Heimatzeitung zur AfD: Leserbrief versus Kolumnen der Redakteure


 

Seit Bestehen der noch jungen Partei AfD findet sich eher eine einseitige Tendenz in der Berichterstattung, alles schlecht, ein Chaotenhaufen? Die Nähe unserer Heimatzeitungen hier in Niederbayern zur Staatspartei wird auch sichtbar. Daß in der CSU doch eher die Steigerung gilt, Feind gleich Parteifreund, wird wohl bewußt übersehen, denn das sei ja der natürliche Machtkampf innerhalb des staatstragenden Regimes. Den Redakteuren muß man zugute halten, Hofberichterstattung sichert den Broterwerb, Kritik an den Etablierten und gar Lob an einer Alternative kostet den Job. Dennoch gibt es den kritischen Beobachter, der hier und da in Nischen Ehrlichkeit in der Berichterstattung findet. Wer sich zwei Tage auf Phönix den AfD Parteitag oder die ersten Auftritte der Bundestagsfraktion im Reichstag gegönnt hat, der muß zu dem Schluß kommen, diese Partei bietet sich als echte Alternative an, demokratische und sachliche Auseinandersetzung auf hohem Niveau. Ein Gegensatz zu den 100 % des Merkel Hofstaates oder auch der Schulz SPD.

Interessant wäre es zu wissen, welche Wirkung hat ein Leserbrief, der sich mit den Meinungen der Redakteure auseinandersetzt? Die Redakteure unterscheiden sich in ihren Kolumnen und Berichterstattung kaum von den politischen Inhalten des Flensburger Anzeigers, wir nennen das immer mal gern, bewußt provokativ,  die dpa-Welt. Immerhin ermöglicht das Straubinger Tagblatt solche Leserbriefe:

 

 

Straubinger Tagblatt, 8.12.2017

2 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 8. Dezember 2017 at 21:50

    Super Artikel von Herrn Stöckl. Egal, was die AfD auch Gutes macht, sie wird nie ein neutrales, geschweige denn positives Medienecho bekommen.

    Antworten

  2. Posted by AFD-Wählerin on 8. Dezember 2017 at 16:47

    Ein sehr treffender Kommentar von Herrn Stöckl. Ich habe zumindest Teile des AfD-Parteitages auf Phoenix verfolgt und war sehr verwundert über die Berichterstattung. Wo waren denn die Berichterstatter? Aber so ist es immer bei AfD-Veranstaltungen. Die Wirklichkeit und die Berichterstattung darüber stimmen zu 90 Prozent nicht überein. Tatsächlich scheint die AfD „echt“ zu sein, denn sonst würde sie nicht mit allen Mitteln des Luges und Truges bekämpft werden. Allmählich spricht sich das herum, aller Hofberichterstattung und Giftspritzerei gegen die AfD zum Trotz.

    Antworten

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