Erfolgsmeldung Kriminalstatistik?


Eine treffende Meinung dazu:

Am Wochenende wurden Inhalte der kommenden Polizeilichen Kriminalstatistik bekannt. Demzufolge sei vor allem in Städten in NRW ein „überproportionaler Rückgang“ von Straftaten zu verzeichnen.

Statt ein Loblied auf die aktuelle Statistik zu singen, sollte man sich die Vorjahre seit 2015 ansehen. Wo Rekorde nach oben gebrochen werden, gibt es selbstverständlich irgendwann auch einen Rückgang, den man

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2 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 24. April 2018 at 9:57

    Die Polizeiliche Kriminalstatistik PKS ist eines der wichtigsten Propagandainstrumente der Bunten Republik, zwar primitiv, aber immer noch wirkungsvoll. Wirkungsvoll, weil das Erkennen der Primitivität der Propaganda, die meist in Statistiken, besonders aber in der journalistischen und politischen Interpretation einer Statistik enthalten ist, mit einer gewissen geistigen Anstrengung verbunden und deshalb mühsam ist. Denn wer will sich schon geistig anstrengen, wenn das Lesen einer Überschrift ausreicht, um bescheid zu wissen?

    Als Erstes: Sämtliche Polizeibehörden der BRD unterstehen den jeweiligen Ministerien des Bundes und der Länder. Das heißt, die Straftaten, die in der PKS erfaßt werden, sind politisch beeinflußte und beeinflussende Aussagen, die den tatsächlichen Zustand im Land wohl kaum zutreffend widerspiegeln. Man denke nur an die Weisung von ganz oben an die Polizisten, Straftaten, die nicht eindeutig einer bestimmten Tatkategorie zugeordnet werden können, als rechtsextreme Tat zu erfassen. Schon bei der Erfassung der Straftaten durch die Polizei wird also getrickst und gebogen, daß es nur so im Gebälk kracht. Aber das ist nur ein schwacher Abglanz dessen, was danach in den Redaktionsstuben des staatlichen Erziehungsfunks und der politisch korrekten Systemjournaille mit den Daten der Statistik angestellt wird. Es wird verfälscht und verdreht, was das Zeug hält.

    Deshalb kann über die neueste, oben im Beitrag angeführte PKS nur folgendes ausgesagt werden: Die Gesamtzahl der in der BRD begangenen Straftaten ist schlicht unbekannt. Somit kann auch keine seriöse Aussage darüber getroffen werden, wie sich die Straftaten entwickelt haben, geschweige denn einzelne Kategorien der Straftaten. Alles, was hierzu mit dem Anschein der Seriosität der Öffentlichkeit angedreht werden soll, ist nackte Propaganda und Indoktrination, und zwar sowohl von der einen, als auch von der anderen politischen Seite.

    Und diesen Punkt, nämlich die PKS als seriöse Quelle zu betrachten, laste ich auch denjenigen an, die die Daten der PKS, oder schlimmer noch, die politischen und journalistischen Interpretationen auf Grundlage der PKS, hernehmen, um damit in zum Teil durchaus guter Absicht, zum Teil aber auch in haarsträubender Absicht, etwas erläutern zu wollen und dem Erläuterten einen seriösen Anstrich zu verleihen, anstatt der Öffentlichkeit klar und deutlich zu machen, daß die PKS zu nicht mehr taugt, als zum abschreckenden Beispiel, mit welch einer Hinterhältigkeit und Gerissenheit und dennoch primitiven Art und Weise das Wahlvolk hier an der Nase herumgeführt werden soll.

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  2. Posted by Maria S. on 24. April 2018 at 9:38

    Ja, einfach keine Straftaten mehr erfassen, dann hat man auch keine. Geht doch ganz einfach.
    Da fällt mir gerade ein, dass ich vor ein paar Wochen gelesen habe, dass die Messerangriffe in Deutschland deutlich zugenommen haben.

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