Das regierende Personal in Berlin


Wie lange dürfen diese Persönlichkeiten noch im Internet dagegenhalten und die Wirklichkeit benennen?

Hans-Georg Maaßen @HGMaassen

Innensenator Geisel: „Ich bin nicht bereit, ein zweites Mal hinzunehmen, dass Berlin als Bühne für Corona-Leugner, Reichsbürger und Rechtsextremisten missbraucht wird.“ Geisel war früher Mitglied der SED.
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Zweimal Geisel. Einmal gegen Demo-Verbot (bei guten Demos). Einmal dafür (bei schlechten Demos). Einmal für Grundrechte. Einmal dagegen. Wendigkeit bewies der Innensenator bereits, als er 1989 noch schnell aus der SED austrat und dann der SPD anschloss. Gelernt ist gelernt.

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5 responses to this post.

  1. Posted by Uranus on 27. August 2020 at 13:34

    Zitat Andreas Geisel:
    »Das ist keine Entscheidung gegen die Versammlungsfreiheit, sondern eine Entscheidung für den Infektionsschutz.«

    Eine Entscheidung für etwas ist gleichzeitig eine Entscheidung gegen etwas anderes. Ergo: Die Entscheidung für den Infektionsschutz IST eine Entscheidung GEGEN die Versammlungsfreiheit. Wieder einmal kapiert einer seine eigene Widersprüchlichkeit nicht.

    Zitat Andreas Geisel:
    »Wir sind noch mitten in einer Pandemie mit steigenden Infektionszahlen.«

    Wieder einmal unterscheidet einer nicht zwischen positiv Getesteten und tatsächlich Infizierten. Die Hartnäckigkeit, mit der derjenige sich weigert, diesen Unterschied zu machen, läßt auf Vorsatz wider besseres Wissen schließen.

    Der erkennbare Vorsatz, positiv Getestete zu tatsächlich mit dem SARS-CoV-2 Virus Infizierten zu erklären, ist eine möglicherweise strafrechtlich relevante Diskriminierung.

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  2. Posted by Maria S. on 27. August 2020 at 12:31

    Sehr gutes Sommerinterview mit Herrn Höcke. Der Moderator ist sichtlich nervös und fällt Herrn Höcke immer wieder ins Wort.

    https://www.mdr.de/video/mdr-plus-videos/video-439824.html

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    • Danke für den Link, liebe Maria. Man sollte sich die Zeit nehmen, das Interview mit Höcke anzuschauen und sich selbst ein Urteil bilden. J.H.

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    • Posted by Uranus on 27. August 2020 at 22:11

      Zunächst: Höcke hat sich relativ wacker geschlagen. Sicher hätte er manches besser machen können, aber man muß sehen, daß die Leute von der AfD in Interviews bei öffentlich-unrechtlichen Anstalten von vornherein in einer extrem schwierigen Position sind, die es praktisch unmöglich macht, so reagieren zu können, wie es nötig wäre, um der AfD nicht wohlgesonnene Wähler umstimmen zu können. Interviews dieser Art dienen einzig dazu, die Leute von der AfD mit Dreck zu bewerfen, und etwas von diesem Dreck bleibt immer hängen, da können die AfD-Leute noch so eloquent versuchen, sich aus der Affäre zu ziehen.

      Das ist der Grund, weshalb ich immer wieder staune, daß die Leute von der AfD trotzdem den von Anfang an verlorenen Posten in solchen Geschwätz-Inszenierungen einnehmen. Niemals, niemals wird ein AfD-ler von irgendeinem Organ der BRD-Journaille, ganz egal welches, fair behandelt werden. Es erstaunt mich, daß immer noch ein großer Teil der AfD-Leute das einfach nicht glauben oder zur Kenntnis nehmen will.

      Alles, wirklich alles, war zum Nachteil Höckes inszeniert. Wem ist z.B. aufgefallen, daß der Tisch mit dem Getränk für Höcke so plaziert war, daß Höcke beim Eintreten nur umständlich zu seinem Sitzplatz gelangen konnte und dabei auch noch den Sicherheitsabstand von 1,5m zum Moderatoren-Quatschkopf unterschreiten MUSSTE? Wem ist aufgefallen, daß der Sessel für Höcke offenbar eine andere Geometrie gehabt haben muß, als der für den Moderator, denn Höcke wirkte oft irgendwie seltsam zusammengekauert, wobei die Kameraführung natürlich noch ein Übriges zur unvorteilhaften Darstellung Höckes beigetragen hat. Von dem ständigen Dazwischengequatsche des Modertoren will ich gar nicht reden.

      Die Frage bleibt für mich: Warum tun die Leute von der AfD sich diese getürkten Vorführungen in den öffentlich-unrechtlichen Anstalten an, zugegebenermaßen nicht besonders häufig, anstatt Zeit und Geld in den Aufbau eigener Informationskanäle zu stecken?

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      • Posted by Maria S. on 28. August 2020 at 8:20

        Werter Uranus,
        die AfD kann so oder so nichts richtig machen. Ziel der Schweinemedien ist immer, die AfD grundsätzlich negativ darzustellen. Wenn AfD-Politiker nicht an solchen Interviews teilnehmen, wird ihnen Desinteresse, zu wenig Sachverstand oder sonstiger Blödsinn vorgeworfen.
        Am Ende des Interviews durfte sich Höcke nicht mal verabschieden und Lars Sänger machte eine Leichenmiene. Wie Sie schon richtig schrieben, Framing vom Anfang bis zum Ende.

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