Wo ist der Spatz geblieben?


Angstmacherei mit dem Weltuntergang gibt es bei mir im Garten nicht. Artenvielfalt? Das muß ich mal beobachten, wie viele Vögel gibt es noch bei mir im Garten? Nehmt euch auch mal Zeit hinter der Fensterscheibe im warmen Wohnzimmer zu sitzen, um die Vögel rund um euer Haus zu identifizieren und zu zählen. Ein beruhigende Abwechselung zur Berichterstattung in der Glotze. Ich habe vor Tagen in meinen Büschen Meisenknödel aufgehängt und ein Futterhäuschen angebracht. Drei Tage voller Enttäuschung, kein Vogel ließ sich blicken. Haben sie doch recht, die Prediger der Apokalypse, erst sterben die Bienen, dann die Vögel und zuletzt der Mensch? Heute die Überraschung, Massenanflug von Blau- und Kohlmeisen, Buch- und Grünfinken, dazwischen eine dicke Amsel und mein Rotkelchen lebt auch noch. Ein Buntspecht streicht durch meinen Garten, am Teich sammeln sich Türkentauben. In Rotten streiten sich die Sperlinge. Mein Nachbar nennt sie Spatzen, ich erkläre ihn, das sind alles Feldsperlinge. Also doch, der Hausspatz ist ausgestorben. Ich beruhige ihn, es liegt wohl daran, daß wir am Dorfrand leben. In München wird es den Spatz noch geben, dennoch werde ich die nächsten Tage genau hinschauen, ob ich bei mir einen Hausspatz entdecke. J.H.

Die Vögel sind auf dem Bild kaum zu erkennen, sie bewegen sich schnell, wackelt die Gardine, sind sie verschwunden. Auch die streunenden Katzen haben kaum ein Chance.

3 responses to this post.

  1. Posted by AfD-Wählerin on 28. Dezember 2019 at 16:56

    Seit ich das große Insektensterben (einhergehend mit dem Anbau von riesigen Raps-und Maismonokulturen nebst massivem Insektizideinsatz) beobachte, also seit gut 10 Jahren, füttere ich die Wildvögel das ganze Jahr lang täglich. Die Vögel finden auch im Sommer nicht mehr genug Nahrung und können ihre Jungen ohne Zufütterung nicht mehr großziehen. Die Ganzjahresfütterung wird auch von der Heinz-Sielmann-Stiftung empfohlen.
    Der kleine Aufwand lohnt sich. Jeden Morgen warten Dutzende Vögel auf mich und stürzen sich dann auf das gut gefüllte Futterhäuschen. Sie erfreuen mit ihrem Anblick und ihrem Gesang. An Nisthilfen sollte man auch nicht sparen. Es kommen Sperlinge, verschiedene Meisenarten, Kleiber, Amseln, Finken, der Specht leider nicht mehr.
    Zudem sollte, wer die Möglichkeit hat, eine großzügige Insektenweide anlegen.

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  2. Posted by Maria S. on 27. Dezember 2019 at 21:23

    Erst heute hat Lügen-TV wieder vermeldet, dass ca. 30000 Tierarten wegen dem Klimawandel vom Aussterben bedroht seien. Die Deutschen sollen endlich Panik bekommen.

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    • Posted by AfD-Wählerin on 28. Dezember 2019 at 17:02

      Liebe Maria, tja, der böse Klimawandel. Der Raubbau an der Natur, die Rodung der Regen- und Urwälder, das Abschlachten von Wildtieren, die Monokulturen, die umweltgiftigen Windmühlen, das Bevölkerungswachstum, die Vermüllung von Landschaften, Flüssen und Meeren, all das und viel mehr ist völlig bedeutungslos. Allein der Klimawandel, den insbesondere Merkeldeutschland aufhalten möchte, ist für das Aussterben von Flora und Fauna verantwortlich. Es sind wieder einmal die dämlichen weißen alten Männer und Frauen, die das nicht begreifen können…

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