Bundesregierung: Schiller und Goethe war gestern, heute muß unseren Kindern die richtige Gesinnung beigebracht werden!


Info auf Twitter:

 „Du(!) musst deinen Schüler_Innen nicht Lesen und Schreiben beibringen. Die Hauptsache sie haben die richtige Gesinnung.“

3 responses to this post.

  1. Posted by Hugo on 10. Oktober 2017 at 12:21

    Dieser Spruch ist so daemlich und dement, wie die Figur, die ihn auskotzt. Jeder Kommentar ist ueberfluessig.

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  2. Posted by feld89 on 8. Oktober 2017 at 17:01

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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  3. Posted by Uranus on 8. Oktober 2017 at 13:27

    Sprüche wie dieser können immerhin dazu dienen, den täglich ansteigenden Idiotismus der politisch Korrekten vielleicht doch in absehbarer Zeit zu einem Ende zu bringen. Das obige Beispiel zeigt, daß Propaganda und Gehirnwäsche nicht nur bei denen wirkt, für die sie bestimmt sind, sondern auch und vor allem bei denen, die sie in die Welt setzen und verbreiten. Selbstredend ist dieser Spruch zunächst einmal Propaganda, oder genauer, er ist als solche gedacht. Der Spruch ist aber auch das öffentliche Zurschaustellen der Verblödung und moralischen Verkommenheit derjenigen, die solche Sprüche erfinden und verbreiten.

    Der Satz: „Du musst keine Dichter und Denker schaffen“ erzwingt geradezu die Frage, was derjenige, der diesen Satz erdacht hat, sich da zuvor eingeworfen hat, oder hat er etwa die ganze Flasche in einem Zug geleert? Lehrer müssen keine Dichter und Denker schaffen? Wer hätte das gedacht? Der Sprücheerfinder scheint davon auszugehen, daß Dichter und Denker bisher von Lehrern erschaffen wurden und keine Personen waren, die schon gelebt haben, bevor überhaupt einer der heutigen Lehrer geboren war.

    Der anschließende Satz: „Aber du kannst deine Schüler_innen für Demokratie begeistern“ stellt zwar einen Sinnzusammenhang her zwischen der künstlichen Erschaffung von Dichtern und Denkern durch heutige Schullehrer und der Begeisterung von Schülern für Demokratie. Worauf sich dieser Sinnzusammenhang jedoch gründet, das wird wohl für immer das Geheimnis des Sprücheerfinders bleiben. Gleichzeitig stellt der Sprücheerfinder ungewollt klar, daß es mit der Begeisterung für die gewünschte politisch korrekte Demokratie bei Schülern offenbar nicht weit her ist, denn sonst müßte er die Lehrer nicht dazu auffordern, diese Begeisterung zu wecken, aber wenn schon, dann bitte ohne dabei Dichter und Denker zu erschaffen.

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