Bundesregierung: Meinungsumfragen mit öffentlichen Mitteln gesteuert?


Ausufernde Ausgaben für Meinungsumfragen – kauft sich die Bundesregierung positive Umfrageergebnisse?
Seit dem Jahr 2015 hat die Bundesregierung ihre Ausgaben für die Durchführung von Meinungsumfragen von 2,28 Millionen Euro auf 4,75 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Allein im Jahr 2019 wurden 21 Institute mit der Durchführung dieser Umfragen befasst, von Januar bis Mitte September 2020 waren es 15. Diese Zahlen ergeben sich aus Antworten der Bundesregierung auf Anfragen des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner.
Brandner stellt fest, dass sich der Verdacht aufdränge, die Bundesregierung wolle sich mit ihren immensen Ausgaben positive Umfragewerte erkaufen:
„Die jeweils erhobenen und durchweg angeblich positiven Umfrageergebnisse für die Regierung sprechen dafür. Ich fordere gerade angesichts der aktuellen angespannten haushalterischen Lage eine drastische Reduktion der Steuermittel, die für derartige Befragungen ausgegeben werden. Die Bundesregierung soll endlich vernünftige Arbeit machen und sich nicht durch fragwürdige Umfragen, für die viele Millionen Euro in intransparenter Art und Weise verschleudert werden, selbst beweihräuchern.“
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2 responses to this post.

  1. Posted by Demokrat on 5. November 2020 at 13:34

    Was ist denn in Deutschland nicht von dieser “ GroKo und ihren Schleimern “ gekauft „?
    Es gibt doch keine “ sogenannte Umfrage “ z.B. von Hr. Güllner, wo man nicht “ berech-tigte “ Zweifel an der “ Wahrheit “ haben muss.
    Auch Sir Winston Churchill sagte einmal: Glaube nur solchen Statistiken ( Umfragen ), welche du selber “ gefälscht “ hast.
    So wie die “ Lügenmedien immer wieder die Bevölkerung “ manipulieren “ wollen, so geschieht dies doch auch bei vielen “ getürkten “ Umfragen.
    Darum glaube ich schon lange keiner Umfrage, bei welcher besonders die AfD “ schlecht “ abschneidet.

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  2. Posted by Uranus on 5. November 2020 at 9:28

    Meinungsumfragen sind eine manipulative Spielart des »Framing« (umrahmen) und des »Nudging« (schubsen). Es wird vorne das eingegeben, was hinten herauskommen soll. Anhand der Fragestellung kann man schon erkennen, wie die Antworten ausfallen sollen.

    Meinungsumfragen sind nicht dazu da, um den Politpotentaten einen Erkenntnisgewinn zu verschaffen, sondern um das Wahlvolk zu manipulieren. Insofern gebe ich Stephan Brandner völlig recht. Übrigens hatte sich schon Gerhard Schröder nach seiner Wahlniederlage 2005 dahingehend geäußert, daß Umfrageergebnisse vor der Wahl mit dem Ziel veröffentlicht wurden, die Wähler gegen Schröder in Stellung zu bringen.

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