Eine besonnene und analysierende Stimme zu den Geschehen in Chemnitz


Fundsache im Internet:

13 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 30. August 2018 at 17:07

    Das mediale Gedöns um die Vorfälle in Chemnitz geht weiter. Im Internet wurde inzwischen der Haftbefehl gegen Yousif Ibrahim A. veröffentlicht, was unter Umständen an sich bereits eine Straftat sein kann, in diesem Fall aber wahrscheinlich nicht, da eine diesbezügliche Straftat nur dann vorliegt, wenn der Text des Haftbefehls „im Wortlaut“ veröffentlicht wird. Eine Beschreibung des Inhaltes des Haftbefehls mit eigenen Worten hingegen ist demnach zulässig.

    Mit eigenen Worten formuliert, wurde besager Yousif Ibrahim A. des gemeinschaftlichen Totschlags angeklagt. Dem zu Tode gekommenen Messeropfer, Daniel H., wurden dabei 5 Messerstiche – nicht 25, wie vielfach im Internet behautet – in Herz und Lunge zugefügt, an denen Daniel H. verstarb.

    Es ist nun völlig gleichgültig, ob Daniel H. sein Leben durch 5 oder durch 25 Messerstiche verloren hat. Es ist aber der Allgemeinheit nicht gleichgültig, wenn einer dieses und ein anderer jenes im Brustton der Überzeugung behauptet. Dieses Beispiel zeigt, hier wurde und wird gelogen, daß sich die Balken biegen, von wem auch immer ausgehend. Es ist für Außenstehende schlicht unmöglich zu wissen, was wirklich geschah, denn Außenstehende können sich nur auf die Informationen beziehen, die irgendwie den Weg zu ihnen gefunden haben. Diese Informationen können wahr oder falsch sein. Da ist es wirklich höchst bemerkenswert, wenn Wissenschaftler wie Werner Patzelt die Ruhe bewahren, sich keinen Spekulationen hingeben, sich nicht emotional hochpeitschen lassen, keine Vorverurteilungen aussprechen und nicht sofort das nachplappern, was sie irgendwie irgendwo irgendwann gelesen oder gehört haben.

    https://sciencefiles.org/2018/08/29/chemnitz-haftbefehl-veroffentlicht-die-geheimniskramer-kochen/

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    • Posted by hermannzwei on 30. August 2018 at 18:21

      Das der Haftbefehl veröffentlicht wurde, hätte niemanden weiter gestört, wenn da nicht Dinge drinnen stehen, welche das komplette Staatsversagen dokumentieren.
      Ich zitiere: „Der ledige und erheblich vorbestrafte und unter Bewährung stehende Beschuldigte verfügt als geduldeter Asylbewerber über keine derart gefestigten sozialen Bindungen, dei seinem natürlichen Fluchtanreiz nachhaltig entgegen stehen könnten.“
      Wenn ein „Asylsuchender“ erheblich vorbestraft ist, kann es sich nur um ein Gewaltdelikt gehandelt haben. Für sonstige Delikte gibt es für dieses Klientel keine „erheblichen“ Vorstrafen.
      Hätte die Justiz konsequent durchgegriffen, würde das jetzige Mordopfer noch leben.
      Dass es nicht mehr als 5 Messerstiche waren, schließt der Haftbefehl nicht aus.
      Zitat: „stach ….. 5 Mal auf den Oberkörper des geschädigten Daniel Hillig ein:“
      Dass das Opfer keine weiteren Stichwunden aufgrund der natürlichen Abwehrreaktion hat, z.B. an Händen und Armen, kann wohl ausgeschlossen werden.
      Ich sehe das so:
      5 Messerstiche sind der Allgemeinheit natürlich besser als Totschlag zu verkaufen, als ein Abschlachten mit 25 Messerstichen.
      Und nun noch ein Wort zu den herbeifabulierten „Jagdszenen auf Ausländer“.
      Ich habe das Netz einen halben Tag durchkämmt und nicht, aber rein gar nichts gefunden.
      Würde es nur eine einzige Vidiosequenz oder nur ein einziges Foto dazu geben, hätten das alle TV-kanäle bis zu Erbrechen gesendet.
      Da war aber nichts.

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    • Posted by Maria S. on 31. August 2018 at 9:07

      Ich habe schon oft eine Stellungnahme von Patzelt gesehen und gehört. Es ist richtig, dass er viel besser als seine sonstigen Kollegen ist und sich auch oft an die Wahrheit hält. Fakt ist aber auch, dass er sich vehehemt gegen die AfD stellt.

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      • Posted by Uranus on 31. August 2018 at 11:33

        Patzelt kritisiert tatsächlich zuweilen Positionen der AfD, was allerdings sein gutes Recht ist. Aber er betreibt kein AfD-Bashing, wie so viele andere Politiker, Journalisten und Wissenschaftler, sondern er versucht in seinen Stellungnahmen, den relativen Erfolg der AfD und die Hinwendung vieler Menschen zur AfD zu erklären und zu begründen. Dabei macht Patzelt meistens deutlich, daß gerade die Vertreter der etablierten Politik durch ihr teilweise katastrophales Fehlverhalten ganz entscheidend zum Erfolg der AfD beigetragen haben. Außerdem vermeidet Patzelt ideologisch und emotional aufgeladene Kampfbegriffe des BRD-Sprech wie „brauner Mob“ oder „Zusammenrottungen“ oder „Nazi-Aufmärsche“.

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      • Posted by Maria S. on 31. August 2018 at 17:16

        @ Uranus 11:33
        Natürlich darf er auch berechtigte Kritik in Bezug auf die AfD üben. Da hab ich nichts dagegen. Er lässt aber meist durchblicken, dass er grundsätzlich gegen die AfD ist. Andernfalls wäre er seinen Job wahrscheinlich auch los.

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  2. Posted by Uranus on 28. August 2018 at 16:47

    Der Politikwissenschaftler Patzelt ist einer von denen, die sich in öffentlichen Äußerungen stets um Sachlichkeit und Neutralität bemühen, also etwas, von dem sich die Mehrheit der politisch korrekten Journalisten eine große Scheibe abschneiden könnten, wenn sie es denn wollten. Auch gibt sich Patzelt keinen Vorverurteilungen hin. Wahrscheinlich weiß ein jeder Mensch aus eigener Erfahrung, daß man selber schon mal in Wut und Rage geraten kann, wenn bei einer direkten Konfrontation der gegenüberstehende Mensch nicht so will, wie man das selber für richtig hält. Dann können Dinge geschehen, die einem, wenn man wieder bei klarem Verstand ist, im Nachhinein leid tun. Deshalb begrüße ich es, wenn Patzelt hier niemanden (vor-)verurteilt.

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    • Posted by hermannzwei on 29. August 2018 at 1:11

      „Der Politikwissenschaftler Patzelt ist einer von denen, die sich in öffentlichen Äußerungen stets um Sachlichkeit und Neutralität bemühen“
      Merken Sie nicht, dass Patzelt ein ……… ist? Er ist nicht „neutral“.
      Kein Wort zu Ursache und Wirkung.
      Kein Wort des Mitgefühls für die Opfer!
      Ein besseres U-Boot können sich die Regierenden gar nicht wünschen.
      Glauben Sie allen Ernstes, dass Herr Patzelt etwas schreiben würde, dass ein Berufverbot seinerseits nachsich ziehen würde? Nein, er ist ein Mitläufer!
      In welcher Welt leben Sie eigentlich?

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      • Patzelt fällt mit dem von uns veröffentlichten Interview wohltuend aus den sonst abgegebenen Stellungnahmen heraus. Nichts gegen Kritik, aber vielleicht ist es besser, sich solch einen Beitrag zweimal anzuhören, bevor hier so „argumentiert“ wird, wie Sie es tun. Auch Ihre Bemerkung zu Uranus, „in welcher Welt leben Sie eigentlich“, ist überzogen.

        mfg Redaktion

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      • Posted by hermannzwei on 30. August 2018 at 2:06

        Nun schaut mal alle hier:

        Das ist was ich meine, und es kommt doch tatsächlich von Prof. Patzelt.

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      • Auch dieses Interview von Patzelt 2015 ist durchaus eine Vorausschau auf die heutige Entwicklung.

        rundertischdgf

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      • Posted by Uranus on 29. August 2018 at 19:58

        Gemach, gemach, lieber hermannzwei. Zwar scheint Sie irgend etwas in meinem Kommentar in affektive Erregung versetzt zu haben. Aber eine Meinung, die von der Ihren abweicht, ist kein persönlicher Angriff gegen Sie. Es ist einfach nur eine andere Meinung, für die ich mich nicht rechtfertigen muß. Es ist also alles gut. Im Übrigen lasse ich ihre Meinung genau so stehen, wie Sie sie geäußert haben. Sie wissen schon, Meinungsfreiheit und so … 😉

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      • Posted by Uranus on 30. August 2018 at 14:21

        Auch das von hermannzwei eingestellte Video bestätigt die formalen Grundpositionen des Politologen Werner Patzelt: Er beschreibt Dinge und Vorgänge in der realen Welt mit der ihm möglichen inneren Distanz, sachlich und wertneutral, ohne dabei irgendeiner politischen oder gesellschaftlichen Richtung nach dem Munde zu reden und ohne die Zuhörer mit Hinweisen auf die „richtige“ Meinung und Gesinnung zu malträtieren. Er macht das, was schon der Journalist Hanns Joachim Friedrichs als absoluten Grundpfeiler guter journalistischer Arbeit vorausgesetzt hat, sich nämlich nicht gemein zu machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten. Patzelt versucht, zutreffende Aussagen über die Realität zu machen, ohne dabei seine Auffassungen als absolut zu setzen und und in seinen sprachlichen Formulierungen immer offen lassend, daß seine Auffassungen durch neue Erkenntnisse auch widerlegt werden KÖNNTEN.

        So gesehen ist Werner Patzelt ein Politik-Wissenschaftler, der diese Bezeichnung mit Fug und Recht verdient hat und von denen es in der Bunten Republik heutzutage leider nur noch sehr wenige gibt.

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  3. Posted by hermannzwei on 28. August 2018 at 12:38

    Was soll denn an der Stimme analysierend sein?
    Dieser Beitrag reiht sich doch nahtlos in die Pressekonferenz von Chemnitz ein.
    Diese Pressekonferenz hätten auch Schabowski und Krenz geben können. Das ist Volksverdummung schlimmer als zu Ende der DDR.
    Das war eine ganz üble Muppetshow.
    Kein Wort über die Ursachen, keine Analyse, nichts!
    Die Polizei ermittelt wegen Totschlags und das nach 24 Messerstichen auf eine Person.
    Wer 24 mal zusticht, handelt mit der Absicht zu töten und ist ein Mörder.

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