Die heutigen Hofnarren und Künstler im Dienst des Mainstreams?


Satiriker, die bei den „Öffentlich Rechtlichen“ auftreten dürfen, haben es geschafft. Die Kassen klingeln, dazu immer noch ein frenetisch klatschendes Publikum, was will der Bühnenakteur mehr. Und die großen und kleinen Künstler die von ihren Sitzen aufspringen und mit stehenden Ovationen bei der Verleihung der Golden Kamera der Greta aus Schweden zujubeln, sind in der Elite angekommen. Es gibt aber auch einzelne Zeitgenossen, die diese Schieflage in unserer Demokratie erkennen. Dieser Twitterdialog beschreibt ganz gut dieses Problem.

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4 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 24. Mai 2019 at 14:28

    Es gibt doch überhaupt keinen Satiriker, der sich bei seinen Auftritten in den Systemmedien für die AfD ausspricht.
    Dieter Nuhr vertrittt zwar etliche Positionen der AfD, sagt hinterher aber jedes Mal, dass er gegen die Rechspopulisten ist.
    Außerdem glaube ich nicht, dass Springer und Altinger mit ihrem Schlachthof beim BR noch große Kasse machen. Warum sonst, werden viele Plätze an die Zuschauer verlost.
    Nur ein gutes Wort über die AfD und die Person sieht man im TV nicht mehr.

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  2. Posted by Uranus on 24. Mai 2019 at 14:18

    Die Hofnarren, also die echten früherer Jahrhunderte, waren in der Regel intelligente Leute und die einzigen, die ihren Chef mehr oder weniger unverblümt auf dessen Fehlverhalten aufmerksam machen durften. Deswegen sind die heutigen Komiker einfach nur komische Leute mit schlichtem Gemüt und flutschiger Einschleimerhaltung. Hofnarren können sie schon allein deswegen nicht sein, weil diese komischen Leute weder die Intelligenz noch die Mentalität besitzen, um das Fehlverhalten ihrer Obrigkeit überhaupt wahrnehmen zu können und zu wollen.

    Und wenn doch, dann läßt das banale Böse, von dem diese Leute anscheinend besessen sind, sie die Gräber für die Feinde der Obrigkeit schaufeln, und wenn es ganz dumm läuft und die Dummheit der komischen Leute gar zu gewaltig ist, dann schaufeln sie sogar noch ihr eigenes Grab gleich mit, in das sie gegebenenfalls erst später hineinfallen, wenn die Obrigkeit, derer sie zu Diensten waren, ihren Geist aufgegeben hat. Kein System, schon gar nicht, wenn es starr und marxistisch durchfault ist, hat ewigen Bestand.

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  3. Posted by Adolf Breitmeier on 24. Mai 2019 at 12:42

    Was ist NUR aus NUHR geworden – leider NU(H)R ein armer Wicht.

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