„Volksvertreter“ Pronold: Einmal Lattengustl, immer Lattengustl?


Von der Wiege bis zur Bahre entwickelt sich der Mensch, manchmal weiter, manchmal nicht, manchmal auch zurück. Das ist normal, nichts Außergewöhnliches. Der Politiker dagegen ist eine besondere Spezi Mensch. Das Beispiel Pronold, heimischer SPD Abgeordneter, Sozi immer Sozi, Lattengustl immer Lattengustl, Möchtegern-Ministerpräsident immer Möchtegern-Ministerpräsident, Mehrwertsteuerlügner immer Mehrwertsteuerlügner, verweigert sich Fragen eines Bürgers aus seinem Wahlkreis, weil dieser vor 27 Jahren mal NPD ler war. Wir fragen unsere Leser, wer von beiden hat sich geändert, der erstere, der lebenslange Berufspolitiker, oder der letztere, der Amateur? Selbst beim Anstand fehlt es dem „Volksvertreter“, er denunziert seinen „Mitbürger“, ohne die unter zivilisierten Menschen übliche Form der Anrede im Brief zu wahren. Aber was soll’s, ich habe keinen Grund mich vor diesem Genossen zu rechtfertigen. Dem Leser dieser Zeilen sage ich aber, wer seine politische Identität in den nationaldemokratischen Bewegungen des Hambacher Festes von 1832 und 1848 der Paulskirche gefunden hat, der sich mit der Teilung Deutschlands niemals abfinden konnte, darf selbstbewußt die Frage vor jedem Berufspolitiker für sich in Anspruch nehmen, „wo sind Deine Leistungen für das Volk, Deine Mitbürger, Deine Heimat?“ Auch bei Pronold gebe ich die Hoffnung nicht auf, vielleicht erkennt der Genosse noch, daß seine Partei nicht immer recht hat, eine Partei nur Mittel zum Zweck auf Zeit sein sollte.

Joachim Hahn

Um diese Fragen auf abgeordnetenwatch.de geht es:

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Pronold,

in Deutschland erfreuen sich zahlreiche unbegleitete Jugendliche einer besonderen fürsorglichen Betreuung. Dazu bitte ich Sie, mir folgende Fragen zu beantworten:

1. Wie viele jugendliche Flüchtlinge halten sich in Bayern und Deutschland insgesamt auf?

2. Was kostet die Betreuung dieser unbegleiteten Jugendlichen?

3. Wie werden die Altersangaben überprüft (in Österreich führt man medizinische Untersuchung durch)?

4. Wie positioniert sich die SPD als Partei zu diesem Thema?

Zwei Meldungen passen zu diesen Fragen:

In Freiburg steht ein 17 Jähriger als vermutlicher Mörder vor Gericht. Sein Vater gibt aber an, daß dieser bereits 33 Jahre alt sein soll. https://www.welt.de/politik/deutschland/article171425092/Medizinische-Al

Von 1100 überprüften Jugendlichen in Österreich wurde durch die medizinische Untersuchung festgestellt, daß 213 falsche Angaben gemacht haben. http://www.krone.at/598202

Mit freundlichen Grüßen
Joachim Hahn

Ich habe diese Fragen auch Ihren Kollegen im Wahlkreis Straubinger und Protschka sowie dem innenpolitischen Sprecher der CSU Mayer aus Altötting gestellt, um vergleichen zu können.


Antwort von Florian Pronold (SPD) 16. Jan. 2018 – 13:54
Dauer zur eingetroffenen Antwort: 1 Tag 18 Stunden

Ehemaligen NPD-Funktionären antworte ich nicht über abgeordetenwatch. Zu den angesprochenen Fragen gibt es ausführliche Antworten der Bundesregierung und ausführliche Informationen auf der Seite des BAMF.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Pronold

3 responses to this post.

  1. Posted by Staatsbürger on 18. Januar 2018 at 8:43

    Habe es selber schon erlebt, was eine Zusage des “ Lattengustl- Politikers “ wert ist.
    Es ist unübersehbar, dass Er sich für wichtiger hält, als es seinem wirklichen Können entspricht.
    Als Christ ist Er sowieso nicht zu achten, nachdem Er sich mit seinem hinreichend bekannten Ausspruch als “ Antichrist “ geoutet hat.
    Schade, dass man solche Leute mit unseren Steuergeldern auch noch durchfüttern muss.

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  2. Posted by AFD-Wählerin on 17. Januar 2018 at 18:21

    Es ist Zeitverschwendung, sich mit Hanseln wie diesem Pronold abzugeben. Entweder antworten sie gar nicht oder verschicken identische Textbausteine, die offenbar allen Altpartei-Abgeordneten zur Verfügung stehen, oder sie antworten beleidigend. Gewiss stellen sie sich bloß, wie Uranus feststellt. Trotzdem sind sie in meinen Augen keine Zeile und keiner Sekunde unserer Zeit wert.

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  3. Posted by Uranus on 17. Januar 2018 at 17:57

    Es ist immer gut, wenn ein Bundestagsabgeordneter sein Verständnis von Demokratie klarstellt und seine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, sprich Rassismus, so offen und unverblümt darlegt. Pronold ist sogar so freundlich, die Gruppe von Menschen, gegen die er seine Feindschaft richten zu müssen glaubt, selber zu benennen, damit auch jeder sieht, was für ein gruppenbezogener Menschenfeind er tätsächlich ist: Es ist die Gruppe der ehemaligen NPD-Funktionäre, die, obwohl freie Bürger der Bundesrepublik Deutschland, nach Auffassung Pronolds kein Recht haben, sachlich und klar formulierte Fragen an einen Demokraten und Bundestagsabgeordneten stellen zu dürfen.

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