Archive for 16. Juli 2020

In Coronazeiten beim Frisör


Während der „Coronavirus“ wütet, hat man sich beim Frisör vorher anzumelden, seit dies unser Landesvater wieder erlaubte. Ein vernünftiger Haarschnitt hat ja auch so etwas mit Kultur zu tun. Es sollen nicht alle Bayern wie Waldschrate rumlaufen. Termin zusammen mit Frau vereinbart. 9.30 Uhr! An der Glastür des Salons kleben allerlei Verhaltenshinweise. Maske auf und rein! In die Liste eintragen, Frau kommt sofort dran. Ich staune, in der Wartezone für Männer sitzt schon einer (nur noch ein Stuhl wegen der Vorschriften) und einer steht. Ich bin auf die Minute pünktlich, aber die kommen noch vor. Unangemeldet, der Meister hat sein Lokal für die Männer bereits gelockert. Wer kommt ist dran, so die Reihenfolge. Meine Frau bittet aber um einen Sitzplatz für mich (ich kann kaum länger stehen). In der Bearbeitungszone für Frauen bekomme ich einen zugewiesen, die Männerzone immer im Blick. Die zwei Unangemeldeten kommen vor mir dran, akzeptiert. Dann geht aber die Tür auf und weitere strömen rein. Aber „Hallo“ rufe ich aus der Ecke, vergesst mich nicht. Eine junge Friseuse  (Frisörin, was ist eigentlich richtig?) wäscht mir den Kopf und verpasst mir die gewollte Frisur. Maske muß ich auflassen, mit Geschick umkurft sie mit ihrer Schere dennoch meine Ohren. Wegen zusätzlicher Waschvorschrift kostet der einfache Männerhaarschnitt nun 21,50 Euro plus Trinkgeld. Die Prozedur meiner Frau dauert länger. Die Wartezeit überbrücke ich in einem Cafe nebenan. Maske auf, eine Tasse Kaffee an der Theke abholen, mit Abstand an einen freien Tisch hinsetzen. Hinter mir eine Gruppe junger türkischer Frauen, vor mir zwei Ehepaare mit slawischer Sprache. Irgendwie langweilig, allein am Tisch herumzuhocken. Maske auf, vorn an der Theke eine Zeitung kaufen. Zur Auswahl nur die Bildzeitung und der Dingolfinger Anzeiger (der liegt schon zuhause rum). Also Bild, 1 Euro. Die große Zeitung schön ausgebreitet auf dem Tisch mit wichtigen Nachrichten. Drei Seiten für den Besuch der Kaiserin bei ihrem Kronprinzen auf Schloss Herrenchiemsee. Die zweite Weltnachricht, das Manifest des Waldrambos aus dem Schwarzwald. Eine ganze Seite für diese Räubergeschichte. Ich gebe zu, war für mich etwas interessanter als die Hurra-Rufe von Söder auf seine Merkel. Sportseite ist auch wichtig, niemand kann Alaba von Bayern München bezahlen. 20 Millionen Euro aufwärts? Endlich kommt meine Frau, ich erkenne sie trotz Maske, sie erlöst mich von diesem ganzen Schmarrn. Ab nach Hause in unser Dorf! J.H.

20200428_120913(0)[1]

Wie die CDU die Zukunft Deutschlands sieht


Die Selbstdarstellung einer Partei.
Die bunte CDU signalisiert mit diesem Kinderbildchen die Zukunft des deutschen (Volkes)!

Bild

Stegner: Entscheidung des Verfassungsgerichtes von Thüringen von Ewiggestrigen!


Eine „wichtige“ Nachricht aus Bordesholm, „höchste Richterentscheidung in Thüringen von Ewiggestrigen.“ Daß Grüne und Linke ohnehin nicht auf dem Boden der Verfassung stehen, sollte mittlerweile vielen Zeitgenossen bekannt sein. Aber auch das Bekennen von SPD Spitzenpolitikern zum Verfassungsbruch sollte aufschrecken, denn die sitzen immerhin noch mit der CDU/CSU in einer Regierung.

 

Die getwitterten Meinungen zum Thema:

Ralf Stegner @Ralf_Stegner

Die Ewiggestrigen sollten sich nicht zu früh freuen: Parité wird kommen – und das verfassungskonform! Männer, die ein bisschen Grips haben, unterstützen das übrigens ohnehin!

Steinhoefel @Steinhoefel

Das „Paritätsgesetz“ war ein brutaler Angriff auf freie Wahlen schlechthin. Wo waren CDU und FDP? R2G setzt jetzt mit Attacken auf die Gewaltenteilung nach, mit Delegitimierung der Jusitz. Und der These, Richter hätten nicht nach Verfassung, sondern nach Geschlecht entschieden.

Uranus: Verfassungsfeindliches Schweigen und Lügen!


Analytischer Kommentar unseres Lesers Uranus zum Verhalten der Grünen:

Die Grünen als antidemokratische, verfassungsfeindliche Organisation zu betrachten, die dem sprachlichen Begriff der Demokratie eine neue, und zwar totalitäre Bedeutung verpassen will, DAS sollte zur gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit werden.

Es ist verfassungsfeindlich, verfassungsfeindliche Extremisten wie die islamistischen Extremisten nicht als solche zu benennen, stattdessen aber ihre Nichtexistenz herbeizuschweigen und so zu tun, als gäbe es sie nicht.

Es ist verfassungsfeindlich, linksgrüne Gewalttäter wie die Antifanten in menschenfreundliche Wohltäter oder Partygänger umzulügen.

Es ist verfassungsfeindlich, einen kaum bis gar nicht in der Realität vorhandenen Rassismus und Rechtsextremismus zu einem bombastischen Popanz aufzublasen und eine Gefahr herbeizulügen, die in der Realität nicht existiert. Wer meint, daß es existiere, bitte konkrete empirische Beweise vorlegen, dabei aber sozialwissenschaftlich anerkannte Definitionen von Rassismus und Rechtsextemismus anwenden.

Ich kann Maria S. nur zustimmen: Wie kann kann man nur so eine [verfassungsfeindliche] Deutschenhasserpartei wählen? Ich kann mir das momentan nur mit einem geistigen, intellektuellen und kognitiven Verfall weiter Teile der bundesrepublikanischen Zivilgesellschaft erklärenLandshutLinkePfeife17620172

Symbolbild: Sie verstehen ihre eigenen Schilder nicht. Hören und sagen können sie auch nichts, denn siehe die Ohrenstöpsel und die Pfeife.

%d Bloggern gefällt das: