Sevilla: Das Potenzial der deutschen Fußballhelden!


Der Leserkommentar von Uranus trifft wenigstens ins Tor:

Schon richtig, das Fußballspiel, das »Die Mannschaft« gezeigt hat, ist nicht ganz so wichtig. Und dennoch ist dieses Spiel ein signifikantes Symbol für den Zustand Deutschlands und den politisch korrekten Unfug, der in Buntland prächtig zu gedeihen scheint, vor allem auch im deutschen Sport insgesamt. Die beiden Twitterer bringen es treffend – im Gegensatz zur »Mannschaft« – ins Tor … ääh … auf den Punkt!

EhrlicherFußballamFußdesBayWaldes2017

Foto zeigt die Mannschaften der Dorfvereine vor dem Bayerischen Wald am Horizont. Aus der A-Klasse kann man nicht mehr absteigen. Hier spielen die Burschen im harten Kampf um jeden Ball, es gilt noch der Zusammenhalt, die Kameradschaft untereinander. Keiner wird bezahlt, Verdienst ist die Ehre, wer besser ist, der spielt in der Ersten, die anderen in der Zweiten, der Reserve. Unser Dorfverein wurde bereits 1927 als Fußballclub gegründet, da hatte der Ort allenfalls 250 Einwohner. Heute leben über 1000 Einwohner im Dorf und unser FC hat fast 500 Mitglieder, neben den Fußballmannschaften gibt es sogar eine Gymnastikabteilung für unsere älteren Damen. Selbstverständlich bin auch ich Mitglied, habe eine Jahreskarte und wenn es geht, dann ist Zuschauen Pflicht. J.H.

Die Mannschaft, die gestern in Sevilla sich die größte Blamage seit 1931 einhandelte, hat viel Potenzial erklären Trainer und Funktionäre des DFB in öffentlicher Ausrede. Das Potenzial besteht aus Herumstehen und über den Rasen stolpern und zweistelligen Millionenverdienste!

One response to this post.

  1. Posted by Uranus on 22. November 2020 at 10:22

    Grundsätzlich gäbe es zum Sport in Deutschland anzumerken, daß genau wie beim ehemals deutschen Qualitätsjournalismus, der ja seit Jahren zu einem Gesinnungs- und Haltungsjournalismus verkommen ist, der deutsche Sport insgesamt, nicht nur der Fußball, zu einem Gesinnungs- und Haltungssportbetrieb verkommen ist. Beim populären Fußball tritt dies nur besonders deutlich zutage. In erster Linie geht es nicht mehr um Leistung, sondern um die Präsentation der »richtigen« Gesinnung, also der Kampf »der Mannschaft« gegen Rassismus, für Respekt, gegen Rechts, für Vielfalt und wie auch immer die Worthülsen aus dem BRD-Sprech heißen mögen. »Die Mannschaft« hat ein psychisches und ein mentales Problem. Versucht ein Sportler, vor allem ein professioneller, dagegen aufzubegehren, ist die Karriere sofort beendet und eventuell die Existenz zerstört.

    Aber: Auch hier sind die Fans gefordert zu entscheiden, inwieweit sie diesen Irrsinn mitzutragen bereit sind. Die Fans könnten sich z.B. vergegenwärtigen, daß im Profifußball schon längst keine Vereine mehr gegeneinander spielen, sondern profitorientierte Firmen, einige davon Aktiengesellschaften, die Dividenden erwirtschaften müssen. Die Fans müssen entscheiden, ob sie dieses Konzept weiterhin unterstützen wollen. Vielleicht wäre ja eine verstärkte Hinwendung zum A-Klasse Fußball der Amateure eine Überlegung wert, obwohl leider auch die Amateursportler mehr und mehr mit diesem politisch korrekten BRD-Unfug gequält werden.

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