Fachkräftemangel?


Josef Seidl hat einen Beitrag geteilt.

Was man hier in Niederbayern noch hinzurechnen muß, allein an den Hochschulen Landshut und Deggendorf werden fast 12 000 angehende Akademiker ausgebildet. Darunter leistet sich Landshut sogar eine sinnlose Genderabteilung. Deutschland ist weder ein Einwanderungsland und leidet auch nicht an Fachkräftemangel. Die Politik muß nur die richtigen Weichen stellen.
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3 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 22. Dezember 2018 at 12:22

    Ein bißchen komplexer ist dieses Thema schon. Nicht nur Großkonzerne sind Arbeitgeber, sondern vor allem kleine und mittelständische Betriebe. Klar, Gender-Studierte braucht niemand, außer die Gender-Religion selbst. Sonstige Akademiker sind auch nicht in den Mengen erforderlich, wie sie produziert werden. Im Handwerk sieht die Sache schon anders aus. Ein schmerzhaftes Grundproblem aller Bildungsebenen ist allerdings weniger die fachliche Qualifikation, als vielmehr die soziale und persönliche Kompetenz.

    Beispielsweise sind etliche „Fachkräfte“ nicht mal mehr in der Lage, ein vernünftiges Gespräch mit einem Fremden, mit einem Lieferanten oder mit einem Kunden zu führen. Einige Zusteller bei der Deutschen Post haben offenbar große Probleme damit, die Zahlen der Hausnummern richtig zu lesen und zu verstehen. Einige Verpacker in den Versandhäusern haben große Probleme damit, die richtigen Artikel in die richtigen Kartons zu legen. Viele junge Frauen und Mädchen sind offenbar der Ansicht, sie bräuchten nur »schön« zu sein, und der Rest des Lebens läuft wie geschmiert.

    Bei meinen Gesprächen mit den Inhabern hiesiger Handwerksbetriebe klagen diese fast immer darüber, kaum wirklich brauchbare Mitarbeiter zu finden. Die Not ist offenbar so groß, daß die Betriebsinhaber sogar Leute einstellen würden, die zwar nicht über die eigentlich erforderliche Fachausbildung verfügen, die aber deutlich zeigen, daß sie willens sind, etwas zu lernen, willens sind, zu ARBEITEN und dabei ein Mindestmaß an Eigenverantwortung zu übernehmen bereit sind.

    Man muß leider auch feststellen, daß die Bologna-Reform zu einer deutlichen Absenkung des Bildungsniveaus insgesamt geführt hat, wobei mit Bildung nicht nur allein die fachliche Qualifikation gemeint ist. Aus heutiger Sicht würde ich sogar sagen, daß die Absenkung des Bildungsniveaus mittels dieser Reform politisch gewollt war und nur einen Teilbereich des gesamtgesellschaftlichen Umerziehungsprojektes darstellt.

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  2. Posted by wahrheitssucher777 on 22. Dezember 2018 at 7:38

    Für einen dreifachen Cheeseburger zu pappen benötigt man anscheinend ein Master Studium Hochbau.

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  3. […] Fachkräftemangel? […]

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