Tiertransporte quer durch Europa zu muslimischen Schlachtereien


Unser Gesprächsteilnehmer Dr. Fritz Engelbrecht, promovierter Chemiker und aktiver Tierschützer, hat sich in einem intensiven Briefwechsel mit dem Vorsitzenden der EVP, Manfred Weber (CSU Bezirksvorsitzender, wird bereits auch als Nachfolger von Juncker gehandelt) über die Bedingungen von Tiertransporten quer durch Europa auseinandergesetzt. Dr. Engelbrecht spricht die Qualen an, die Tiere bei einem tagelangen Transport über Tausende von km ausgesetzt sind, um letztlich in muslimischen Schlachterreien geschächtet zu werden, deutlich an und forderte vom starken EVP Chef endlich zu handeln und Lebendtransporte von Tieren zu verbieten. Es gibt zwar das Tierschutzgesetz, aber dessen Einhaltung wird ignoriert und selten von der EU auch kontrolliert. Außerhalb der EU Grenzen werden keinerlei Gesetze mehr beachtet. Es sei eine Schande, daß der Transport lebender Tiere dem Versand von Gefrierfleisch vorgezogen wird, weil das billiger sei, so Dr. Engelbrecht. Der EU sind die Verhältnisse zwar bekannt, aber zunächst wurde ein Untersuchungsausschuß gegründet, der Mißstände behandeln soll, so Weber in einer langen Antwort an Dr. Engelbrecht. Mit dieser „weichen Antwort“ gab sich Dr. Engelbrecht nicht zufrieden und fragte abermals nach. Nochmals antwortet Weber, daß die EVP Fraktion als auch die CDU/CSU Gruppe alles tun werden, um die Mißstände abzustellen, ohne wirklich konkret zu werden. Resignierend und wütend reagiert Dr. Engelbrecht mit einem abschließenden Brief an Weber. Die EU wird in Wirklichkeit nicht handeln, denn durch die Industrialisierung der Landwirtschaft wird den Tieren der Status als Lebewesen abgesprochen und sie werden zur Sachen erklärt.

Dr. Engelbrecht überließ mir die Korrespondenz mit Manfred Weber, die wir unserem Leser als Dokument zur eigenen Beurteilung überlassen. Dr. Engelbrechts Anfragen sind handschriftlich gestellt und können deshalb hier nicht eingefügt werden. Sein Begleitschreiben zur Überlassung der Unterlagen veröffentlichen wir dennoch im Original, weil er aus dem Leserbrief einer Schülerin den Satz zitierte:

„Für Tiere hat der Teufel ein menschliches Antlitz!“

Gern hätte Dr. Engelbrecht zu diesem Thema in einer Monatsrunde referiert, aber aus Altersgründen kann er an unserem Gesprächskreis nicht mehr teilnehmen. Deshalb stellen wir auch dieses Thema hier ein und diskutieren darüber in unserer Septemberrunde. Durch mehrmaliges Anklicken der Dokumente werden diese vergrößert und dann lesbar.

J.H.

 

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4 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 2. September 2018 at 17:06

    Hier offenbaren sich diese ach so christlichen CDU/CSU-Heuchler. Wenn es um die Merkel-Goldstücke geht, kann das Humanismusgefasel nicht groß genug sein.
    Ein christlicher Mensch aber setzt sich auch für Tierschutz ein.

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  2. Posted by Uranus on 2. September 2018 at 11:58

    Herzlichen Dank an Herrn Dr. Engelbrecht für das Überlassen seiner Unterlagen zur Veröffentlichung hier auf diesem Blog. Grundsätzlich und in einem Satz zusammengefaßt kann ich sagen, daß ich von dem EU-Parlamentarier Manfred Weber auch nichts anderes erwartet habe, als das in solchen Fällen übliche Verwaltungs-Blabla und die zwar verklausulierten, aber dennoch deutlichen Hinweise auf das vorsätzliche Nicht-Handeln-Wollen der EU-Gremien und des EU-Parlamentes.

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  3. Posted by Maria S. on 2. September 2018 at 11:09

    Ich kann den Artikel gar nicht fertig lesen, weil mir jetzt schon so schlecht ist.
    Vielen Dank an Dr. Engelbrecht für sein wichtiges Engagement.

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  4. Posted by AFD-Wählerin on 2. September 2018 at 10:18

    Es wird gut 20 Jahre her sein, als eine ZDF Reportage über die Qualen der Tiere bei diesen Transporten berichtete. Damals ging es um Rinder, die lebend nach Nordafrika transportiert wurden, weil die Empfängerstaaten nur Lebendtiere abnehmen, um diese schächten zu können. Diese Transporte wurden durch die EU hoch subventioniert. (Wie es heute ist, weiß ich nicht.) Ich hatte nach dem Bericht wochenlang Albträume und die Bilder verfolgen mich bis heute. Die Rinder wurden tagelang nach Marseille gefahren. Im Hafen wurden sie auf Schiffe verladen. Tiere mit gebrochenen Gliedmaßen wurden mit Ketten an Kräne gehenkt und auf die Schiffe gekippt. Der Teufel ist ein Mensch.

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