Jörg Kachelmann nennt deutsche Umweltpolitik dumm


Die Dummheit der deutschen Umweltpolitik ist atemberaubend. Die extremen Stickoxid-Werte abends und nachts aus Holzöfen führen gemeinsam mit dem Verkehr tagsüber örtlich zu Grenzwertüberschreitungen bei den 24-Stunden-Werten. Konsequenz: Diesel aussperren, Holzöfen fördern.

Im Hintergrund Isar II

3 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 18. Februar 2019 at 10:05

    Das Thema Energie und Umwelt ist wesentlich komplexer, als die Religionsführer aus Politik und Medien uns das weismachen wollen. Wer die Zusammenhänge auch nur annähernd erfassen will, der muß sich mit viel Zeitaufwand und geistiger Energie in die Thematik einarbeiten. Zusätzlich ist es sehr mühsam, die sachlichen Fakten und Zusammenhänge einer Thematik von Propaganda unterscheiden zu lernen – was längst nicht immer klappt.

    Da das Thema Energie und Umwelt vom polit-medialen Komplex mit viel Geifer und Sabber in die Öffentlichkeit getragen wird, um dort die gewünschte Stimmung zu erzeugen, kann getrost davon ausgegangen werden, daß hier der Anteil an Propaganda sehr hoch ist, wenn nicht sogar hundert Prozent beträgt. Unter der Annahme, daß diese Thematik öffentlich insgesamt als ein gigantisches Manipulationsmodell inszeniert wird, ist das, was der Herr Kachelman mit seinem obigen Gezwitschere dazu beiträgt, ein ziemlicher Käse. Ja es ist sogar eine besonders perfide Art der Propaganda, da sie als Kritik an der deutschen Umweltpolitik getarnt daherkommt. Die deutsche Umweltpolitik ist nicht dumm. Und zwar deshalb nicht, weil hier mit vollem Vorsatz ein Projekt vorangetrieben wird, bei dem es gerade nicht um die Umwelt und um die Gesundheit von Menschen geht.

    PS.
    Kachelmann ist auch als Autor auf der Seite von T-Online tätig. Das schafft nur, wer bereit ist, dort das gewünschte politisch korrekte Gesabbel abzusondern.

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    • Lieber Uranus, man kann durchaus eine Gegenposition und Ironie bei Kachelmann erkennen.
      mfg rundertischdgf

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      • Posted by Uranus on 18. Februar 2019 at 17:13

        Tatsächlich steckt im obigen Kachelmann-Beitrag eine gehörige Portion Ironie, die er in der Gegenüberstellung von Dieselwahn und Holzverfeuerung in Kaminöfen zum Ausdruck bringt. Allerdings macht Kachelmann in seinen Veröffentlichungen deutlich, daß er an die unbedingte Gültigkeit von Grenzwerten glaubt. Siehe z.B. seinen Beitrag im unten angegebenen Link. Das Verfeuern von Holz hält er für »vielfältig katastrophal«. Wenn dem so wäre, dann möchte ich mal wissen, wo denn in der realen Welt diese vielfältig katastrophalen Auswirkungen zu bestaunen sein könnten. Eigentlich müßte die halbe Landbevölkerung Deutschlands an Rauch- und Staublunge dahinsiechen. Mir scheint, auch Kachelmann ist einer derjenigen, der grundsätzlich die Studien interpretiert, die ein ihm halbwegs passend erscheinendes Ergebnis bereithalten, ohne das er wirklich eine Ahnung davon hätte, welche Bedingungen und Methoden zur Erstellung einer wissenschaftlich seriösen und belastbaren Studie Voraussetzung sind.

        Die Beiträge Kachelmanns erscheinen wie eine Gegenposition zu dem Gedudel des polit-medialen Komplexes. Aber ich bezweifle, daß sie das wirklich sind, denn jemanden, der ohne Zweifel anzumelden an die Gültigkeit von Grenzwerten glaubt und diese mit dem Brustton der Überzeugung vertritt, den kann ich nicht ganz ernst nehmen. Grenzwerte sind völlig willkürlich festgesetzt, weil es schlicht unmöglich ist, wissenschaftlich haltbar in der Wirklichkeit zu ermitteln und nachzuweisen, wie sich welcher Grenzwert auf die Gesundheit eines Individuums – nicht eines Kollektivs – tatsächlich auswirkt. Gerade Kachelmann sollte das wissen. Weil er aber so tut, als würde er die gesetzten Grenzwerte ohne Wenn und Aber für richtig halten und keinerlei Zweifel daran zu haben scheint, sehe ich seine Beiträge zumindest mit einer gehörigen Portion Vorsicht.

        Zudem ist Kachelmann auf die Justiz der BRD (zu Recht) nicht gut zu sprechen, seit er im Jahr 2010 aufgrund der Behauptungen einer deutschen Frau, Kachelmann habe diese Frau vergewaltigt, einhundertzweiunddreißig Tage in Mannheim in Untersuchungshaft gesessen hatte. Manche Beiträge des Schweizer Staatsbürgers Kachelmann kommen mir vor, als wollte er sich dafür im Nachhinein noch irgendwie an der BRD rächen. Der obige Beitrag Kachelmanns ist ein Beispiel dafür.

        https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_84671908/kachelmanns-donnerwetter-feinstaub-aus-holzoefen-die-gemuetlichen-dementoren.html

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