Verfassungsschutzbericht Zahlen: Die bösen Rechten und die harmlosen Linken


Zunächst einmal müssen wir zu dieser Fundsache fragen, ist diese Betrachtung richtig oder falsch? Verifizieren können wir noch nicht, es sei denn, ein Leser hilft uns zur Quelle. Wie zählen (oder besser sammeln) die Verfassungsschützer die Zahlen? Möglichst viele „rechte“ Taten, um das Personal dafür zu rechtfertigen und wenige linke Taten, weil das wegen der Deutungshoheit des Mainstreams für die eigene Postensicherung (Berechtigung) besser ist? Spekulieren wir über diesen „seltsamen Geheimdienst“ nicht weiter, diese „echten Fachkräfte“ wissen schon was sie tun. Aber ernsthaft hingeschaut, kennen Sie eigentlich einen rechten Straftäter, der Gewalt gegen Sachen und Personen ausübt. Hier in Niederbayern? Oder jemand, der sich mit Propaganda- und Meinungsdelikten strafbar machte. Nicht einmal dumme Bubenstreiche mit Schmierereien werden auffällig. Vorhanden jedoch ist auch hier in Niederbayern eine politische Szene, die Gastwirte bedroht, wenn sie sogenannten Rechten Räumlichkeit zur Verfügung stellen. Sachbeschädigungen und Anschläge auf Häuser finden statt, genehmigte Veranstaltungen werden niedergebrüllt und behindert, Rechtsbrüche eingeschlossen. Das betrifft derzeit die AfD, beteiligt an diesen „Straftaten“ ist die komplette politische Gegnerschaft. Das sind nicht nur Linke und Grüne. Aber wie wird diese Wirklichkeit hier in Niederbayern gezählt, „Rechte“ Straftaten null, „Linke“ hundert?
Wahrscheinlich sind wir zwiegespalten, in eine Wirklichkeit und eine fiktionale Wirklichkeit. Das Groteske ist, daß auch die Mehrheit keinen Unterschied mehr zwischen den beiden sieht. Im Gegenteil, die Scheinwelt erscheint ihr sogar realer als das, was sich in der Nachbarschaft abspielt“, zitiert aus Buch Akif Pirincci, DER ÜBERGANG, BERICHT AUS EINEM VERLORENEN LAND 
So ist es dann nicht verwunderlich, daß die gute Bekannte mir beim Kaffeekränzchen gegenüber meint, die linken Krawallmacher von Hamburg seien eigentlich rechte, denn links ist immer friedlich und anständig, denn Martin Schulz sagt das ja auch so. Kein Wunder daß sie so denkt, die Scheinwelt, die von den Medien dargestellt wird, ist für sie die Wirklichkeit.
Zurück zu den Zählmeistern des Verfassungsschutzes. Wie wird jetzt Hamburg statistisch erfasst, ein Steinwurf eine linke Straftat, tausend Steinwürfe auch nur eine…………………Ständig finden deutschlandweit kleinere und größere linke Ausschreitungen statt, zum 1. Mai brennt regelmäßig die Rigaer Straße in Berlin, erfasst oder nicht? Wenn wir weiter in diese Wirklichkeit bohren, dann ergibt der Spruch durchaus Sinn, „glaube nie einer Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!“
J.H.


hast retweetet

Update „Simsalabim“ Erhebungs-Trick Es wird noch mehr beschissen.

 
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4 responses to this post.

  1. […] Die Verfassungsschutzberichte, die mittlerweile der Bayerische Innenminister Herrmann im Wochentage … werden von der Staatsregierung in den Printmedien dafür genutzt unliebsame Konkurrenz auszuschalten oder zumindest zu behindern. Erst vor 14 Tagen plusterte sich dieser Minister im Straubinger Tagblatt auf, um (zu recht) die schweren linksextremen Ausschreitungen in Hamburg zu verurteilen. Im gestrigen Bericht des Redakteurs Ralf Müller im Straubinger Tagblatt wird der Linksextremismus dagegen wieder verharmlost, die „Identitären“, friedliche junge Leute, die mit klugen Aktionen und offenen Gesicht für die Heimat und die bayerische, die deutsche und europäische Identität eintreten, dagegen stigmatisiert. […]

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  2. Posted by Uranus on 17. Juli 2017 at 10:38

    Statistiken sind nicht einfach das Ebenbild der absoluten Wahrheit. Keine Statistik ist das und kann es auch niemals sein. Statistiken müssen interpretiert werden. Das ist zuweilen nicht ganz einfach, vor allem kann es mühsam sein, weil es eines bestimmten Grundwissens bedarf, um eine Statistik einigermaßen korrekt interpretieren zu können, z.B. Grundwissen in empirischer Sozialforschung und/oder der Methodenlehre. Ganz wichtig ist es zu unterscheiden zwischen den Aussagen in den Originalstatistiken – die oft nicht öffentlich zugänglich sind – und den so gut wie immer verfälschenden und manipulierenden Interpretationen in Presse, Rundfunk und sozialen Medien, was aber leider nur sehr selten gemacht wird. Jeder Einzelne kann einmal für sich selbst die Frage beantworten, wie oft er sich schon die Texte und Grafiken einer Originalstatistik gründlich angeschaut und ausgewertet hat.

    Da haben wir ihn wieder, den klaffenden Spalt zwischen der persönlich erlebten Wirklichkeit des Einzelnen und den nachgerichteten Nachrichten einer mehr oder weniger manipulativen Informationsindustrie.

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  3. Posted by Maria S. on 16. Juli 2017 at 17:16

    Bei diesen Statistiken wird gefälscht und getrickst, bis sich die Balken biegen.

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