Seehofer hält seine CSU Fahne immer „stabil“ in den Wind


Heute wurden im Straubinger Tagblatt wieder einige kritische Leserbriefe veröffentlicht. Unser Leser Michael H. überließ uns diesen ebenfalls für unsere Seite.

Leserbrief an Straubinger Tagblatt: „Seehofer nennt Obergrenze nicht Koalitionsbedingung“

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich beim CSU Vorsitzenden, die Meinung um 180 Grad dreht. Den Beinamen „Drehhofer“ hat er sich redlich verdient. Dass zeigt auch seine erneute Rolle rückwärts, dieses Mal beim Thema Obergrenze für Flüchtlinge. Der jetzige gemeinsame Nenner mit Angela Merkel (CDU) lautet: „Die Situation von 2015 darf sich nicht wiederholen.“ Wer jetzt glaubt, dass dies für Merkel bedeute, nur noch eine überschaubare Anzahl von Flüchtlingen im Sinne einer Obergrenze ins Land zu lassen, der irrt. Diese Aussage zielt lediglich darauf ab, dass der Zustrom nicht mehr wild und unkontrolliert wie 2015, sondern gelenkt und geregelt von der für ihre Gründlichkeit bekannten deutschen Bürokratie und Verwaltung ablaufen soll. Wohlgemerkt: Gelenkt und geregelt, aber nicht beschränkt! Dass der CSU Generalsekretär einen Tag später klarstellte, die CSU würde an ihrer Forderung nach einer Obergrenze festhalten, vervollständigt das Verwirrspiel mit dem Wähler. 

Wir wissen vom Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), dass bis zum Jahresende 2017, rund 400.000 Afrikaner ihr Traumziel Europa, sprich Deutschland, erreichen werden. Auch das werden wir wieder schaffen und 2015 hat sich damit nicht wiederholt. Nur, wie lange schaffen wir das? Ich kann verstehen, dass alle diese Menschen nach Deutschland wollen. Hier werden für sie Wohnungen bereitgestellt, Häuser gebaut und sie werden reichlich alimentiert. Da kommt dann schon mal eine sechsköpfige Familie auf ein monatliches Einkommen, für das sie in ihrem Herkunftsland Jahre hätten arbeiten müssen. Auch die Justiz ist hier, vorsichtig ausgedrückt, vergleichsweise milde. In seinem Buch „Deutschland in Gefahr“ schreibt der langjährige Gewerkschaftsvorsitzende der Polizei Rainer Wendt darüber, wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt. Dass es uns derzeit noch gut geht, wie man ja so oft von Menschen zu hören bekommt, ist eine bequeme Aussage, die unsere Kinder und Enkelkinder später teuer zu stehen kommen wird. In der Mitte ihres Lebens wird das Wort „Sozialstaat“ ein Fremdwort für Sie sein, weil dieser dann schon vor langer Zeit pleite gegangen ist. Ihre Heimat ist dann ein islamisch geprägtes Land. 

4 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 1. September 2017 at 13:11

    Hört hört! Drehofer hat es sich anders überlegt. Er will jetzt doch nicht mit den Grünen zusammen arbeiten. Es liegt am Diesel und außerdem hat er gemerkt, dass die Grünen für unbegrenzte Migration stehen.
    Dieses Umdenken hat bestimmt nichts mit der AfD zu tun.

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  2. Posted by Augustus on 1. September 2017 at 10:00

    Servus!

    Der Begriff „Obergrenze“ für illegale Einwanderung(!) war von Anfang an Dummfang! Illegale Einwanderung ist ein Straftatbestand! Wenn man „Obergrenzen“ für Straftatbestände einführt, was kommt als nächstes? Obergrenzen für Vergewaltigungen? Obergrenzen für Einbrüche? Wer diesen geistigen Tieffliger und seine Partei von geistigen Tieffliegern wählt kann politisch nur grenzdebil sein!

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  3. Posted by Maria S. on 1. September 2017 at 8:20

    Diesen sehr guten Leserbrief kann ich voll und ganz unterschreiben.
    Es kommen nach wie vor noch sehr viele „Flüchtlinge“ , aber vor den Augen der Öffenlichkeit verdeckt.
    Nachdem die AfD stimmenmässig immer mehr zulegt (aktuell 11%), redet der Innenminister sogar davon, den Familiennachzug noch weiter auszusetzen. Nach der Merkel-Wahl kann er sich aber bestimmt nicht mehr daran erinnen.

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