Verlorene deutsche Heimat: Oppeln/Oberschlesien


Fundsache beim Internetauftritt „Deutsche Ecke“

2 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 13. März 2018 at 18:36

    Die Sudetendeutschen, die ich kennen gelernt habe, waren alle unglaublich tapfer und tüchtig. Im damals sehr armen Niederbayern wurden sie teilweise als „armselige Rucksack-Deutsche“ verunglimpft. Trotzdem haben sie sich ihre Würde bewahrt. Selbst alleinerziehende Mütter haben es im Laufe der Jahre unter unermesslichen Anstrengungen geschafft, für sich und ihre Kinder ein eigenes Zuhause zu schaffen. Die Traumata, die alle Vertriebenen erlitten haben, bleiben für immer, auch für diejenigen ihrer Nachkommen, die schon im Wohlstand aufwachsen durften. Mag die staatliche Erinnerungskultur noch so einseitig sein, die Vertriebenen und ihre Schicksale sind noch lange nicht vergessen.
    Es wird zwar äußerst emsig daran gearbeitet, uns der Heimat zu entfremden, aber noch können wir ein Licht hinstellen und uns so erinnern, wie es uns beliebt.

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  2. Posted by Einer der schon länger hier lebt on 12. März 2018 at 8:22

    Was, wenn es Bayern getroffen hätte? Immerhin hatte die Tschechoslowakei Ambitionen, den ostbayerischen Raum bis zum Gäuboden zu annektieren. Passau hätte dann „Pasov“ geheißen. US-SU, die Pentagramm-Zwillinge und Bruder Winston haben anders entschieden.
    Wie muß sich ein Sudetendeutscher in Niederbayern gefühlt haben, zehn, zwanzig, dreißig Jahre nach Kriegsende? 1975. Wenige Autostunden da drüben lag nun seine Heimat, hinter dem Eisernen Vorhang. Und da wohnten jetzt Fremde, und die Spuren des Deutschtums verschwanden weiter und weiter. Dutzende verlassene und aufgegebene Dörfer soll es im Sudetenland geben. Ob die Leute, die dort wohnten, in der Nacht davon geträumt haben, wie sie diese verlassenen Orte wieder aufsuchen, wie Gespenster…
    Nicht von weit von hier ist eine Gemeinde, da gibt es neben dem Ortskern „die Siedlung“, wie man sagt, „Neue Heimat“ offiziell, wohl in den 50ern, 60ern gebaut. Am Rand vom Spielplatz steht ein verwahrlostes, unbeachtetes Steinkreuz. „Den Toten der Heimat“ steht da. Wenn ich mal wieder vorbeikomme, stell ich ein Licht hin.
    Ein paar Jahrzehnte, und alles ist vergessen. „Pflicht zu Erinnerung“ wird uns nur in anderem Zusammenhang täglich reingedrückt.
    Auch uns hier wird die Heimat zur Fremde.

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