#Spiegelgate auch bei unseren Heimatzeitungen möglich?


Das kann man deutlich mit „JA“ beantworten. Denn auch unsere Regionalzeitungen mit ihren Lokalausgaben verwenden zu 70- bis 80 % im redaktionellen Überteil nur noch dpa Meldungen. Da ist dann auffällig, daß diese Nachrichtenagentur kaum von der Hofberichterstattung und dem Mainstream der Leitmedien abweichen. Auffällig ist dabei das Herunterschreiben der AfD. Die können machen was sie wollen, wenn über sie berichtet wird, dann nur negativ. Aber auch Manipulationen im Heimatteil findet man. Ortschreiber übernehmen ungeprüft Propagandaberichte der örtlichen Parteigliederungen, die dann von der Lokalredaktion im großen Stil veröffentlicht werden. Schon passiert,  fünf Leute der Jugengendorganisation sitzen im Biergarten, daraus wird eine wichtige größere öffentliche Veranstaltung gemacht. Den Gesprächskreis „Runder Tisch DGF“ gibt es bereits seit 15 Jahren, er wird schlichtweg totgeschwiegen, selbst größere Veranstaltungen mit interessanten Themen und Referenten aus CSU, FDP, Linken, FW oder mit Bundeswehrgenerälen, Wirtschaftsfachleuten, Umweltschützern finden nicht einmal mit einem Ankündigungshinweis eine Berücksichtigung. Einladungen dürfen auch keine Ortsschreiber annehmen. Für die Redaktion des DA ist der Gesprächskreis zu „rechts“, deshalb lässt man den links liegen. Vielfalt und Information sieht anders aus.

Ein treuer Leser, der den Dingolfinger Anzeiger seit 40 Jahren abonniert hat!

  Landauer Neue Presse v. 20.12.2018, im DA noch nichts vom Spiegelgate gelesen.

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3 responses to this post.

  1. […] Selbst Lokalausgaben sind vom Virus der Falschberichterstattung befallen.  […]

    Antwort

  2. Posted by Uranus on 21. Dezember 2018 at 23:46

    Jean-Claude Juncker, also der Supereuropäer, der zuweilen sehr geistreiche Momente hat, sagte im Jahr 2011: „Wenn es ernst wird, muß man lügen.“

    Damit ist alles gesagt, denn wann ist es in der Politik schon mal nicht ernst? Und wer wen belügt, das ist auch nicht (mehr) die Frage. Also, #Spiegelgate ist bei Provinzblättern nicht nur möglich, sondern genauso normal und üblich, wie bei den überregionalen Schmonzetten, jedenfalls, was den politischen Teil betrifft. Höchstens Meldungen wie die, daß Kaninchen Oskar aus Plattlingshofen bei der Kleintierzuchtausstellung in Griesbachsreut mit dem dritten Platz geehrt wurde, sind noch einigermaßen glaubhaft.

    Antwort

  3. Posted by Maria on 21. Dezember 2018 at 21:50

    Ich kann hier dem Runden Tisch Dingolfing voll beipflichten.
    Ich lese auch täglich die Tageszeitung und habe noch nie einen neutralen, geschweige denn einen positiven Bericht über die AfD gelesen. Die AfD kann machen was sie will, sie wird grundsätzlich in einem schlechten Licht dargestellt.

    Antwort

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