Wie Fachkräftemangel entsteht!


Ein Handwerksmeister und heute AfD Bundestagsabgeordneter (Direktmandat gegen den Sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer gewonnen) erklärt das Problem.

+++ Akademikerschwemme – aber Fachkräftemangel im Handwerk +++

Wenn 60 Prozent eines Abiturjahrgangs studieren, aber 35 Prozent von ihnen ihr Studium abbrechen, dann läuft etwas falsch. Offenbar wollten sie gar nicht wirklich studieren oder sind dafür ungeeignet. Gleichzeitig suchen die Handwerksbetriebe in Deutschland 250.000 Arbeitskräfte, und 17.000 Ausbildungsplätze blieben 2018 unbesetzt. Da die Inhaber vieler Betriebe in den nächsten Jahren das Rentenalter erreichen, ab

Mehr anzeigen

Über diese Website

TICHYSEINBLICK.DE
Wenn dann noch eine umfassende Berufsberatung dazu kommt, die insbesondere Gymnasiasten auf die Chancen im Handwerk hinweist, könnte das Handwerk die Trendwende bei der Gewinnung von Nachwuchs schaffen.

3 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 14. Mai 2019 at 14:29

    Es ist doch dem vorgegebenen gesellschaftlichen Zeitgeist geschuldet, dass am besten jedes Kind Abitur machen und studieren soll. Egal, ob es dafür geeignet ist oder nicht, darum kämpfen viele Kinder gegen Überforderung.
    Ist es nicht eher so, dass man als Handwerker heutzutage schon mehr verdient als so mancher Akademiker.
    Handwerk hat goldenen Boden und verdient viel mehr Anerkennung.

    Liken

    Antworten

  2. Posted by Uranus on 14. Mai 2019 at 10:02

    Auch dieses Thema ist wesentlich komplexer, als daß es sich darin erschöpfen könnte, Studienabbrecher an das Handwerk zu verweisen. Selbstverständlich gibt es Studienabbrecher, die von Anfang an gar nicht richtig studieren wollten. Aber denen unterstelle ich, daß sie auch nicht im Handwerk arbeiten wollen. Die wollen überhaupt nichts WOLLEN. Die wollen vor allem nicht erwachsen werden.

    Der tatsächliche Fachkräftemangel im Handwerk liegt nur zu einem geringen Teil darin begründet, daß es viele Schulabgänger gibt, die erst mal ein Studium beginnen. Ein wesentlicher Grund liegt vielmehr darin, daß die Staatsquote, also der Anteil der Steuern und Zwangsabgaben an einem Einkommen, in der BRD etwa zwei Drittel, in machen Fällen sogar drei Viertel oder vier Fünftel eines Einkommens beträgt, und damit, wie in allen sozialistischen Systemen üblich, exorbitante Ausmaße erreicht, die zu allem Unglück auch noch immer weiter ansteigen. Wenn von einem Einkommen nur noch ein Drittel bis ein Fünftel als Netto vom Brutto übrigbleibt, was sollte junge Menschen dann dazu motivieren, eine im Endergebnis schlecht bezahlte Arbeit aufzunehmen? Aber wer denkt schon daran, daß die unersättlich gefräßige Gier des Fiskus die Hauptursache für so manches Problem sein könnte?

    Auch eine teilweise miese Behandlung der Angestellten im Handwerk durch die Chefs sowie infrastrukturelle Mängel in manchem Handwerksbetrieb schrecken manchen potentiellen Bewerber ab.

    Liken

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: