Archive for 1. Mai 2018

Edenthal: Der Maibaum, halb gestohlen ist nur halb geklaut!


Während die Burschen aus Griesbach, diesmal ist der FC dran, den Maibaum hochwuchten, sitzen die Alten, Frauen und Kinder auf der „Vergnügungsmeile“ der gesperrten Straße nach Mamming bei allerlei Getränken und Leberkäs, um das Geschehen in der Ortsmitte auch gestärkt beobachten zu können. Volksfeststimmung, ob für die Maibaumstemmer noch etwas übrig bleibt? Die Verkaufsstelle des FC Griesbach schneidet immer dünnere Leberkässcheiben. Ich stoße mit Manfred aus Edenthal an, aus einem Randweiler der Altgemeinde. Er erzählt mir die Geschichte von seinem Maibaum in Edenthal auf „Gottes Hochebene“ zwischen Isar und Vils. Man zählt dort 5 bis 6 verstreute Höfe und Häuser. Nach 21 Jahren wollte Manfred auch wieder mal einen Maibaum aufstellen. Frisch bearbeitet wartet der auf das Aufstellen. Manfred war sich seiner Sache sicher, nach so langer Zeit wieder ein Maibaum in Edenthal? Vor Dieben ist der auf seinem Hof sicher. Falsch eingeschätzt. Spione und Verräter gab es zu allen Zeiten, heute modern ausgerüstet mit Motorrädern und Internet. Schon war es geschehen, in der Nacht vor dem Aufstelltermin schlichen sich Diebe, die Täter sollen aus Gottfrieding stammen, auf Manfreds abgelegenen Hof und schlugen zu. Die Maibaumräuber flüchteten mit dem Diebesgut, Manfred gerade noch aufgewacht hinterher und blockierte die Flucht. Ein nächtliches Palaver begann. Die Gottfriedinger Burschen beriefen auf die juristische Regel, geklaut ist geklaut, die Ortsgrenze ist überschritten. Für 4 Kasten Bier bringen wir den Baum zurück. Manfred, „von wegen Ortsgrenze, da hinten ist noch ein Gebäude, allenfalls zwei Kasten Bier ist mir das wert!“ Im Eifer des Gefechtes haben die Diebe ein wichtiges Hebewerkzeug am Tatort vergessen. Das „Schiedsgericht“ einigte sich, „drei Kasten Bier“.

Der Baum wurde zurückgebracht und steht. Schlußbemerkung  Manfreds, selbst meine Hunde haben nichts bemerkt. Michael trocken, ebenfalls mir gegenüber, „Deine Jagdhunde sind eben keine Wachhunde!“

J.H.

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Das Kreuz des Kardinals mit dem Kreuz


Zwei Fundsachen auf Twitter die zusammenpassen.
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Die Antwort ist einfach : Als Kardinal Marx damals das am Tempelberg ablegte, war es eine Unterwerfung.

Birgit Kelle hat hinzugefügt,

AfD reicht Untersuchungsausschuß zur Asylpolitik ein