Sind „grüne“ Aktivisten „Verbrecher“? Wie es die JU sieht?


 

JU München-Nord @JU_MucNord

Ihr seid Verbrecher, keine „Aktivisten“. Danke Klaus-Peter Willsch für die klaren Worte! Die Ökoterroristen haben die A3 blockiert und damit einen schweren Unfall mit 3 Schwerverletzen ausgelöst. #dannenröderforst #a49
 
 

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A49-Ausbau: +++ Neun Festnahmen nach A3-Blockade +++ Vorläufige Festnahme im Herrenwald +++ Unfall am Stauende auf A3 +++

5 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 17. Oktober 2020 at 17:57

    Man lese sich bitte nachfolgenden Artikel durch. Ich bin der Meinung, dass diese Öko-Terroristen zumindest mitschuld an diesem Unglück sind.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article218066458/Unfall-auf-der-A3-Sind-die-Oeko-Aktivisten-mitverantwortlich-fuer-diesen-Unfall.html

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    • Posted by Uranus on 18. Oktober 2020 at 11:24

      Immerhin hat die Staatsanwaltschaft ermittelt, sogar mindestens einen Haftbefehl ausgestellt, allerdings dessen Vollzug ausgesetzt. Angenommen, Aktivisten der Identitären Bewegung hätten die Blockade der Autobahn in Szene gesetzt. Mit Sicherheit kann davon ausgegangen werden, daß dann das Geschrei ein anderes Format gehabt hätte, daß der Vollzug des Haftbefehls nicht ausgesetzt worden wäre.

      Die Klärung der Schuldfrage ist in demokratisch sein wollenden Staaten Sache der Gerichte. Grundsätzlich ist die Konstruktion kausaler Zusammenhänge weitaus schwieriger, als man annehmen könnte. Der Unfall wäre wahrscheinlich nicht geschehen, wenn es die Blockade nicht gegeben hätte. Es hätte den Unfall aber erst recht nicht gegeben, wenn der Unfallverursacher achtsam gewesen wäre und mit vorausschauendem Blick den Stau rechtzeitig bemerkt hätte. Wer will nun korrekt entscheiden, wer von den Beteiligten mit welchem Anteil an Schuld diesen Unfall verursacht hat?

      Zur Klarstellung: Ich mache das dem Unfallverursacher nicht zum Vorwurf. Kein Mensch sitzt immer zu hundert Prozent achtsam hinter dem Steuer. Vorwürfe kann man, wenn es einer unbedingt will, dann eher noch den grünen Chaoten machen, die die Blockade zu verantworten haben, denn das hätte nun wirklich nicht sein müssen. Aber eigentlich halte ich es, was die Zuweisung von Schuld betrifft, obwohl ich keiner kirchlich-religiösen Gruppierung angehöre, lieber mit den überlieferten Worten Jesu Christi:

      »Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein«

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      • Posted by Maria S. on 18. Oktober 2020 at 15:21

        Ja, man stelle sich vor, die Identitären hätten diesen Unfall mitverursacht. Dann wäre der Verfassungsschutz sofort zur Stelle gewesen und hätte diese Bewegung verboten.
        Ich war am Mittwoch längere Zeit mit dem Auto unterwegs. Es regnete immer wieder leicht und auf der Schnellstraße fuhren die Autos im Schnitt 80kmh, so auch ich. Auf einmal bemerkte ich gerade noch, dass sich vor mir ein Stau gebildet hatte, da ein Rettungswagen aus der anderen Richtung kam und die Autos deshalb langsamer fuhren und auf den Straßenrand auswichen.
        Wie gesagt, ich war sehr froh, dass ich das noch bemerkt hatte. Hätte auch anders ausgehen können.

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  2. Posted by Uranus on 14. Oktober 2020 at 9:57

    Grundsätzlich helfen Schuldzuweisungen nicht wirklich weiter, niemandem, zumal es ziemlich gewagt ist, einen noch zu beweisenden konkreten Zusammenhang herzustellen zwischen zwei Ereignissen, selbst dann, wenn die beiden Ereignisse räumlich und zeitlich eng beieinanderliegend stattfanden. Ohne den Unfallhergang näher zu kennen, wage ich die Annahme, daß die Hauptursache des Unfalls eine Unachtsamkeit mindestens eines der Verkehrsteilnehmers war, z.B. zu geringer Abstand eines Fahrzeugs zum vorausfahrenden.

    Zwar ist anzunehmen, daß der Unfall nicht geschehen wäre, wenn es die Blockade nicht gegeben hätte, aber alle Verkehrsteilnehmer müssen wissen, daß ein Stau immer eine potentielle Gefahr ist und daß ein Stau immer überraschend vor einem fahrenden Fahrzeug auftauchen kann.

    Mit diesen neutralen, rein sachlichen Betrachtungen schlage ich mich keineswegs auf die Seite der grünen Chaoten. Ich weise nur darauf hin, mit Schuldzuweisungen vorsichtig zu sein, Schuldzuweisungen am besten ganz zu lassen, vor allem dann, wenn die tatsächlichen kausalen Zusammenhänge überhaupt nicht klar sind. Wer hier vorschnell Schuld zuweist, der macht es nicht besser als die, die behaupten, die AfD habe beim Attentat in Hanau mitgemordet.

    Der Jungen Union München Nord werfe ich vor, daß sie sich nicht zu schade ist, hier ein schlimmes Ereignis zu parteipolitischen Zwecken zu instrumentalisieren. Was hat eine regionale politische Organisation in München zu schaffen mit einem Ereignis im Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg? Gibt es in München sonst nichts, das sich für die eigenen Zwecke instrumentalisieren ließe?

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    • Posted by Maria S. on 14. Oktober 2020 at 11:47

      Werter Uranus,
      ich geben Ihnen Recht. Zu erst muss einmal die Schuldfrage geklärt sein, bevor
      jemand angeklagt wird.
      Herr Willsch zeigt aber trotzdem Mut, weil er es überhaupt wagt, die grüne Sekte zu kritisieren. Merkel wird ihm sicherlich die Leviten lesen.

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