Die Meßlatte für die Meinungsfreiheit


Fundsache auf Twitter spricht für sich!
Meira Erler @Saerdnaya

Demonstrationsrecht-> Bezeichnung für das aufgrund der Meinungsfreiheit und der Versammlungsfreiheit (Art. 5 und 8 GG) bestehende Recht darf nicht Bestandteil eines Arbeitsvertrages sein, in dem Fall rechtfertigt es meines Erachtens max. ein 14tägige Quarantäne.

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3 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 5. August 2020 at 17:19

    Noch ein Wort zu der emotional sehr mitnehmenden Videobotschaft der Leichtathletin Alexandra Valerie Wester. Wester macht im Video mit deutlichen Worten darauf aufmerksam, daß Sportler insgesamt von ihren Vereinen immer noch als »Puppen« behandelt werden und daß wir verstehen sollten, daß heutige Athleten nicht die »Sklaven der Neuzeit« sind.

    Dieses Phänomen gab es in anderen Formen auch schon früher. Anfang der der 1970-er Jahre gab es in dem Sportverein »TV 1908 Aßlar«, ganz in der Nähe meines damaligen Wohnortes in Hessen, einen sehr talentierten jungen Kunstturner. Dieser junge Kunstturner war so talentiert und trainingsfleißig, daß er eines Tages das Angebot erhielt, in die deutsche Kunstturn-Nationalmannschaft aufgenommen zu werden. Allerdings gab es da ein Problem, das heißt, es gab da etwas, das die Verantwortlichen des Deutschen Turner-Bundes als Problem ansahen. Der junge talentierte Turner beim TV 1908 Aßlar hatte nämlich zu lange Haare (was für Probleme die damals lebenden Verantwortlichen so alles hatten!!). Sie gaben dem jungen Turner zu verstehen, daß er nur in die Nationalmannschaft aufgenommen würde, wenn er sich die Haare abschneiden ließe.

    Was machte nun dieser junge Turner aus diesem vielversprechenden Angebot? Er machte den Verantwortlichen des Deutschen Turner-Bundes klar, daß er sich die Haare nicht abschneiden läßt und daher auf das Angebot dankend verzichtet. Mir hat diese Entscheidung damals sehr imponiert und ich war ziemlich neidisch auf das Selbstbewußtsein, das dieser Turner hatte und das ich zum damaligen Zeitpunkt nicht hatte.

    Nun war es keineswegs so, daß der TV 1908 Aßlar sonderlich begeistert über die langen Haare des talentierten Turners gewesen wäre, aber er akzeptierte es mehr oder weniger notgedrungen, da der junge Turner viele Punkte bei Wettkämpfen errang, was der Vereinsführung im Endeffekt dann doch wichtiger war, als das äußere Erscheinungsbild seiner Wettkämpfer. Dem Deutschen Turner-Bund hingegen war das äußere Erscheinungsbild seiner Mitglieder der Nationalmannschaftriege eben wichtiger, als die sportlichen Erfolge.

    Für mich als heute Lebendem heißt das, daß ich sehr dankbar dafür bin, wenn Sportler wie Alexandra Valerie Wester und Joshiko Saibou Selbstbewußtsein zeigen und sich nicht als »Puppen der Vereine« oder »Sklaven der Neuzeit« instrumentalisieren lassen.

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  2. Posted by Uranus on 5. August 2020 at 12:59

    Wenn doch nur die von terroristischen und totalitären Regimen verfolgten Volksgruppen, Religionsgemeinschaften und Individuen, die gerade in der jüngeren Vergangenheit Deutschlands schwer unter Denunziation, Mord und Folter gelitten haben, die Möglichkeit gehabt hätten, sich per Videobotschaft an die Öffentlichkeit zu wenden. Dann wäre vielleicht manches anders gelaufen.

    Was für ein Glück und was für ein Segen, daß diese Möglichkeit heute besteht. Das könnte und das möge in erheblichem Maße dazu beitragen, daß Deutschland nicht schon wieder – bitte nicht schon wieder – vollständig und umfassend in ein totalitäres, menschenverachtendes Terrorregime unter merkelscher Führung hineinschlittert.

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  3. Posted by Maria S. on 5. August 2020 at 11:20

    Das Demonstrationsrecht gilt für Jedermann. In obigem Fall ist eine Entlassung auf jeden Fall nicht gerechtfertigt. Gegen dieses Unrecht muss jeder Betroffene klagen. Die Verhältnismäßigkeit ist hier nicht gegeben. Eine 14-tägige Quarantäre wäre zu akzeptieren.

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