Bundestag: AfD und die Blockparteien!


Unser Gesprächskreis „Runder Tisch“ DGF wurde vor 18 Jahren als Stammtisch mit politischem Tiefgang gegründet. Jeder konnte und kann sich auch noch heute hinhocken, ob parteiisch oder parteiunabhängig. Unterschiedliche Meinungen wurden hin und wieder auch im Streitgespräch ausgetragen. Referenten trugen Meinungen vor vom Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, Sinn der Atomkraft oder Gentechnik. Allein zweimal referierte der innenpolitische Sprecher der FDP und Mitglied des PK für die Geheimdienste im Wintergarten beim Apfelbeck in Mamming. Von Professoren und Journalisten wurden unterschiedliche Sichten auf das politische Geschehen vorgetragen. Regelmäßiger Gast war ein CSU Arbeitskreis und auch FDP Mitglieder mischten mit. Der heutige Minister Aiwanger referierte über seine Vorstellungen.  Meinungsfreiheit war und ist im Gesprächskreis selbstverständlich.
Heute scheint es nur noch die AfD und die Anderen zu geben. Die Demokratie hat einen großen Schaden erlitten. Das Verhalten der Altparteien auf einen Antrag der AfD im Bundestag sich endlich mit der gefährlichen Antifa, dem gewalttätigen Linksextremismus auseinander zu setzen, war so abstoßenden, daß man nur feststellen kann, es gibt tatsächlich den Block von den Linken bis hin zur CSU. Die Unionsparteien schlugen sich eindeutig auf die Seite der Antifa. Ganz egal welche Probleme die AfD intern hat, sie bleibt als einzige demokratische Alternative wählbar. Es gibt nur die demokratische Opposition und den Block der Antifa.
Erika Steinbach @SteinbachErikan
Nur die AfD will ein Verbot der Antifa. Alle anderen stellen sich schützend vor diese Linksradikalen.

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10 responses to this post.

  1. Posted by Staatsbürger on 24. Juni 2020 at 7:54

    Liebe Maria S.,
    Ihrer Einschätzung zu den Angriffen der “ NED- Parteien und Staatsmedien “ kann ich voll zustimmen.
    Die von Ihnen vorgeschlagenen Kandidaten finde ich wirklich sehr gut.
    Da herrscht “ Sachverstand “ und nicht “ geistiges Vakuum „.
    Entschieden besser als die Herren Höcke und Kalbitz, weil mit diesen beiden Personen die AfD “ wirklich gespalten “ werden könnte.
    Wenn diese Herren sich in der AfD nicht mehr “ wohlfühlen „, so steht es ihnen wie in einer “ echten “ Demokratie frei, in einer neuen Partei eine neue Plattform zu finden.
    Jeder ist seines Glückes Schmied !
    Die AfD sollte nicht zu einer “ flügellahmen “ Partei mutieren.
    Könnte dann aber auch so ein “ Rohrkrepierer “ werden als bei Frau Petry.
    Es bringt nichts, wenn man glaubt, den “ Scheindemokraten “ mit Gewalt entgegentreten zu müssen.
    Für die AfD war es und ist es bisher gewesen, die besseren Leute als diese schein-heiligen “ Volkstreter “ zu haben.
    Qualität wird sich sicher wenn es auch lange dauern mag, gegen “ miese Quantität “ durchsetzen.
    Wer kauft und isst “ faules Obst „, wenn im Nachbarregal “ saubere Ware “ angeboten wird ?

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  2. Posted by Staatsbürger on 23. Juni 2020 at 11:12

    Nachdem ich mir die Kommentare anderer Autoren mehrmals durchgelesen habe, finde ich eine “ genaue “ Analyse der verschiedenen Ansichten durchaus sinnvoll.
    Sicherlich mag es bestimmten AfD- Wählern nicht gefallen, dass Hr. Meuthen einen gewissermaßen “ gemäßigten “ Ton anschlägt. Auch ihr gutes Recht in einer “ leben-digen Demokratie „.
    Wenn ich mich recht an das Interview mit Fr. Maischberger erinnere, so waren doch deren Themen nur auf das “ Vorführen “ von Hr. Meuthen ausgerichtet, so wie dies auch bei Hr. Curio von Journalisten schon vergeblich versucht wurde.
    Erinnere auch an einen BR- Sonntagsstammtisch vor einigen Monaten, als eine Art Tribunal vom Moderator und zwei Gästen ( AfD- Gegner ) gegen Hr. Gauland und dessen etwas “ missverstandenen “ Ausdruck “ entsorgen “ abgehalten wurde.
    Ebenso wurde der Ausdruck von Hr. Höcke ( Dinge sollte oder kann man “ Ausschwit-zen ) von den “ Demokratiewächtern “ in den Staatsmedien bis ins kleinste Detail “ zer-rissen „. Musste dieser “ irreführende “ Ausspruch unbedingt sein ?
    Wenn Hr. Höcke und Hr. Kalbitz für die AfD in den neuen Bundesländern sicher einiges geleistet haben, so wird dies in der Ex- DDR von den ehemaligen “ Leidtragenden “ eines “ SED- Regimes “ anders bewertet, als bei uns im Westen.
    Mag sein, dass Hr. Meuthen vielen AfD- Anhängern zu “ brav “ ist, aber bei den gehässigen “ Medienhyänen “ muss man doch auf jede “ Hinterfotzigkeit “ gefasst sein.
    Also warten wir ab, welcher Kurs sich als erfolgreicher erweist.
    Man sieht es auch in Bayern, dass der etwas herbe Kurs der Frau Ebner- Steiner auch schon einigen Wirbel verursacht hat.
    Vielleicht will Hr. Meuthen auch vermeiden , dass die Staatsmedien mit Fake News die AfD beschädigen können.
    Muss man deshalb der AfD gleich die Stimme verweigern ?
    Die angebliche Parteispendenaffäre des Hr. Meuthen ist doch ein weiteres Indiz, wie man bei den Medien aus einer Laus einen Elefanten konstruieren will.
    Was ist mit den unaufgeklärten “ schwarzen Geldkoffern der CDU geschehen ?
    Hauptsache, man kann der AfD schaden.

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  3. Posted by Staatsbürger on 22. Juni 2020 at 8:20

    Werter Uranus,
    einige ihrer Ansichten kann ich leider nicht ganz nachvollziehen.
    Dass Hr. Meuthen der AfD mehr nützt, als die “ Flügelleute “ Hr. Höcke und Hr. Kalbitz wird sich wahrscheinlich noch zeigen.
    Hr. Meuthen ist vielleicht nicht so auf “ Konfrontation “ aus, als es sich manche Anhänger der AfD wünschen. Aber wollen die Wähler wirklich eine AfD, welche so wie im Bayrischen Landtag immer wieder für “ bedenkliche Unruhe “ sorgt.
    Aber muss es jedesmal gleich der schwere Säbel sein, statt dem leichteren Florett.
    Mit dem Florett ist man einfach schneller, als mit dem Säbel.
    Es wäre für die AfD möglicherweise ein schwerwiegender Verlust, wenn man Hr. Meu-then statt diesen “ Flügelleuten “ den Stuhl vor die Türe setzen würde.
    Ob da die AfD noch die Wahlergebnisse von früher erreichen wird, muss man dann abwarten.
    Eine AfD ohne Höcke und Kalbitz kann man sich leichter vorstellen als eine AfD ohne Meuthen.
    Denn alleine mit dem Ausdruck, verschiedene Dinge “ auszuschwitzen “ hat Hr. Höcke gezeigt, dass es ihm an Fingerspitzengefühl mangelt.
    Eine AfD soll den “ einfachen “ Bürger verkörpern und nicht Gedankengut, welches von den Altparteien und Staatsmedien bis zum Erbrechen ausgeschlachtet wird.
    So lange der “ Flügel “ zu viel Einfluss hat, wird die AfD immer als “ rechtsextrem “ verleumdet.

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    • Ganz egal wie sich innerhalb der AfD die Dinge entwickeln. Eine Alternative zu den Blockparteien gibt es nicht. Das zeigte die Antifadebatte im Bundestag. J.H.

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    • Posted by Uranus on 22. Juni 2020 at 15:51

      Lieber Staatsbürger, es ist gut, wenn unterschiedliche Sichtweisen zum Ausdruck gebracht werden. Ich habe nichts gegen die AfD als Partei, im Gegenteil. Ich wünschte, die AfD könnte Oppositionspartei im deutschen Bundestag und in den Landtagen bleiben. Wenn ich aber sehe (und höre), wie ein Jörg Meuthen parteischädigende Verlautbarungen von sich gibt, dann nehme ich mir die Freiheit, das auch so sprachlich darzustellen. Die aus meiner Sicht parteischädigenden Äußerungen Meuthens behaupte ich ja auch nicht einfach so, sondern begründe diese auf der Basis seiner letzten Interviews bei Maischberger und seiner besonders ekelhaften Äußerungen im Interview mit einem n-tv-Reporter.

      Darin verwendet Meuthen gegen seine eigenen Parteikollegen des vermeintlich rechtsextremen Flügels sprachliche Begriffe aus dem BRD-Sprech und aus dem entsetzlichen Framing-Manual der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten, um diese seine Parteikollegen zu diskreditieren. Er verwendet genau dieselben sprachlichen Mittel, die die Potentaten des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks üblicherweise im Kampf GEGEN die AfD einsetzen. Seine Sprache verrät ihn. Die Aggressivität, mit der er dabei gegen seine Parteikollegen redet, ohne Namen zu nennen, ist bemerkenswert und geradezu atemberaubend. Diese Aggressivität gegen Parteikollegen, wohlgemerkt gegen PARTEIKOLLEGEN, konnte ich bei den AfD-Leuten, die dem vermeintlich rechtsextremen Flügel zugerechnet werden, noch nicht beobachten. Wenn mich jemand fragen würde, was mir spontan zu dem Begriff »Verräter« einfällt, dann würde mir in diesen Tagen als erstes der Name Jörg Meuthen einfallen.

      Wenn Meuthen sich mit seinen Ansichten tatsächlich in der Partei durchsetzen sollte, dann ist es eben meine Befürchtung, daß viele bisherige Wähler der AfD wieder genau dorthin abwandern, wo sie hergekommen sind: ins Lager der Nichtwähler. Wenn es Meuthen gelingt, aus der AfD so eine Art FDP light zu machen, dann werden sich viele Wähler fragen, weshalb sie überhaupt noch wählen gehen sollten. Den ganzen bekannten Mist gibt’s doch schon längst.

      Für mich steht fest: Wenn bei der nächsten Wahl, bei der ich stimmberechtigt bin, Jörg Meuthen noch eine führende Funktion in der AfD einnehmen sollte, dann werde ich die AfD nicht wählen. Denn dann ist die AfD weder Alternative noch Opposition.

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  4. Posted by Uranus on 21. Juni 2020 at 17:47

    »Heute scheint es nur noch die AfD und die Anderen zu geben«

    Ja, momentan ist das noch so. Die Partei durchschreitet aber derzeit parteiintern schwierige Zeiten und muß daher zusehen, am Ende nicht zur alternativlosen Alternativlosigkeit verkommen zu sein. Sicher hat die Demokratie in diesem Land schweren Schaden erlitten. Die AfD infolge ihrer internen Querelen aber auch. Dieser Jörg Meuthen scheint sich in jüngster Zeit als die Abrißbirne der AfD betätigen zu wollen. Anders kann ich seine seltsamen Auftritte bei Maischberger und in dem n-tv-Interview nicht einschätzen. Mit dem Begriff »Brandmauer« gegen den angeblich rechtsextremen Flügel der AfD verwendet er BRD-Sprech. Er grenzt sich rhetorisch von seinen eigenen, von ihm selber als rechtsextrem bezeichneten Parteikollegen ab und verwendet dabei das gleiche manipulative sprachliche Framing, wie das politisch korrekte Politik- und Medienkartell.

    Für mich ist Meuthen ein U-Boot, dessen Sprache ihn verrät und dessen zerstörerische Aufgabe es entweder ist, die AfD zu einem zahnlosen Bestandteil des Altparteienklüngels zu machen, oder die AfD intern zu spalten, je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt. Dabei geht Meuthen verbal insgesamt erheblich aggressiver gegen die eigenen Leute vor, als dies z.B. Kalbitz oder Höcke in ihren Äußerungen je getan haben. Die noch verbliebenen Verantwortlichen in der AfD, die die Alternative gerne als solche behalten und weiter ausbauen möchten, sollten dringendst zusehen, diesen Meuthen so schnell wie möglich loszuwerden, auf legalem Weg natürlich. Andernfalls war’s das in Kürze mit einer bissigen Opposition (die in letzter Zeit gar nicht mehr so bissig war) und mit einer politischen Alternative für Deutschland.

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    • Posted by Maria S. on 22. Juni 2020 at 17:18

      Werter Uranus,
      das sehe ich wie Sie. Ich verfolge diese Flügelkämpfe mit großem Interesse.
      Früher habe ich J. Meuthen sehr geschätzt aber nun hat er sich sehr zu seinem Nachteil entwickelt. Wer in das Lied der Gegner einstimmt, arbeitet gegen die eigene Partei. Meuthen und von Storch müssen ihre Posten im Bundesvorstand für geeignetere Politiker frei machen. Ein Vorstand muss verbinden können und nicht spalten.
      Und ja, trotz aller Unstimmigkeiten bleibt die AfD für konservative Bürger die einzige Alternative.

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    • Posted by AfD-Wählerin on 22. Juni 2020 at 18:18

      Herr Prof. Meuthen könnte durchaus ein U-Boot sein. Ich hoffe immer noch, dass sich das nicht bewahrheiten wird. Etliche seiner Auftritte waren in der Tat seltsam, und er verwendet BRD-Sprech und greift ausgerechnet einige der besten AfD-Leute an. Warten wir es ab. Vielleicht ist es tatsächlich bald aus mit der einzigen politischen Alternative, obwohl sie trotz aller Widrigkeiten immer noch so viele gute Leute haben.

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      • Posted by Maria S. on 23. Juni 2020 at 15:20

        Liebe AfD-Wählerin,
        nicht verzagen. Wir wissen, dass das oberste Ziel unserer Volksverräter ist, die AfD zu vernichten. Deshalb wird die AfD von allen Seiten angegriffen, gerade in Bezug auf Schwachstellen. Es wird das Los der AfD bleiben, dass sie immer wieder mal vormals gute Leute auswechseln muss, entweder weil sie dem Gegendruck nicht standhalten können oder weil sie käuflich sind. Ich bin mir aber sicher, dass sich gute Leute ( Leif Erik Holm, Dr. Gottfried Curio, Dr. Baumann, Corinna Miazga usw.) für den Vorstand finden lassen.

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      • Es gibt so oder so keine andere Alternative zu den Blockparteien. J.H.

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