Faschismus auf dem Weg?


Hat dieser Twitterer recht? Alles in dieser Woche! Volkslieder werden verboten, Helmut Schmidt darf nicht mehr in Wehrmachtsuniform gezeigt werden, Polizisten überwachen das Internet auf der Jagd nach „volksverhetzenden“ Worten, Leitmedien (Hofberichterstatter) nennen Lügen Wahrheit………..
23

hat retweetet
12. Mai

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4 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 14. Mai 2017 at 8:31

    Für mich ist dies ganz klar Faschismus. Ursula von der Leyen startet eine große Säuberungsaktion in der Bundeswehr. Das ist doch nur noch oberkrank.
    Was macht man mit den Bürgern, welche mit Vornamen Adolf heißen? Werden die dann alle umbenannt?

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  2. Posted by Uranus on 13. Mai 2017 at 14:16

    Der Begriff Faschismus wird zuweilen verwendet, ohne daß einem Leserkreis klar wäre, was das eigentlich genau ist. Zu diesem Begriff existieren unterschiedliche Auffassungen. Deshalb hier eine etwas ausführlichere, eher wissenschaftliche Herleitung des Begriffes Faschismus unter Angabe der Quelle sciencefiles.org.:

    Zitat sciencefiles.org:
    „Die Definitionen von Faschismus, wie man sie z.B. in Lexika der Soziologie oder der Politikwissenschaft findet, sind nicht umfassend. In der Regel wird Faschismus definiert als eine Regierungs- oder Herrschaftsform, die darauf gerichtet ist, die Herrschaft einer elitären Minderheit durch Propaganda oder Demagogie zu sichern und „die Volksmassen zum Gehorsam und zum unbedingten Glauben gegenüber den Führern“ (Hillmann, 1994: 217) zu bringen.

    Faschismus ist jedoch nicht nur eine Regierungsform, er ist auch eine Geisteshaltung, denn das faschistische Angebot von Führern muss ja auf eine entsprechende Haltung bei den Mitläufern und Anhängern treffen, damit Faschismus erfolgreich sein kann. Entsprechend bietet es sich an, Faschismus als eine Geisteshaltung zu konzipieren, wie das Adorno et al. in den Studien zum Autoritären Charakter getan haben.

    Demnach setzt sich Faschismus aus einer ganzen Reihe von Einzel-Charakteristika zusammen, denen gemeinsam ist, dass sie keinerlei Abweichung von einem als richtig vorgegebenen oder verkündeten Weg zulassen. Eines dieser Charakteristika, das Adorno et al. beschreiben, ist die anti-Intrazeption, mit der die Dominanz von Gefühlen beschrieben wird, also der Umstand, dass Akteure nicht an die Vernunft appellieren und Entscheidungen nicht auf Basis rationaler Überlegung, sondern auf Basis affektiver Hingebung an ein entsprechendes Angebot treffen.

    Auf der Grundlage dieser Zutaten definieren wir [die Macher von sciencefiles.org] Faschismus als eine rigide Geisteshaltung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass Abweichungen von dem, was als richtig vorgegeben oder vorgesehen ist, nicht toleriert werden. Inhaber einer faschistischen Geisteshaltung haben keinerlei Ambiguitätstoleranz und zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur über einen Appell an Emotionen erreichbar sind und nicht auf rationale Argumente oder Begründungen reagieren. Derart faschistoide Existenzen sind durch eine Schließung des Geistes charakterisiert, wie sie Milton Rokeach beschrieben hat. Diese Schließung hat zur Folge, dass dem eigenen Glauben widersprechende Informationen ignoriert werden und Personen, die die eigene faschistische Geisteshaltung nicht teilen, als Feinde identifiziert und in der Folge beschimpf und diffamiert werden. Letzteres ist eine Konsequenz der Unfähigkeit, rational zu argumentieren, die durch extrem-emotionalisierte Ausbrüche überdeckt bzw. kompensiert werden soll.“
    Zitat Ende.

    Nach dieser Definition kann nun jeder Leser selbst einschätzen, ob die oben im Beitrag genannten Punkte den Weg in den Faschismus markieren, bzw. ob sich Faschismus in der BRD längst ausgebreitet hat.

    Wichtig scheint mir der Punkt zu sein, daß Faschismus auf eine entsprechende Geisteshaltung bei Mitläufern und Anhängern treffen muß, um erfolgreich sein zu können. Daraus ergeben sich dann Ansatzpunkte, um etwas dagegen tun zu können, z.B. faschistoiden Tendenzen die (stillschweigende?) Zustimmung zu verweigern. Eine wirkungsvolle konkrete Maßnahme wäre auch: Raus aus einer mehr oder weniger unbewußt gespielten Opferrolle! (wie etwa: dagegen kann ich ja sowieso nichts tun).

    https://sciencefiles.org/2017/02/03/martin-schulz-der-faschismus-unter-der-maske-des-spd-strahlemanns/

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  3. Für uns im Osten ist das nichts Neues, wir wissen wie wir damit umzugehen haben. Aber den Wessis trifft es wie ein Hammerschlag. Vierzig Jahre “ DDR“ haben uns abgehärtet und gezeigt wie man damit umzugehen hat. Der Westen hat doch seit „1966“ für die „Umvolkung“ mit den „Türken und den Schwarzen alles in Gang gesetzt, was „Merkel“ jetzt vollendet, nur etwas schneller als so mancher sich ausgedacht hat.

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  4. […] Quelle: Faschismus auf dem Weg? […]

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