Ein Musterdemokrat an der Spitze unseres Staates


Wenn jemand vor 40 Jahren mal bei der NPD war oder vor 20 Jahren mit seiner Familie an einem bündischen Jugendlager teilnahm, ist das ein Unvereinbarkeitskriterium für die AfD. Eine linksextreme Vergangenheit oder ehemalige SED Mitgliedschaft ist dagegen kein Hinderungsgrund für eine Karriere in den „demokratischen Parteien“, bei den Medien, im öffentlichen Dienst oder an den Unis. Es müssen nur die richtigen Sünden gewesen sein, um die Leiter raufklettern zu dürfen.

Hans-Georg Maaßen @HGMaassen
Steinmeiers Jugend: Was nicht zusammengehört
Als Student war Frank-Walter Steinmeier Redakteur der linken Zeitschrift „Demokratie und Recht“. Unter Beobachtung des Verfassungsschutz stehend forderte er eine „Diskussion über eine linke Verfass…
faz.net
 

6 responses to this post.

  1. Posted by Maria S. on 29. September 2020 at 14:23

    Hans-Georg Maaßen redet Klartext. Westdeutschland sollte schon ab den 1950-er Jahren zerstört werden und nicht erst seit dem Mauerfall.

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  2. Posted by Maria S. on 27. September 2020 at 13:25

    Linksextreme Verbindungen sind heute hilfreich bei der politischen Karriere, wogegen anständige Bürger geschasst werden.

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  3. Posted by Uranus on 27. September 2020 at 12:32

    Mit dieser unsäglichen Unvereinbarkeitsliste hat sich die AfD selber einen Klotz ans Bein gebunden, der nicht nötig gewesen wäre. Ich bin sogar der Meinung, daß diese Unvereinbarkeitsliste der AfD als Partei eher schadet als nützt, weil die ebenso unsägliche Distanzeritis der AfD damit quasi zementiert wird und weil diese Liste den politischen Gegnern der AfD völlig unnötig Munition liefert. Wieso Munition für die Gegner? Na, weil die Gegner der AfD diese Liste nun durchstöbern und herausfinden können, welches AfD-Mitglied irgendwann mal Verbindungen zu einer der Organisationen hatte, die in dieser Liste aufgeführt sind. Der Zirkus um Andreas Kalbitz hätte in der Form, in der er stattfand, gar nicht stattfinden können, wenn es diese Unvereinbarkeitsliste nicht gegeben hätte. Damit hat sich die AfD ins eigene Knie geschossen und die politischen Gegner der AfD lachen sich ins Fäustchen, nein, sie lachen die AfD unverhohlen aus.

    Eine linksextreme Vergangenheit hingegen ist heute in der BRD nicht nur kein Hinderungsgrund für eine Karriere im politischen und staatlichen Feld, sondern sie ist mittlerweile sogar Grundvoraussetzung. Viel schlimmer als Mitgliedschaften in irgendwelchen Organisationen in der Vergangenheit ist heutiges verabscheuungswürdiges Handeln. Es ist mir völlig schnuppe, in welchen linksextremen Organisationen ein Herr Steinmeier früher einmal tätig war. Wenn aber derselbe Herr Steinmeier als Bundespräsident heutzutage dem Iran zum Jubiläum einer gewalttätigen, islamistisch-extemistischen Revolution mit anschließendem Rücksturz in die Steinzeit gratuliert, dann fehlen mir schlicht die Worte, um meiner Abscheu und meinem Ekel vor derartigem Verhalten Ausdruck zu verleihen.

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    • Posted by Maria S. on 27. September 2020 at 15:13

      Ich habe diese Unvereinbarkeitsliste der AfD auch schon oft genug kritisiert. Damit kastriert sich diese Partei selbst. Keine andere Partei macht so etwas. Wäre interessant zu wissen, wer auf diese absurde Idee kam. Folge davon sind nun diese inakzeptablen Säuberungen.

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    • Posted by Afd-Wählerin on 27. September 2020 at 17:37

      Lieber Uranus, nicht nur hier beginnt mein Ekel. Die alberne Unvereinbarkeitsliste der AfD ist unwürdig und gleichfalls eklig. Schade, dass es noch so viele sind, die ständig über die ewig gleichen Stöckchen hüpfen.

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