Essenbach/Ohu: Industrieruinen ganz in der Nähe, auch ein Menetekel für unsere Autoindustrie?


Wer von München über Deggendorf nach Passau unterwegs ist, dem empfehlen wir kurz hinter Landshut einen Blick nach rechts auf die Wasserdampfwolke des Kühlturms von Isar 2. Daneben befindet sich die abgeschaltete Ruine von Isar 1. Isar 2 wird folgen. Seit Jahren war das auch an unserem „Runden Tisch DGF“ ein heiß diskutiertes Thema. Noch bevor die Merkel Regierung den plötzlich Ausstieg aus der Atomkraft beschloß, forderte unser Gesprächskreis, „machen wir uns ehrlich“. Wir luden Referenten ein, den Bezirksvorsitzenden für Umweltfragen der CSU aus Landshut, Rudolf Schnur und einen ehemaligen energiepolitischen Sprecher der FDP im Bundestag, Horst Meierhofer, ein, um die Fragen zu erläutern, wie kann Atommüll für alle Zeiten sicher gelagert werden. Fazit, das Zwischenlager in Ohu ist als sicheres Endlager auszubauen, ein Endlager ist in Deutschland politisch nicht durchsetzbar. Die Wirklichkeit ist anzuerkennen. Wir demonstrierten für ein sicheres Endlager in Niederaichbach und auch spontan mit 7 Personen am Grenzübergang Bayerisch Eisenstein gegen das, unser Niederbayern stark gefährdende tschechische Pannenatomkraftwerk Temelin (die hiesigen Scheinumweltschützer machten sich hier gerade rar, an grüne Demonstranten können wir uns nicht erinnern). Dem Abschalten der Atomkraftwerke folgte die „Energiewende“ mit dem gigantischen Umweltzerstörungswerk mit Tausenden von Windkraftmühlen, Biogasanlagen mit Vermaisung unserer Landschaft, während Photovoltaikanlagen auf Hausdächern noch einen gewissen Sinn machen, wenn sie zur Verspiegelung nicht auf Ackerflächen stehen. Alles durchdacht, ein großer Plan zur Rettung des Klimas in der Welt? Es ist mehr als ein Fragezeichen angebracht! Und nun der Sturmlauf zum Finale, weg mit unserer Autoindustrie, am besten ganz weg mit dem Industriestandort Deutschland. Ein volltrunkenes Volk wählt grün, begleitet mit dem großen Beifall der Medien. Sie wissen nicht was sie tun, denn ohne Industrie kein Wohlstand mehr für Kleber, Slomka, Welke und Co. . Das linke Gesellschaftssystem kann samt seiner bunten offenen Gesellschaft nicht mehr finanziert werden. Migrationsindustrie als Ersatz? Wohl kaum? Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann neben der Ruine Ohu weitere Industriedenkmäler zwischen München und Passau, wir bleiben mit dieser Voraussagung zunächst erstmal nur in Bayern, dem schönsten deutschen Bundesland, uns erfreuen werden. Erkennen wir die Zeichen der Zeit, der Siegesschrei der Grünen über ihr Wahlergebnis in Bayern, bereits der Abgesang Bayerns und Deutschland? Nein, es wird sich auch wieder ändern, denn wir brauchen eine Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder. Wir müssen die Gegenwende sein.

3 responses to this post.

  1. […] Essenbach/Ohu: Industrieruinen ganz in der Nähe, auch ein Menetekel für unsere Autoindustrie? […]

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  2. Posted by Maria S. on 20. Oktober 2018 at 22:15

    Gerade bei n-tv Newsticker: Grüne fordern mehr Familiennachzug.
    Ja klar, ist sicher gut für die Umwelt.
    Bürger in Hessen, überlegt euch gut, wo ihr euer Kreuz macht, wenn ihr nicht bald arbeitslos werden wollt.

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  3. Posted by AFD-Wählerin on 20. Oktober 2018 at 19:18

    Lieber Runder Tisch Dingolfing, vielen Dank für die wahren Worte.

    Übrigens: Kurz bevor Isar 1 abgeschaltet wurde, hatte EON gerade für 30 Millionen Euro die Brennelemente ausgestauscht.

    Heute importiert Merkeldeutschland Kernkraftwerksstrom aus dem EU-Ausland, ohne welchen hier längst alle Lichter ausgegangen wären. Kosten: 5 Milliarden pro Jahr.

    Zum „Ausgleich“ werden unendliche viele Monsterwindmühlen angepflanzt, die gerade einmal 1 Prozent zum ständig verfügbaren Strom beitragen. Wald und wertvolle Ackerflächen werden dafür geopfert, Tiere verlieren ihren Lebensraum und werden geschreddert. Weit und breit keine protestierenden GrünInnen in Sicht, weil diese diesen Wahnsinn erst möglich gemacht haben.

    Die Oberste der GrünInnen, Merkel, hat die wahnwitzigsten Träume der GrünInnen realisiert. Dafür muss alles Leben weichen. „Jetzt ist es halt so, jetzt sind sie halt da.“

    Seit den 80iger Jahren ist Kernenergie in Deutschland politisch tot. Die GrünInnen haben es geschafft, den Deutschen ihre Kern-Ängste einzuimpfen: Angst vor dem dämonischen Atom, Angst vor dem Erschwitzen in der CO2-Hölle, neuerdings Angst vor dem vorzeitigen Stickstoffdioxid-Tod. Ansonsten alles Bestens in Merkeldeutschland. Strom und Geld kommen aus der Steckdose, Lebensmittel wachsen im Supermarkt und die sog. „Reichen“ haben noch jede Menge Geld und Wohnraum für die Neubürger. Bäume und Wald sind nur noch „nachwachsendes Holz“, das bedenkenlos umgehauen und in den Kamin geschoben wird.

    Gegenwende leider noch lange nicht in Sicht…

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