Dingolfing: Eine ganze Region lebt vom Bau von Dieselfahrzeugen


Über mehrere Jahrzehnte lebte das Dingolfinger BMW Werk hauptsächlich vom Bau von Dieselfahrzeugen. Da jetzt alle Welt über den Diesel herfällt, wollen wir hier auf zwei Stimmen hinweisen, die in der Anti-Dieselhysterie untergehen. Was sagt eigentlich BMW selbst dazu, wie sieht die Zukunft aus der Sicht dieses Autobauers aus? Und da Wahlkampf ist, sind wir auch interessiert wie sich die AfD dazu positioniert.

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Zur Diskussion um die Dieseltechnologie erklärt AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel:

„Der Diesel bleibt eine unverzichtbare Zukunftstechnologie. Dieselmotoren sind effizienter als Benziner. Sie kommen mit weniger Kraftstoff aus und produzieren deutlich weniger CO2.

Seit Jahren werden jedoch die Grenzwerte für Luftreinhaltung immer weiter nach unten geschraubt. Allerdings nicht in geschlossenen Räumen, wie etwa auch am Arbeitsplatz. Dort gelten nach wie vor Werte, die um ein Vielfaches höher sind. Das zeigt, dass es der Anti-Diesel-Lobby mitnichten primär um den Verbraucherschutz geht.

Die Kampagne gegen den Dieselmotor greift vor allem die exportstarke deutsche Automobilindustrie an. Sie ist eine von Lobbyisten in Brüssel und Berlin initiierte Hexenjagd, die vor allem dem Wirtschaftsstandort Deutschland schadet und damit rund eine Million von Arbeitsplätze gefährdet.

Der hysterische und undifferenzierte Aktionismus der deutschen Regierungspolitiker ist nicht nachvollziehbar. Sie sind verpflichtet, Schaden von Deutschland abzuwenden und tun wieder einmal genau das Gegenteil. Ideologie hat ihren Preis. Und den zahlen wie bei der Energiewende die Bürger.“

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4 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 3. August 2017 at 16:54

    Bisher hat die Bundesregierung jede sich ihr bietende Gelegenheit genutzt, Deutschland zu schaden. Erinnert sei etwa an die ersten „Griechenlandhilfen“, die vertragswidrigen Fremdstaatenschuldenübernahmen, den ESM, die sog. „Energiewende“, welche die Energiewirtschaft, Umwelt und Natur nachhaltig zerstört hat, die Politik der offenen Grenzen. Nun eröffnet sich die Möglichkeit, die Autoindustrie zu zerschlagen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sich die Bundesregierung diese schöne Gelegenheit nicht entgehen lässt. Bis zur Bundestagswahl allerdings werden die Wähler mit „Softwareupdates“ beruhigt.

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  2. Posted by Maria S. on 3. August 2017 at 10:29

    Die AfD liegt hier meiner Meinung nach richtig. Dieser ganze Diesel-Hype dient nur dazu, die deutsche Wirtschaft zu schwächen. In den GEZ-Systemmedien gibt es in letzter Zeit überhaupt keine Stellungnahmen der AfD zu brisanten Themen mehr.
    Diese Partei wird medial einfach totgeschwiegen. Es sieht fast so aus, dass nicht mal mehr negative Punkte angesprochen werden, um ja nicht auf diese Partei aufmerksam zu machen.

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  3. Posted by Uranus on 3. August 2017 at 8:44

    Das hysterische Gegackere um Diesel oder nicht Diesel ist ein Nebenkriegsschauplatz. Ganze Volkswirtschaften und über Jahrhunderte gewachsene kulturelle Strukturen stehen mittlerweile als Einsatz in einem hochriskanten Spiel. Es gibt auch keinen Grund, sich über die starke Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft zu freuen, denn das sorgt für weiteres Ungleichgewicht in einer ohnehin schon sehr wackelig gewordenen wirtschaftlichen Struktur besonders der deutschen Wirtschaft.

    Die Automobilindustrie, auch die deutsche, steckt in einer Absatzkrise, die nur deshalb noch nicht so auffällig ist, weil zehntausende von Fahrzeugen auf Halde produziert werden. Die standardmäßig vorhandenen Halden der Autohersteller reichen längst nicht mehr aus, weshalb zusätzliche Abstellflächen wie stillgelegte Kleinflugplätze angemietet werden müssen. Man kann ja mal mit dem normalen Menschenverstand darüber nachdenken, wie man als normaler Mensch es bezeichnen würde, wenn Dinge einfach nur um des Produzierens willen produziert und anschließend irgendwo gelagert werden, nur um der Tatsache nicht ins Auge sehen zu müssen, daß die Verantwortlichen die ersten Anzeichen sich verändernder Marktbedingungen, wie z.B. sich abzeichnender Sättigungserscheinungen oder struktureller Veränderungen der Märkte oder der exorbitant hohen finanziellen Belastung potentieller Kunden aufgrund der Steuern- und Zwangsabgabenlast oder ganz besonders der Entwicklung wirklich innovativer Antriebsalternativen, schlicht verpennt haben. Die Nieten in Nadelstreifen – es gibt ein Buch mit diesem Titel – haben hier ganze Arbeit geleistet.

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