Dingolfing: Demokratieverständnis des DGB?


Der Dingolfinger DGB und die IGM übten sich in Demokratie, das berichtet heute auf der ersten Lokalseite der Dingolfinger Anzeiger. Die Schlagzeile zum fetten Vierspalter, „man muß sein demokratisches Recht wahrnehmen“. Eine Selbstverständlichkeit oder, was denn sonst? Diese Veranstaltung hatte jedoch einen Haken, es waren nicht alle Direktkandidaten zum Landtag anwesend. Hatte man sie geladen oder nicht? CSU, AfD und ÖDP fehlten, nahezu die Vertreter von runde 60 % der Wähler Dingolfings. Nur mal zur Erinnerung, bei der letzten Bundestagswahl erhielt die CSU als stärkste Partei in der Stadt Dingolfing 36 % und die AfD über 20 % der Stimmen. Aus dem Bericht im DA geht nicht hervor, ob z.B. der AfD ler überhaupt eingeladen war. Lieber DGB, Demokratie geht anders, an den Tisch gehören alle sich bewerbenden Kandidaten. Und es muß ein Streitgespräch werden, stehlt den Leuten nicht die Zeit durch Langweile. DA Zitat: „Alle Beteiligten waren sich einig, daß auch ihnen die Gesprächsrunde viel gebracht hat. Die Grüne ruft auf, demokratisch zu wählen!“ So, so? Ob die Kandidaten sich bewußt waren, daß sie sich in einer Automobilstadt befinden, daß Grüne und andere Scheinumweltschützer mit ihrer Kampagne gegen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren die Axt an den BMW Standort Dingolfing und damit unsere Arbeitsplätze legen. Keine Wort findet sich dazu im Artikel des Dingolfinger Anzeigers. Die Funktionäre des DGB hätten doch schon aus eigenem Interesse als Vertreter der Arbeitnehmer danach fragen müssen.

DA Zeitungsausschnitt 11.9.2018

 

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4 responses to this post.

  1. Posted by Staatsbürger on 12. September 2018 at 10:24

    Die Unterstützer von straffreiem Sex mit Kindern wissen doch gar nicht was Demokratie wirklich ist. Wer ein so perverses Gesetze wie die Grünen anstrebte, ist doch ein was Anstand und Charakter anbelangt, eine außerhalb einer anständigen Gesellschaft stehende gefährliche “ Randerscheinung und somit nicht wählbar.
    Es sei denn, man ist selber schon so verdorben nach dem Sprichwort: Seinesgleichen gesellt sich gern !
    Die AfD hat diesbezüglich noch Anstand, um nicht solche perfiden Vorstellungen den Bürgern vorzusetzen. Die schwächsten der Gesellschaft den “ perversen Kinderschän-dern zum Fraße vorzuwerfen zeigt, wie verdorben letztendlich die Grünen in Ihrem Gedankengut sind.
    Mit so einem “ Schweinkram “ schützt man sicher keine Kinder !

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  2. Posted by AFD-Wählerin on 12. September 2018 at 9:09

    Die Adressaten verstehen den Aufruf, „demokratisch“ zu wählen gewiss:
    Eine „demokratischen Wahl“ ist die Wahl einer der sozialistischen Einheitsparteien, vorzugsweise der GrünInnen, der SPD oder der SED (heute Die Linke). CDU wäre auch noch in Ordnung, die Wahl der AfD wäre „undemokratisch“.
    So geht Demokratie in Merkeldeutschland. Schön, dass die Gewerkschaften und die Kirchen so lieb mit- und nachhelfen, damit auch alles „demokratisch“ bleibt.

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  3. Posted by Maria S. on 12. September 2018 at 7:56

    DDR2.0 lässt grüssen.
    CSU, AfD und Ödp gehören also nicht zur Demokratie.

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  4. Posted by Uranus on 11. September 2018 at 12:11

    „Die Grüne ruft auf, demokratisch zu wählen!“

    Kann man denn in der BRD noch anders als demokratisch wählen?

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