Statt Verbot erlaubt die EU-Kommission mit CSU Zustimmung Glyphosat für weitere fünf Jahre


Götz Frömming, MdB hat ARTE retweetet

Die -Kommission beschert uns weitere 5 Jahre mit dem Dreckszeug – die hat sich in ihrem Programm klar dagegen ausgesprochen. Warum entscheidet eigentlich Brüssel, was auf deutsche Äcker darf?

Götz Frömming, MdB hat hinzugefügt,

4 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 28. November 2017 at 17:46

    Nun ja, für die Landwirte zählt der Ertrag. Die Landwirte sind doch die Solar- und Windwirte, Mais- und Rapsmonokulturbauern, Bioanlagenbetreiber – korrumpiert durch die klingenden Kassen. Spricht man mit den Landwirten, berichten diese, auf Glyphosat nicht verzichten zu können… Andererseits hat die Bundesregierung viele Millionen junger und kräftiger „Fachkräfte“ ins Land gelockt, die nützliche Feldarbeit leisten könnten. Dann wäre Glyphosat gar nicht mehr nötig.

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    • Posted by Maria S. on 29. November 2017 at 8:24

      In meinem Verwandtenkreis gibt es einen Biobauern. Dieser sagt, dass es auch ohne Glyphosat funktioniert. Die Arbeit wäre allerdings etwas aufwändiger und der Ertrag evtl. geringer. Die Gesundheit ist aber unser höchstes Gut, da müssen wirtschaftliche Interessen zurückstehen.

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      • Posted by AFD-Wählerin on 29. November 2017 at 11:09

        Gewiss funktioniert Landwirtschaft auch ohne Glyphosat, Pestizide und sonstige Unkrautvernichter.
        Die Landwirte, die nicht für Verbraucher, sondern für Biogasanlagen produzieren, haben allerdings überhaupt keine Skrupel, Glyphosat einzusetzen und können sich das auch noch schönreden.
        Biobauern denken natürlich anders. Ob Biobauern aber tatsächlich alle auf Chemie verzichten, sei dahin gestellt. Die mechanische Unkrautbekämpfung ist mühsam. Selbst im privaten Bereich greifen Verbraucher, ohne lange nachzudenken, zu Roundup.

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  2. Posted by Uranus on 28. November 2017 at 9:41

    Es ist nicht so, daß Brüssel, vertreten durch die EU-Kommission, verbindlich bestimmen könnte, was in den Mitgliedsstaaten der EU zu tun und zu lassen sei. Frau Bundeskanzler Merkel tut zwar oft so, als wäre das der Fall. Allerdings nutzt sie damit geschickt die weitverbreitete Unkenntnis diesbezüglich bei den Normalverbrauchern aus. Das EU-Recht steht nicht über dem Grundgesetz der BRD. Der Europäische Gerichtshof EuGH steht nicht über dem Bundesverfassungsgericht BVerfG.

    Für den Gebrauch von Glyphosat auf deutschen Äckern heißt das: Die Bundesregierung der BRD könnte verbindlich entscheiden – wenn sie es denn wollte – daß Glyphosat innerhalb der BRD nicht zum Einsatz kommen darf. Das aber wird die Bundesregierung so nicht entscheiden, wenn schon die CSU auf europäischer Ebene für den Einsatz von Glyphosat gestimmt hat.

    Trotzdem ist noch nicht aller Tage Abend, denn die letztendliche Entscheidung über den Einsatz von Glyphosat liegt immer noch beim einzelnen Landwirt. Jeder einzelne deutsche Landwirt ist hier unausweichlich mit der Forderung konfrontiert, eine verantwortliche Entscheidung darüber zu treffen, was er auf seine Äcker ausbringt und was nicht. Nicht Brüssel entscheidet über die tatsächliche Qualität der Nahrungsmittel, auch nicht die Bundesregierung, sondern einzig und allein die Erzeuger und die verarbeitenden Betriebe der Nahrungsmittelindustrie.

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