Wahlen in Sachsen und Brandenburg am Sonntag: Kassensturz? Oder ändert sich nichts?


Die Berliner Politik- und Medienelite ist hypernervös, weil sie anhand der Umfragen Pfründe schwinden sieht. Seit Wochen bemühen sie sich bis zur letzten Minute, den Wähler zu beeinflußen, zu belehren und auch durch Falschnachrichten zu belügen. Und wenn alles nicht hilft, dann muß man den widerspenstigen Bürger an die Hand nehmen, ihn über den Kopf streicheln und sogar das Denken für diesen übernehmen. „Betreutes Denken“ nennt man das und das scheint mittlerweile ein wichtiger Baustein der Berichterstattung nicht nur für „Qualitätsmedien“ zu sein.

Ein Schaufenster in Leipzig, Foto J.H.

One response to this post.

  1. Posted by Uranus on 27. August 2019 at 13:25

    Die Frage, ob sich nach den Wahlen etwas verändern wird, läßt sich mit »sehr wahrscheinlich nicht« beantworten, auch dann, wenn die AfD die absolute Mehrheit in einem Parlament erringen sollte. Die Begründung für diese Anwort gibt Christoph Berndt, Mitglied der AfD und Initiator der »Bürgerinitiative Zukunft Heimat« in Cottbus, der in einem Interview des Compact-Magazins, Ausgabe 08/2019, auf eine diesbezügliche Frage folgendes anwortete:

    Zitat Christoph Berndt, AfD:
    »Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann wird Regieren nicht reichen. (…) Wir brauchen einen umfassenden Wandel im Bewußtsein darüber, was uns ausmacht, wer wir sind, woher wir kommen, was für uns und unsere Heimat wichtig und richtig ist. Und wir brauchen dafür eine Wirkung, die weit über die Partei hinausgeht.«
    Zitat Ende.

    Da kann ich dem Herrn Berndt nur zustimmen. An dieser »Wirkung, die weit über die Partei hinausgeht«, hapert’s halt momentan noch ein bißchen. Deshalb ist der Grad des individuellen Bewußtseins eines einzelnen Menschen ja so extrem wichtig, weil nur der einzelne Mensch sein eigenes Bewußtsein zu ändern vermag, nicht hingegen das Bewußtsein seines Nachbarn, oder noch toller, das Bewußtsein von Menschen, die er gar nicht kennt.

    Deshalb ist es prinzipiell unsinnig, darüber zu klagen, falls andere Menschen nicht den gleichen Bewußtseins- und Erkenntnisstand haben sollten, wie man ihn von sich selbst zu haben glaubt.

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