereinander spinnefeind, jedoch einig, wenn es im Kampf gegen Patrioten ging.
        Die AfD ist heute ganz anders. Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluß besorgter Bürger, die als junge Partei nach 4 Jahren immer noch einen Findungsprozeß, sowohl beim Programm wie auch beim Personal, hat. Das macht sie eher sympathisch gegenüber den Altparteien in Berlin. Verständnis habe ich für ihre Ausgrenzungs- und Abgrenzungsbeschlüsse für Neumitglieder. Die Systemparteien warten nur auf Fehler. Jeder Einzelne würde dann zum medialen Popanz aufgeblasen. Ehemalige Nationaldemokaten durften aber in den 70er Jahren durchaus bei den anderen Parteien unterkriechen. Einer wurde sogar Oberbürgermeister von Braunschweig.
        Ich selbst war maßgeblich daran beteiligt, daß die NPD ihre Wurzeln in den nationaldemokratischen Bewegungen des Hambacher Festes von 1832 und der Paulskirche von 1848 sah. Das wurde auch Programm. Das hat sie auch personell vertreten. In allen Ebenen dieser Partei herrschte eine tolerante Diskussionskultur. Das änderte sich erst nach der Wende. Deshalb habe ich diese Partei Ende 1990 verlassen. Das aber heute Leute mit solcher Biografie bei der AfD nicht aufgenommen werden, ist verständlich. Die Zeiten sind undemokratischer und härter geworden. Ich selbst konnte in den 80ger Jahren über alle Dörfer Niederbayerns tingeln und offene Veranstaltungen durchführen, über die auch die örtlichen Zeitungen wie Landauer Zeitung, Dingolfinger Anzeiger und Landauer Neue Presse fair berichteten. Das ist der AfD nach 4 jährigen Bestehen heute leider nur noch selten möglich. Gastwirte werden bedroht und unter Druck gesetzt.
        Längst hätte auch ich bei allen Parteien im Landkreis unterschlüpfen können. Die haben keine Hemmungen, so einen aufzunehmen. Den Republikanern habe ich zu zwei Kreistagsmandaten verholfen, die leider jetzt ihre Partei verraten haben und bei der FDP untergekommen sind. Dort bilden sie jetzt mit dem einen FDP Abgeordneten eine Fraktion.
        Die niederbayerischen AfD ler sind anständige Patrioten und Demokraten. Jeder, der genau hinschaut, muß erkennen, daß Deutschland von Berliner Blockparteien endgültig an die Wand gefahren wird. Deshalb sind wir Patrioten aufgerufen, alles zu tun, das zu verhindern. Vielleicht ist die AfD die letzte Chance. Wir müssen es versuchen, auch mit ihren noch vorhandenen Schwachstellen. Wenn die Systemparteien es schaffen, diese Hoffnung bei der Bundestagswahl unter 5 % zu drücken, dann „Gnade uns Gott“. Die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder wird es dann als Deutsche und Bayern nicht mehr geben.

        mfg J.H.

        Eine Erwiderung bitte ich nicht an den „rundentischdgf“ zu senden (denn der Gesprächskreis ist größer und mit unterschiedlichen Vorstellungen besetzt), immer J.H. benutzen, das hier geäußerte ist nur meine einzelne Meinung.

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      • Werter J. H.,
        Uranus beschrieb ausführlich, was die AfD von den Linken lernen könnte und das war auch von mir so gemeint. Berufsverbote, Unvereinbarkeitsbeschlüsse, Überwachung durch den Verfassungsschutz, Entlassungen aus Betrieben etc. war Gang und Gäbe. Ohne jetzt eine übermäßige Opferrolle generieren zu wollen. Man denke auch an Gerhard Löwenthal, ZDF-Magazin, der einen eifrigen, konsequenten, medialen Kampf gegen die Linke führte.
        Die DKP, Nachfolgeorganisation der KPD, wurde nicht verboten, da sie auf den bewaffneten Kampf und Umsturz verzichtete, sich an die Gepflogenheiten des Systems anpasste. Außerdem bekämpfte sie konkurrierende K-Gruppen auf breiter Front. Sie diente in gewissem Maße dem System.
        Eine Rolle die dem AfD heute nicht ganz unähnlich ist. Auch wenn Ihnen dieser Satz wahrscheinlich die Zornesröte ins Gesicht treibt, dies ist aber der wahre und wichtige Punkt der diskutiert werden sollte, ist die AfD teil des Systems und betreibt sie, mit oder ohne Wissen, Systemarbeit oder nicht.
        Damit möchte ich nicht Parteimitglieder und Sympathisanten angreifen, sondern einzig die Partei und deren Funktion im großen Spiel.

        Das Verhalten der AfD ist von Anfang an auf Kuschelkurs angelegt, dass die andere Seite nicht kuscheln will, ist eine andere Sache.
        Dieser Kuschelkurs ist seit den Anfängen der Wahlalternative 2013 festzustellen und von mir kritisiert. Ich weigerte mich von Anfang an wegen der Fordererung der bedingungslosen Anerkennung der FDGO diese Alternative zu unterstützen. Bedingungslos ist und bleibt bedingungslos und kann keinesfalls etwas mit freier Meinungsbildung und -äußerung zu tun haben, wie sooft gerade von der AfD propagiert und gefordert.
        Sie fordern das ein, was sie selbst verwehrt.
        Also ist doch alles wieder nur Teil des politischen Standpunkts und der politisch-korrekten Meinung. Die einen sehen dies als zulässig an, die anderen jenes. Aber jeder nimmt sich das Recht heraus Meinung zu verbieten, zu sanktionieren und zu bekämpfen.
        Das ist falsches Spiel und zwar von Anfang an.
        Von der AfD hängt wahrlich nicht die Zukunft unseres Volkes ab, dann wäre es schlecht um diese bestellt.
        Die Zukunft unseres Volkes hängt von uns, unseren Kindern und Kindeskindern ab und deren Bereitschaft eigene Kinder zu bekommen.
        Mancher Sturm ist über unser Land hinweggefegt, Systeme kamen und gingen, Fremde kamen und gingen, was blieb waren die deutschen Völker und Stämme. Das wird auch in Zukunft so sein und bleiben.
        Untergangsszenarien und die Verbreitung von Weltuntergangsstimmung hat zwar auch eine jahrhundertealte Tradition, ist aber nicht deutsche Art.

        So nun geht´s ab in einen schönen Sonntag, den wünsche ich auch Ihnen, allen Lesern und Kommentatoren dieser Seite.

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      • Wir sollten uns andere Gegner suchen, die sitzen allesamt im Reichstag.

        J.H.

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      • Die AfD ist nicht mein Gegner, das schließt sie aber von Kritik nicht aus und ich denke meine Kritik, dass sie ihre Leute wegen unbequemer aber richtiger Äußerungen nicht abmahnen soll, ist berechtigt.
        Von den im Bundestag vertretenen Parteien mag ich gar nicht reden, die sind der Mühe nicht wert.

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      • Posted by Uranus on 29. April 2017 at 12:28

        Es gäbe einiges, was die Vertreter der AfD von den Vertretern der Partei „Die Linke“ und generell von den Linken lernen könnten. Das wichtigste wäre für mich, wenn die AfD-ler doch endlich mit ihrer unsäglichen Distanzeritis aufhören würden. Die Linken praktizieren keine Distanzeritis. In vorauseilendem Gehorsam distanzieren sich einige AfD-ler sofort von jeglichem Gedanken, der auch nur ansatzweise mit Rechts, Nazi, Rassismus, Populismus, Verschwörungstheorie und dergleichen in Verbindung gebracht werden KÖNNTE. Dabei begreifen sie, die AfD-ler, noch nicht einmal, daß dies alles Kampfbegriffe ihrer politischen Gegner sind, die sie sich aufoktroyieren lassen und mit deren Verwendung sich die AfD-ler selber der Chance berauben, auf effektive Weise für das eigene Volk arbeiten zu können.

        Ein anderer Punkt, den die Linken viel besser machen als die AfD-ler, ist die Solidarität, vor allem die Solidarität innerhalb der eigenen Partei und mit den eigenen Parteileuten. Was ist das für eine erbärmliche „Solidarität“, wenn einer Führungspersönlichkeit der AfD von seinen eigenen Leuten ein Parteiausschlußverfahren an den Hals gehängt wird, weil er in einer Rede völlig zu Recht eine erinnerungspolitische 180°-Wende in Deutschland gefordert hatte und diese Äußerung Beifall aus dem rechts-konservativen Lager bekommen könnte? Daß auch nach dem Parteitag der AfD dieses Ausschlußverfahren immer noch nicht vom Tisch ist, ist für mich ein Skandal.

        Statt einer Kultur der Solidarität wird in der AfD eine Kultur der Selbstdenunziation und des Verrats gepflegt. Alice Weidel und ihresgleichen marschieren grüßend im Stechschritt an den Geßlerhüten des politisch korrekten Systems vorbei und berauben sich damit von vornherein jeglicher Chance, sich und der AfD Zugangswege zur Macht zu eröffnen. Wohlgemerkt, Zugangswege zur Macht, nicht zur Regierungsbeteiligung.

        Sicher gehört Die Linke zum politisch korrekten System. Aber deswegen offenbart sie noch lange nicht derart katastrophale strategische und taktische Schwächen, wie das bei der AfD der Fall ist. Klar kann man das mit dem Selbstfindungsprozeß rationalisieren, aber solange die AfD sich selbst noch nicht gefunden hat, kann sie unmöglich eine ernstzunehmende Alternative sein, wobei noch die Frage bleibt, ob es innerhalb eines vollkommen erstarrten und verknöcherten Systems überhaupt noch eine echte Alternative geben kann.

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    • Posted by Maria S. on 29. April 2017 at 13:12

      @ Gerhard Bauer 19:47
      Die Schelte, welche die Linken einst bekamen, sind nicht vergleichbar mit der Hetze, welche von allen Seiten gegen die AfD aufgefahren wird. Jedes Wort der AfD wird gleich auf die Waagschale gelegt und überall lauert der böse Nazi. Es wurden genügend U-Boote eingeschleust, um die AfD zu diffamieren. Es wird noch einige Zeit dauern, bis diese aussortiert sind. Insofern ist die Linke mit den heutigen Anfangszeiten der AfD nicht vergleichbar.
      Die AfD ist eine junge Partei und muss sich erst noch finden. Auch muss sie lernen, nicht über jedes Stöckchen zu springen. Anstatt vor jedem ungerechtfertigten Vorwurf zu kuschen, muss sie klare Kante zeigen. Sie muss den Unterschied zwischen rechtsaußen und rechtsradikal genau hervorheben. Bei den AfD-Gegenern ist nämlich alles extrem, was nicht ihrer eigenen Meinung entspricht.

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    • Posted by Maria S. on 30. April 2017 at 10:45

      Auch ich würde mir eine optimale Lösung wünschen. Aber so einfach wie Sie sich das vorstellen, ist es eben nicht. Deutschland ist nicht souverän, sondern eine Kolonie der USA, wenn auch nicht öffentlich. Sie können von der AfD nicht gleich die ganze Hand verlangen, wir sollten uns vorläufig schon mit dem kleinen Finger zufrieden geben. Ein Umsturz kann nur langsam erfolgen. Erst muss die AfD noch mehr Prozente zulegen um die GEZ abschaffen zu können. Nur mit wahrheitsgemäss aufgeklärten Bürgern können Sie Deutschland positiv verändern. Dann kann auch der nötige Schuldkult angesprochen werden. Wir müssen mehr Geduld aufbringen, anders geht es nicht.
      Ihnen ebenfalls einen schönen Sonntag.

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  6. Posted by Uranus on 27. April 2017 at 16:18

    „Gegen Öffentlich-Privat-Partnerschaft“

    Deutsche Journalisten – womöglich sogar Einwanderer, auf jeden Fall der deutschen Sprache nicht Mächtige – kämpfen nicht nur gegen Rechts, nicht nur gegen Nazis, sondern auch gegen die deutsche Grammatik. Und nicht nur das. Sie, die deutschen Journalisten, kämpfen auch gegen ihren eigenen Verstand und gegen ihre eigene Logik. Wie sonst ist es zu erklären, wenn sich ein paar unlogisch kämpfende Hanseln, die offensichtlich ihren Verstand verloren haben, hinter einem Spruchband versammeln, auf dem Vielfalt statt Ausgrenzung gefordert wird und gleichzeitig wird auf demselben Spruchband gerade nicht gevielfaltet, sondern ausgegrenzt, nämlich eine politische Partei, die ein Bestandteil der geforderten Vielfalt sein könnte. Geht’s eigentlich noch bekloppter? Ich fürchte, ja! Die nächsten Tage werden es offenbaren.

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    • Posted by Maria S. on 28. April 2017 at 8:08

      Richtig, auf der einen Seite fordern sie Vielfalt und Toleranz und auf der anderen Seite grenzen sie rechts konservative Bürger (AfD) aus. Und ja, es kommt sicher noch bekloppter. Schließlich sind ja bald Wahlen.

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      • Posted by Uranus on 28. April 2017 at 13:17

        Die oben auf dem Bild gezeigten sechs Männekes begreifen wahrscheinlich selber gar nicht, wie sie auf ein und demselben Spruchband etwas fordern und das exakte Gegenteil des Geforderten ebenfalls fordern. Das möchte man schon fast als Kunst bezeichnen, wenn nicht allzu offensichtlich wäre, daß ein solches Spruchband nur jemand entworfen haben kann, der seinen Verstand verloren hat. Aber der Designer des „Kunstwerks“ begreift wahrscheinlich ebenso wenig wie die sechs Männekes dahinter, daß sie mit Beklopptheiten dieser Art den Fall des politisch korrekten Systems nur noch beschleunigen, was ich ja dann wieder begrüßenswert finde.

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      • Der Rechtsaußen auf dem Bild ist immerhin der SPD Kreisvorsitzende.

        rundertischdgf

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      • Posted by Uranus on 28. April 2017 at 15:14

        Der SPD Kreisvorsitzende? Dann muß man sich über den schon mal nicht mehr wundern, daß der da mitmacht!

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  7. Posted by Maria S. on 27. April 2017 at 15:57

    Alle rotten sich zusammen gegen die pöse AfD. Seehofer und Schulz wollen sie auf keinen Fall im Bundestag haben. Dort angekommen, könnte die AfD ja besser auf die Bürger einwirken und die Wahrheit verbreiten, denn die Medien könnten sie nicht mehr so klein halten. Dies gilt es alles zu verhindern.
    Ich wähle die AfD und bin trotzdem gegen Privatisierung der Autobahnen und Bundesstraßen.

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