Bremen: Applaus bei Mordaufruf gegen AfD (#butenunbinnen)


In der Talkshow „buten un binnen“, eine durchaus bekannte und beliebte Diskussionsrunde des öffentlichen Fernsehens in Norddeutschland, beklatschte das Publikum einen Mordaufruf gegen einen Wirt. Damit werden Wahlveranstaltungen der AfD verhindert. Pfui Teufel, was für eine heruntergekommene Gesellschaft in Bremen sitzt da bei „bunen und binnen“ zusammen.

12 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 12. Mai 2019 at 0:10

    Liebe Maria S., AfD-Wählerin und Redaktion des Runden Tisches, danke für die Rückmeldungen. Es geschehen in diesem Land derzeit jeden Tag mehr Dinge, die noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar waren. Das Grundgesetz der BRD erweist sich immer deutlicher als Luftnummer, und zwar nicht, weil es schlecht gemacht wäre, sondern weil es niemanden mehr interessiert und weil klare Rechtsbrüche unter bestimmten Umständen nicht mehr verfolgt und geahndet werden. Die heutige politische und mediale Kaste, vor allem die Regierung der BRD, schert sich mittlerweile einen Dreck um dieses Grundgesetz. Zensur, Gleichschaltung und Denunziantentum greifen in Riesenschritten Raum. Die möglichen Folgen der Geschehnisse sind nicht sicher konkret vorherzusagen.

    Es ist sehr zu hoffen, daß die Veröffentlichung der unfaßbaren Zuschauerreaktion auf die Erwähnung der Morddrohungen an Gastwirte durch Herrn Magnitz die Leute aufrüttelt. In diesem Fall jedoch ist nicht völlig auszuschließen, daß (auch) die »falsche« Lawine ausgelöst wird. Der Mensch, der ist ein Herdentier. Viele dieser Herdentiere orientieren sich an dem, was viele andere Herdentiere machen. Wenn Viele nun bei der rein mündlichen Schilderung einer Morddrohung als erste emotionale Reaktion in begeistertes Beifallklatschen verfallen, dann ist grundsätzlich ein sehr bedenklicher gesamtgesellschaftlicher Zustand erreicht. Wenn dieses Beifallklatschen in diesem Fall ohne juristische Folgen bleibt – wovon ich ausgehe – weil es sich gegen einen Angehörigen einer Gruppierung richtet, die dem polit-medialen Komplex nicht genehm ist, dann kann davon, neben der aufrüttelnden Wirkung, leider auch ein verheerendes Signal ausgehen. Der Mensch, der ist ein Herdentier und deshalb wäre es keine Überraschung, wenn die Herde der emotionsgeladenen Hirnlosen die nächste Stufe der Eskalation erklimmt, sobald sie merkt, daß sie auf diese unsittlichen Ausfälle überhaupt keine Sanktionen zu erwarten hat. Auf emotionale Ausfälle folgen dann vielleicht schwerwiegende gewaltsame Ausfälle, vor allem dann, wenn die Herdentiere dabei das Gefühl haben, sich mit ihren Ausfällen bei der Obrigkeit anzudienen und ihr Wohlgefallen auf sich ziehen zu können. Dieser armen Kreaturen sind nicht wenige in der Welt. Die beziehen ihr Selbstwertgefühl und ihre Identität nicht aus eigener Leistung und eigenem Vermögen, sondern ausschließlich aus der Herabwürdigung anderer und dem wohligen Gefühl, sich einer gegebenenfalls sogar kriminellen Obrigkeit als treuer Untertan angedient zu haben. Das alles ist in Deutschland nichts völlig Unbekanntes.

    Ein AfD-ler ist in den Quasselrunden des polit-medialen Komplexes IMMER in der Defensive, da kann er noch so wahrheitsgemäß und sachlich argumentieren oder gar versuchen, in die Offensive zu gehen. Die ganze Show wird so inszeniert, daß der AfD-ler IMMER ungünstig rüberkommt und nicht den leisesten Hauch einer Chance auf gleichwertige Behandlung hat. Dafür sorgen vorherige Absprachen, Anweisungen aus der Regie, Kameraführung, Bildschnitt, Bildperspektive, Ansprache durch die Moderatoren, permanentes Dazwischenquatschen der Moderatoren und übrigen Gäste, Gestaltung des Hintergrunds, Jubeln oder Buh-Rufe auf Anweisung, auffällig unauffällig hinter dem AfD-ler im Publikum postierte Zuschauer, die seltsame Grimassen schneiden, und so weiter, und so fort. Wie sagte schon Ernst Jünger: Die Annahme der Frage ist der erste Schritt zur Unterwerfung. Das Unschöne dabei ist, daß mancher AfD-ler gar nicht zu merken scheint, wie perfide er vorgeführt wird.

    Tatsächlich ist es alles andere als einfach zu beurteilen, welches Verhalten denn nun Wählerstimmen bringt und welches Wählerstimmen kostet.

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    • Posted by Maria S. on 12. Mai 2019 at 14:05

      Lieber Uranus,

      ich bin mir eigentlich sicher, dass diese Morddrohungs-Klatscher alle gestellt waren.
      Es gibt in Deutschland zwar viele grünlinke und schwarze Gutmenschen, aber dass sie eine Morddrohung an einem unschuldigen Menschen gut finden, das kann ich einfach nicht glauben. Auf eine Minderheit von Fanatikern kann das allerdings zutreffen, aber nicht auf die Masse. Ja, es gibt den Herdentrieb, aber bei solch schwerwiegendem Verbrechen greift dann doch eher die Hemmschwelle.

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  2. Posted by Uranus on 11. Mai 2019 at 10:13

    Es ist mir ein Rätsel, wieso manche AfD-Politiker unbedingt so gerne in die Quasselrunden des Mainstreams gehen wollen, gerade so, als wüßten sie nicht, daß ihre einzige Rolle dort die des Sündenbocks und des Prügelknaben ist und sie dort niemals eine faire Chance bekommen werden, solange der gesellschaftliche Ungeist so ist, wie er nun mal gerade ist. Mittlerweile ist auch nicht mehr unbekannt, daß ein als Publikum im Studio gezielt gecasteter und getarnter medialer Mob durch versteckt angebrachte Signale und/oder Anklatscher dazu gebracht wird, zusätzliche Dresche auszuteilen oder Wohlgefallen zu bekunden, je nachdem. Wenn dann der Herr Magnitz, der ja nun wirklich ein Prügelknabe im wahrsten Sinne des Wortes ist und entsprechende Erfahrungen gesammelt hat, sich angesichts dieses Wissens freiwillig und öffentlich einer erneuten verbalen und affektiven Prügelattacke aussetzt, dann ist das mehr als verwunderlich.

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    • Magnitz hat wohl die Chance genutzt, um der Bremer Öffentlichkeit klar zu machen, unter welchen Umständen seine Partei Wahlkampf machen muß. Hier ist er in der Offensive und kein Prügelknabe, denn die Verkommenheit solcher Veranstaltungen wird sichtbar. Wir nutzen bei diesem Beitrag das Internet mit dem Hashtag #butenunbinnen, um diesen Eklat weiter zu verbreiten.

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      • Posted by AfD-Wählerin on 11. Mai 2019 at 18:56

        In der linken Ideologiehochburg Buntes-Merkeldeutschland sind Konservative gesellschaftlich nicht nur nicht mehr akzeptiert, sie sind inzwischen in existenzieller Gefahr. Der gesellschaftliche Rahmen hat sich so weit nach links verschoben, dass täglich neue Nazis produziert werden. Inzwischen wurden sie selbst in den Reihen der GrünInnen ausfindig gemacht. Ein Sozialdemokrat aus den 80-iger Jahren ist heute ein „Nazi“. Die Union vor 20 Jahren, alles „Nazis“. Wer etwa in den Bereichen der Einwanderungs- und Familienpolitik noch richtig tickt, ist ein „Nazi“. Das ist polit-medialer Mainstream und wird offenbar auch noch beklatscht. Die Europawahlen werden zeigen, dass das von der Mehrheit hingenommen wird.

    • Posted by Maria S. on 11. Mai 2019 at 11:24

      Was das ausgesuchte Klatschpublikum angeht, haben Sie völlig Recht.
      Ich fände es aber total falsch, wenn sich die AfD hier einschüchtern liesse und sich aus Talk-Shows zurück ziehen würde. Sie muss genau das Gegenteil machen und jede Möglichkeit nutzen, auf die ganzen Missstände hin zu weisen.Nur so merkt die Öffentlichkeit, welche Schweinereien sich in unserem Land abspielen.

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  3. Der Vermieter ist übrigens Türke…habe mir aber auch schon mal gedacht das es bald so kommen wird das eine Moschee der AFD einen Platz anbieten wird(natürlich auch aus Propagandagründen)…

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  4. Posted by Maria S. on 10. Mai 2019 at 15:39

    Ein Wirt stellt einer demokratischen Partei Räume zur Verfügung. Jeder dieser AfD-Politiker ist ein anständiger Mensch, keiner von diesen hat sich irgendwas Untadeliges zu Schulden kommen lassen.
    Dann bekommt jener Wirt Morddrohungen und im Studio sind Leute, welche dies auch noch beklatschen. Wie krank und verlottert und kriminell sind diese Typen.

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  5. Posted by Staatsbürger on 10. Mai 2019 at 11:49

    Die Jubler in dieser “ Schmierensendung “ wären mehr als ein “ Prüffall “ für Hr. Haldenwang.
    Aber Er verleiht den “ perversen “ Leuten im Publikum wohl lieber einen Orden, als gegen diesen miserablen “ Pöbel “ etwas zu unternehmen.
    Warum wurde bei diesem “ Gefühlsausbruch “ diesen “ Extremen “ nicht sofort Studioverbot erteilt.
    Wenn es gegen Leib und Leben gegen AfD- Politiker oder AfD- Befürwortern geht, dann wird wie im Fall “ Magnitz “ auch vor etwaigen “ Mordversuchen “ nicht zurück geschreckt.
    Als deutscher Bürger sollte, nein, muss man sich schämen, mit diesem linken und kriminellen “ Abschaum “ in einem Atemzug genannt zu werden.
    Die Früchte des Hasses gegen die AfD gehen immer mehr auf.
    Deutschland wird immer mehr zu einer gesellschaftlichen “ Kloake “ durch dieses elende Gesindel.

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