Uranus: „Glyphosat“, der einzelne Landwirt entscheidet!


Unser Leser Uranus bringt es auf den Punkt, letzlich entscheidet der Erzeuger über die Qualität der Nahrungsmittel und natürlich auch wir als Verbraucher. Dennoch, was der CSU Minister in Brüssel abgeliefert hat, ist ein Skandal.

Es ist nicht so, daß Brüssel, vertreten durch die EU-Kommission, verbindlich bestimmen könnte, was in den Mitgliedsstaaten der EU zu tun und zu lassen sei. Frau Bundeskanzler Merkel tut zwar oft so, als wäre das der Fall. Allerdings nutzt sie damit geschickt die weitverbreitete Unkenntnis diesbezüglich bei den Normalverbrauchern aus. Das EU-Recht steht nicht über dem Grundgesetz der BRD. Der Europäische Gerichtshof EuGH steht nicht über dem Bundesverfassungsgericht BVerfG.

Für den Gebrauch von Glyphosat auf deutschen Äckern heißt das: Die Bundesregierung der BRD könnte verbindlich entscheiden – wenn sie es denn wollte – daß Glyphosat innerhalb der BRD nicht zum Einsatz kommen darf. Das aber wird die Bundesregierung so nicht entscheiden, wenn schon die CSU auf europäischer Ebene für den Einsatz von Glyphosat gestimmt hat.

Trotzdem ist noch nicht aller Tage Abend, denn die letztendliche Entscheidung über den Einsatz von Glyphosat liegt immer noch beim einzelnen Landwirt. Jeder einzelne deutsche Landwirt ist hier unausweichlich mit der Forderung konfrontiert, eine verantwortliche Entscheidung darüber zu treffen, was er auf seine Äcker ausbringt und was nicht. Nicht Brüssel entscheidet über die tatsächliche Qualität der Nahrungsmittel, auch nicht die Bundesregierung, sondern einzig und allein die Erzeuger und die verarbeitenden Betriebe der Nahrungsmittelindustrie.

 

 

Marktstände in Landshut. Hinterfragen wir doch als Verbraucher die Gemüse- und Obsthändler wie ihre Produkte angebaut und behandelt werden. Uranus, es kommt immer noch auf jeden Einzelnen an, etwas zu verändern.

4 responses to this post.

  1. Posted by Staatsbürger on 29. November 2017 at 8:24

    Es ist schon komisch, dass unsere “ Überkanzlerin “ Ihren Laden so wenig im Griff hat, wodurch Ihr der Minister Schmidt so auf der Nase tanzen konnte. Bei der Sache nach möglichen Ursachen bin ich auf folgenden Vorfall von Frau Nahles nach der Bundestagswahl gestoßen.
    Hat diese Gernepolitikerin (Nahles) nicht laut getönt: Wir werden in der Opposition denen eines “ auf die Fresse geben „.
    War die Kanzlerin schon so mit der Suche nach Deckung beschäftigt, sodass Ihr vollkommen entgangen war, was in Ihrem “ Tollhaus “ abläuft ?

    Die Kanzlerin ist keine treibende Kraft weder in Deutschland noch in Europa, sondern eine “ Getriebene „, welche immer mehr den Überblick verliert.

    Was Sie noch am Ertrinken rettet, sind die Medien, welche krampfhaft versuchen, Ihr noch Rettungsringe zu zu werfen, welche aber zusehends das Ziel verfehlen.
    Die Medien und auch viele sogenannte “ demokratische Politiker “ ähneln immer mehr der Hetzpresse in der früheren DDR.

    Wer gibt den anderen Parteien das Recht, die AfD derart zu diffamieren und dadurch von der politischen Gestaltung unseres Landes auszugrenzen.
    Wo bleibt ein mahnendes Wort des Bundespräsidenten ? Auch Hr. Steinmeier hat zu akzeptieren, dass die AfD angeblich demokratisch gewählt wurde.

    Aber da ist bei Ihm totale Funkstille. Warum wohl ?
    Hat Er bereits vergessen, dass die AfD drittstärkste Partei im Bundestag ist ?
    Ein bedenklicher Gedächtnisverlust.

    Durch welches Gesetz haben die anderen Parteien überhaupt das Recht, die AfD auszugrenzen ?
    So etwas ist keine Demokratie, sondern “ Diktatur “ in einer sehr schlimmen Form !

    Wenn man genau recherchiert dann sieht man, dass gerade diese Parteien ( besonders die Grünen ) schädlich für unser Land sind. Oder hat die Bevölkerungsmehrheit für die Überflutung durch Flüchtlinge die ungeteilte Zustimmung gegeben ?

    Es wäre nicht verwunderlich, dass die Jagd nach dem Friedensnobelpreis für Frau Merkel wichtiger ist als des Volkes Meinung.

    Es sei noch angemerkt, dass der Nobelpreis zu einem Karnevalsorden verkommen würde, sollte Frau Merkel je in Ihrem Leben damit ausgezeichnet zu werden.

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  2. Posted by Maria S. on 29. November 2017 at 8:21

    Wie kann es sein, dass ein einzelner Politiker über ein so hochbrisantes Mittel entscheiden darf? Normalerweise müsste die Glyphosat-Zustimmung ungültig gemacht werden, da Christian Schmidt im Alleingang und somit nicht ordnungsgemäss gehandelt und die Umweltministerin übergangen hat.
    Merkel und Seehofer wussten genau Bescheid und beide sprechen sich für Glyphosat aus.

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  3. Posted by Uranus on 28. November 2017 at 14:14

    Liebe Redaktion des Runden Tisches, das ist völlig richtig, der Verbraucher und Käufer der Waren ist das letzte Glied in der ganzen Erzeugerkette und bestimmt durch sein Kaufverhalten entscheidend mit, welchen Waren er den Vorzug gibt. Das ist sozusagen die Abstimmung des Wählers mit dem Geldschein. Die Macht der Verbraucher durch Abstimmung mit dem Geldschein ist gewiss nicht unerheblich. Allerdings wird die richtige Wahl beim Kauf oft nicht gerade leicht gemacht. Ist die EU-Kennzeichnungspflicht für Nahrungmittel beispielsweise jetzt eine Hilfe für die Verbraucher oder trägt sie doch eher zur Verwirrung bei? Das ist schwer zu sagen. Auch bei den mit dem Zusatz „Bio“ gekennzeichneten Nahrungsmitteln müssen die Verbraucher vorsichtig sein. Es ist anzunehmen, daß mit dem Zusatz „Bio“ hier und da auch schon mal Schindluder getrieben wird, zumal bis heute nicht klar definiert ist, was mit Bio eigentlich genau gemeint ist.

    F1-Hybrid-Gemüse ist ein weiteres Kapitel. Bei den meisten der im Supermarkt angebotenen Gemüsen kann man davon ausgehen, daß es sich dabei um Hybride handelt, was eigentlich schon eine Form der Genmanipulation darstellt. Ist das gesundheitsschädlich? Es gibt darüber leider keine seriösen Datenerhebungen.

    Den Verbrauchern wird es also nicht gerade leicht gemacht. Trotzdem kann durch Aufmerksamkeit und Wachsamkeit beim Kauf sicher manche allzu plumpe Konsumententäuschung aufgedeckt werden. Die Waren regionaler Erzeuger und Anbieter, die glaubhaft versichern, auf den Einsatz schädlicher Mittel beim Anbau zu verzichten, könnten beim Kauf bevorzugt werden. Es muß nicht unbedingt der Knoblauch aus China sein, bei dem man schon gar nicht weiß, wie der sich gebildet hat.

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  4. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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