Hamburg: Linke Krawalle aus Sicht der Heimatzeitung, Kindernachrichten „manche Protestanten zündeten Autos an“.


Wie uns der Dingolfinger Anzeiger (Straubinger Tagblatt) heute über die bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen in Hamburg informierte. Drei Seiten, teils ganzseitige Berichte, mit großen Schlagzeilen! Nur ein einziges Mal erwähnt die Zeitung, versteckt im Text, das Wort „Linksextremisten“ für die Brandstifter in Hamburg. Der Hammer jedoch ist die Kinderseite, angeblich kindgerecht geschrieben, „manche Protestanten zündeten in Hamburg Autos an“, als wäre es ein Sandkastenspiel. Was haben wir in den Heimatredaktionen von Flensburg bis Passau für Schreiber sitzen, die nahezu ungefiltert die „veröffentlichte Meinung“ der dpa Welt übernehmen.

Pressedokumentation Straubinger Tagblatt, 8.7.2017 (Vergrößerung durch mehrmaliges Klicken aufs Bild)

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4 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 8. Juli 2017 at 19:20

    Lt. Lügen-TV handelt es sich um Autonome und Aktivisten. Das Wort linksradikal versucht man zu vermeiden. Ein System-Experte äußere sich heute zu den Krawallen so, dass man hier sehr genau unterscheiden müsse zwischen friedlichen Demonstranten und Chaoten.
    Bei Pegida mit über 25000 Teilnehmern wurden pauschal alle in den Rassisten-Topf geworfen. Von Differenzierung keine Spur. Unrechtsstaat eben.

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  2. Posted by Uranus on 8. Juli 2017 at 18:47

    „Manche Protestanten zündeten in Hamburg Autos an“

    Die Protestanten, also Angehörige der evangelischen Kirche, hätten allen Grund, gegen eine solche Verunglimpfung zu protestieren.

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  3. Posted by AFD-Wählerin on 8. Juli 2017 at 16:37

    In den Redaktionen sitzen ausgewählte Leute, die wissen, welche Nachrichten sie auf welche Weise zu präsentieren haben, gerne auch „kindgerecht“. Den meisten der Redakteure muss man das gar nicht eintrichtern. Sie wissen, was sie zu schreiben haben, das haben sie spätestens seit Schulzeiten gelernt: Es sind die Meldungen und Meinung zu veröffentlichen, welche das medial-politische Kartell hören und lesen möchte. Wer da nicht mitmachen will, ist entweder von vorneherein nicht dabei oder wird schleunigst entsorgt. Alle, die dabei sind, kennen ihren Auftrag und füllen ihn ordnungsgemäß aus – viel wohl sogar aus Überzeugung.

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  4. Posted by feld89 on 8. Juli 2017 at 13:01

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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