Vorbildliche Minister?


Fundsache auf Facebook:
Peter Felser, AfD

Früher waren #Minister – gerade #Familienminister – mal #Vorbilder. Heute tricksen und täuschen sie wie kleine #Gauner. Hilft manchmal bei der #Karriere. Kann sie aber auch ganz schnell beenden.

Giffey-Rücktritt jetzt!

https://www.faz.net/…/giffey-beruft-sich-bei-plagiatsvorwue…

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12 responses to this post.

  1. Solten sich Politiker als Vorbilder eignen, dann zu fast 100 Prozent nur dann, wenn sie vor ihrer politischen Tätigkeit beruflich oder wissenschaftlich tätig waren und die politische Tätigkeit erst gegen Ende ihres Berufslebens in den Vordergrund tritt, siehe Ludwig Erhard. Aber mal ehrlich, wer hat oder hätte sich Erhard als Vorbild genommen? Er war beliebt oder auch nicht aber ein Vorbild?
    Wer braucht denn Vorbilder? Kinder, Jugendliche oder Erwachsene? Bei Kindern sollten es die Eltern sein und sind es meist auch, Jugendliche suchen sich meist jemanden aus, Politiker dürften seltener dazu zählen, bei Erwachsenen dürfte/sollte sich die Vorbilderfrage ziemlich erledigt haben. Gibt es hier irgendjemanden der einen Politiker zum Vorbild hat oder hatte?

    Ansonsten stimme ich Uranus zu.

    Früher war vieles anders aber nicht unbedingt besser, manches gar schlechter. Jede Zeit hat ihre Probleme und die jeweiligen Generationen sollten diese bestmöglich abarbeiten. Wie sagte Ernst Jünger, die Zukunft wird meist nicht so schlecht wie die Alten es befürchten aber auch nicht so rosig wie die Jungen es erwarten. Jede Generation hat ihre Gegenwart und ihre Zukunft.
    Wenn ich es mal als hinten, mitte und vorne bezeichne, also alt, berufstätig und jung, dann dürften sich die jeweiligen Bewertungen und Erwartungen der Gegenwart und Zukunft i. d. R. gravierend unterscheiden.

    Betrügereien etc. sind eine Sache, die andere Sache sind die politischen Inhalte die derjenige vertritt. Es ist bezeichnend für die BRD-Parteien- und Politiklandschaft, dass kaum jemand wegen politischer Inhalte oder falscher Entscheidungen zum Rücktritt/Politkarriereende gezwungen wird, sondern meist irgendetwas außerhalb des politischen Lebens dazu führt.
    Wieso wird z. B. keine Kampagne gegen die SPD und deren Jugendorganisation wegen des unsäglichen Spätabtreibungsbeschlusses geführt. Dieser geplante Kindermord wird auch von der AfD nicht thematisiert. Da könnte man doch die „Familienministerin“ und nicht nur diese am Kragen packen.
    https://deutscheseck.wordpress.com/2019/06/04/ben-shapiro-destroys-the-abortion-argument-achtung-nichts-fuer-schwache-nerven-oder-minderjaehrige/

    oder hier:

    https://deutscheseck.wordpress.com/2018/12/16/die-jusos-mausern-sich/

    Solche Ungeheuerlichkeiten werden, wenn überhaupt, mit ein paar Sätzen abgetan.

    Antwort

    • Posted by Uranus on 29. Juni 2019 at 11:32

      Das ist eine der wirkungsvollsten Manipulationstechniken überhaupt, unter dem Vorwand, etwas für das Wohl zukünftiger Generationen tun zu wollen, die JETZT Lebenden moralisch unter Druck zu setzen und zur Kasse zu bitten. Dabei geht man wie selbstverständlich davon aus, daß die – vielleicht – zukünfig Lebenden die gleichen Ansichten und Bedürfnisse hätten, wie die heute Lebenden von den zukünftig Lebenden GLAUBEN, daß sie sie hätten. Es ist aber auch gut möglich, daß die zukünftig Lebenden in ihrer dann seienden Gegenwart über ihre Altvorderen ganz anders urteilen und deren vermeintlich gute Absichten als ziemlichen Blödsinn betrachten.

      Antwort

    • Posted by Maria S. on 29. Juni 2019 at 14:47

      @ Gerhard Bauer
      Es gibt selbstverständlich Stellungnahmen der AfD zu diesem Abtreibungsskandal, nur kommen sie so gut wie nicht an die Öffentlichkeit.

      Ich bin der Meinung, dass Politiker Vorbild sein müssen. Sie vertreten unseren Staat und damit unsere Regeln und Gesetze. Wie wollen sie die Bürger zur Einhaltung dieser auffordern, wenn sie sich selbst nicht danach halten.

      Antwort

      • Richtig, sie müssen sich an Recht und Gesetz halten, das ist aber eine Selbstverständlichkeit und wird von nahezu jedem so gehandhabt. Etwas besonderes ist dies nicht.
        Natürlich gab es Stellungnahmen, von Söder habe ich dazu auch was gehört. Aber wo bleibt der Aufschrei im Bundestag, da gäbe es doch sicherlich Instrumente diesen verbrecherischen Antrag einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

      • Posted by Maria S. on 2. Juli 2019 at 11:33

        Gerhard Bauer

        Es gab auch eine von der AfD angeregte Debatte im Bundestag. Man muss halt nur genügend im Netz recherchieren.
        https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw50-de-akt-std-paragraf-218-584144

        Wenn die Lügenmedien Skandale nicht genug an die Öffentlichkeit bringen, liegt es nicht an der AfD.

  2. Posted by Uranus on 26. Juni 2019 at 11:13

    Das Fragezeichen hinter der Überschrift zu diesem Beitrag »Vorbildliche Minister?« steht da völlig zu Recht. Ich kann mich nicht erinnern, daß im Laufe meines Lebens schon mal ein Familienminister oder sonst irgendein Politiker ein Vorbild für mich gewesen wäre. Auch die Bemerkung Felsers »Heute tricksen und täuschen sie [die Minister] wie kleine Gauner« läßt vermuten, daß Felser glaubt, das sei früher nicht so gewesen. Ich hingegen glaube, daß das früher ganz genauso war, nur kommen heute durch die Überwachung von unten nach oben im Internet derartige Machenschaften viel häufiger ans Licht der Öffentlichkeit, als das früher der Fall war.

    Insgesamt begibt sich Felser mit dem oben gezeigten AfD-Plakat auf das Niveau seiner politischen Gegner, weil die Gesamtaussage des Plakates leider nichts anderes ist, als ein Argumentum ad Hominem, also ein gegen die Person, oder genauer, gegen den Menschen gerichtete Diskreditierung. Das AfD-Plakat enthält leider auch regelrecht bescheuerte Aussagen wie »SPD-Mitgliedschaft? Falsches Parteibuch!« Es gibt kein falsches Parteibuch, denn in der BRD hat jeder Staatsbürger immer noch das Recht, in die Partei einzutreten, die er für richtig hält und in die er deshalb eintreten will.

    Die Aussage »Würde? Falsche Moralvorstellungen!« ist unkonkretes Wischiwaschi, bei dem nicht klar ist, was genau Felser damit meint. Außerdem, was falsche Moralvorstellungen sind, das bestimmt der Herr Felser???

    Das oben gezeigte AfD-Plakat insgesamt gesehen ein Beispiel für ziemlich schlechten Stil, was den Umgang mit den politischen Gegnern angeht, und es ist zu allem Überfluß auch noch ein Beispiel für einen erschreckenden Dilettantismus, der in Teilen der Bundes-AfD auch sechs Jahre nach Parteigründung immer noch vorhanden zu sein scheint. Selbstverständlich ist niemand perfekt. Gerade deshalb gilt, was die Kommentatoren AfD-Wählerin und Staatsbürger kürzlich hier bereits erwähnt haben:
    »Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben.«

    Antwort

    • Posted by Maria S. on 27. Juni 2019 at 8:13

      @ Uranus
      Ich befasse mich erst seit der Finanzkrise 2008 überhaupt mit der Politik. Mit der Grenzöffnung 2015 hat sich das bei mir intensiviert. Früher haben halt CDU/CSU noch konservative Politik betrieben, insofern waren diese Politiker für mich damals besser.

      Ich kann an dem oben gezeigten AfD-Plakat nichts Schlechtes finden. Die Aussage ist gut verständlich und die AfD muss auch alle gesellschaftlichen Schichten ansprechen.
      Alles ist wie so oft Geschmackssache.

      Antwort

      • Posted by Uranus on 27. Juni 2019 at 16:31

        Liebe Maria S., ich kann soweit zustimmen, daß die Bewertung, was schlechter Stil ist, weitgehend eine Frage des persönlichen Geschmacks ist. Erst wenn eine größere Anzahl Menschen darin übereinstimmt, was schlechter Stil ist, wird daraus ein gesellschaftlicher Konsens.

        Auf keinen Fall aber ist die Aufforderung nach dem Rücktritt von irgendwem irgendjemandem von Nutzen. Die zum Rücktritt Aufgeforderte wird alleine schon deshalb nicht zurücktreten, weil die Aufforderung von einem AfD-Mann kam. Sie würde ohnehin nicht zurücktreten, sofern die Aufforderung dazu von außen kommt. Das Geld und die geistige Energie für die Gestaltung des obigen AfD-Plakates wäre für ein Plakat, das echte Information und Aufklärung enthalten würde, besser angelegt gewesen. So muß man den Eindruck haben, die wesentlichen Probleme des Herrn Felser sind es, Personen ausfindig zu machen, die er zum Rücktritt auffordern könnte.

      • Posted by Maria S. on 29. Juni 2019 at 14:38

        @ Lieber Uranus,
        ich sehe darin überhaupt keine Beanstandung, wenn man eine/n jeweiligen Politiker/in zum Rücktritt auffordert. Wie oft machen das die Vertreter der Altparteien mit AfD-Leuten. Und dies, obwohl überhaupt kein trifftiger Grund vorliegt.
        Es darf in der Politik nicht mit zweierlei Mass gemessen werden. Theodor zu Guttenberg musste wegen der Plagiatsaffäre zurück treten. Dann muss bei ähnlichen Fällen auch so gehandelt werden. Nennt sich Gerechtigkeit. Nur mal so pauschal dargestellt.
        Ich glaube auch nicht, dass die Giffey zurück tritt, nur weil ein AfD-Mann dies fordert. Mit dieser Plakataktion geht es aber vordergründig darum, die Öffentlichkeit auf diesen Skandal aufmerksam zu machen. Der Rücktritt ist eher nebensächlich.

  3. Posted by Maria S. on 26. Juni 2019 at 10:59

    Auch bei Flinten-Uschi gibt es Plagiate, trotzdem wurde ihr der Doktortitel nicht aberkannt. Sie ist ja eine Busen-Freundin von Angela Merkel.
    https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/ursula-von-der-leyen-und-wie-wissenschaftler-darauf-reagieren-a-1081657.html

    Antwort

  4. Posted by Staatsbürger on 26. Juni 2019 at 7:28

    Minister(innen) sollten normalerweise ein “ Vorbild “ sein.
    Aber immer mehr werden diese Herrschaften als skrupellose “ Trickser und Täuscher “ entlarvt.
    Komisch ist schon, dass es bei den “ Täuschern dieser Riege bisher größtenteils “ nur “ um Minister von Union ( Guttenberg, Schavan ) uvm. bei Plagiatsvorwürfen gehandelt hat.
    Nun steht auch die SPD- Ministerin Giffey unter Verdacht, auch mit “ Plagiaten
    betrogen “ zu haben. Noch gilt die “ Unschuldsvermutung „.
    Aber wie lange noch Frau Giffey ?
    Können sich solche Typen nur noch über Wasser halten, wenn Sie die Bürger mit zu Unrecht erworbenen “ Doktortiteln “ schamlos “ belügen und betrügen “ ?
    Komisch ist aber bei der Sache schon, dass “ kein einziger “ AfD- Politiker sich für solch “ unverschämte “ Betrügereien zu verantworten hatte.
    Wer ist nun “ ehrlicher “ ? AfD- Politiker oder Politiker der anderen Parteien ?
    Die Grünen tun sich da leichter, weil nur bis auf sehr spärliche Ausnahmen die
    “ angehenden “ Doktortitelaspiranten Ihr Studium “ frühzeitig “ abgebrochen haben.
    So entgeht man wenigstens einem “ Plagiatsvorwurf „.
    Bevor die “ selbstbeweihräucherten “ Lügner und man muss schon eher sagen
    “ Betrüger “ mit Ihren schmutzigen Fingern auf die AfD zeigen, sollten Sie sich mal
    “ gründlich “ die eigenen dreckbesudelten Hände waschen.
    Denn Die haben es wirklich nötig !

    Antwort

  5. Posted by Maria S. on 26. Juni 2019 at 7:24

    Wer heute Karriere als Politiker machen will, muss mit den NWO-………… kooperieren. Die Zeiten, in denen Politiker Vorbilder waren, sind längst vorbei.
    Die Ziele der NWO müssen umgesetzt werden, und das geht nur durch Lüge und Betrug.
    Sparkassen und Volksbanken waren auch lange seriöse Institute.Aber nun wurde bekannt, dass auch sie bei den rechtswidrigen Cum-Ex-Geschäften mitgemischt haben.

    Antwort

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