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Unsere Volksvertreter wollen nicht mit öffentlichen Fragen zum ESM belästigt werden


Bundestagsabgeordnete sind was ganz Großes. Deshalb sind direkte Fragen verboten!

Der zweite Fall eines CDU Bundestagsabgeordneten, der www.abgeordnetenwatch.de zwingt, Fragen von seiner Plattform zu nehmen. Hier die Dokumentation dazu:

Guten Tag ,

Es gab auch eine Beschwerde aus dem Büro von Herrn Liebing. Wir haben
daher Ihre Frage vorerst von der Plattform genommen, da wir die Beschwerde
zunächst in Ruhe prüfen möchten. Wir werden Sie informieren sobald wir
eine Entscheidung getroffen haben, wie wir in diesem Fall weiter verfahren
werden.

Ich bitte Sie hierfür um Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
(abgeordnetenwatch.de)

Die nicht mehr erlaubten Fragen an den Herrn Volksvertreter Liebing:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Liebing,

ich lese gerade Ihre interessante Antwort an Herrn Timm, in der Sie sich
umfangreich rechtfertigen, warum Sie dem ESM zustimmten.
MdB Ingbert Liebing!

Ich gehe davon aus, daß Sie die Anteile der Bürgschaften der Euroländer
für den ESM kennen. Deshalb nun meine Zusatzfragen:

Was passiert, wenn Bürgschaften ausfallen?
Sind Sie der Meinung, daß Italien, Griechenland, Spanien, Portugal,
Belgien, Zypern und Irland als Bürgen für den ESM überhaupt tauglich
sind?
Muß Deutschland für ausfallende Bürgschaften einspringen?
Statistik!

Und noch eine Frage. Was darf eigentlich das Geheimgremium für den ESM
aus 9 Bundestagsabgeordneten entscheiden?

Mit freundlichen Grüßen

CDU Abgeordnete wollen zum ESM nicht mehr befragt werden


CDU Volksvertreter zwingen www.abgeordnetenwatch.de Fragen zum ESM aus ihrem Portal zu entfernen!

Hier der komplette wörtliche Vorgang:

Guten Tag ,

es gab eine Beschwerde aus dem Büro von Herrn Dr. Kues. Wir haben daher
Ihre Frage vorerst von der Plattform genommen, da wir die Beschwerde
zunächst in Ruhe prüfen möchten. Wir werden Sie informieren sobald wir
eine Entscheidung getroffen haben, wie wir in diesem Fall weiter verfahren
werden.

Ich bitte Sie hierfür um Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
(abgeordnetenwatch.de)

Der entfernte Text:

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Dr. Kues,

Ihre Antwort zum ESM an Frau Mantel war wenig konkret. http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_hermann_kues-575-37745–f352041.html#q352041

Ob Sie damit ihre Angst, die aus ihrer Fragestellung hervorgeht, beruhigen
konnten, bezweifele ich. Ich möchte aber konkret nachfassen.

Können Sie mir erklären wie ein Pleitestaat wie Griechenland im ESM für
17,5 Milliarden bürgen kann? Das gilt natürlich auch für alle anderen
Krisenländer der Eurozone?

Mit freundlichen Grüßen

4,5 Billionen Euro in marode Banken gesteckt?


Wir haben diesen Hinweis aus verschiedenen Presseorganen als Frage in die Überschriftenleiste gestellt. Diese Summe ist so unvorstellbar, daß wir nochmals nachfassen müssen. Wer zahlte und wo ist das Geld heute, oder hat jemand genau nachgefragt (vielleicht unsere Regierung oder gar die Opposition), was die Banken damit anstellten? Bankendesaster! Das ist mal wieder eine Frage an unsere Bundestagsabgeordnete, die jetzt dem ESM zustimmen wollen. Soll diese Schuldenspirale sich so weiterdrehen? Jetzt müssen die spanischen Banken gerettet werden, mit 40 Milliarden oder gar 100? Morgen sollen wir es genau erfahren. Fließen die Gelder über den spanischen Staat oder direkt von einem Rettungsschirm oder einer Institution? Ein Leser des österreichischen Standards kommentierte, Pleitebanken werden von Pleitestaaten gestützt, die sich wiederum Geld von Pleiteinstitutionen holen. Oder wie die EZB zum Anfang des Jahres mal, so mir nichts dir nichts, mehr als 1 Billionen Euro in den Markt pumpte, Geld, das nur als Buchgeld vorhanden war. Buchgeld der EZB sucht realen Gegenwert!