Nicht die Schwaben haben Baden-Württemberg erfolgreich gemacht


Das erklärt uns die Ministerin für Integration in Baden-Württemberg Bilkay Öney. Zur Vertiefung und Nachhaltigkeit braucht es im Ländle jedoch noch weitere Anstrengungen, ein Identitäts- und Einbürgerungslogo und besondere Städte und Orte der Vielfalt. Der Ministerin ist nichts zu teuer für diese grandiose Aufgabe, selbst den neuen Berufszweig des Integrationscoaches gibt es schon. 26 % aller Bewohner Badens und Württembergs haben Migrationshintergrund, das ist Spitze im „Land der Deutschen“, ruft die Ministerin begeistert aus. Schwabenland ohne Schwaben, na und? Baden-Württemberg! Andere Bundesländer wollen diesen Siegeszug dieser Neuschwaben nicht auf sich sitzen lassen und eifern dem fleißig nach. Die Regierung von Sachsen-Anhalt hat den Wettkampf ebenfalls angenommen und fordert alle zivilrelevanten und zivilcouragierten Bürger auf, an einem Wettbewerb für ein Einbürgerungslogo teilzunehmen. Sachsen-Anhalt! Das ist wichtig, wichtiger als die Sicherung der wegbrechenden Arbeitsplätze in der Solarindustrie rund um Magdeburg und Halle oder?

5 responses to this post.

  1. Posted by Anders on 3. September 2012 at 12:51

    beides allemannische Nachfahren, die in der spanischen, portugiesischen und französischen Sprache zum Synonym für die Deutschen wurden …

    In der türkischen aber auch 😉

    Almanya….

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  2. Posted by Suum Cuique on 31. August 2012 at 20:10

    Baden-Württemberg = Fladen, würg den Berg.

    Die Bundesrepublik und die häßlichen Kunstnamen ihrer sogenannten Länder.

    Darin aufgegangen auch das ehemalige Großherzogtum Baden. Der Einverleibung durch Bayern entzog es sich. S.K.H. Großherzog Friedrich I. war, so sagt man, einer Vereinigung mit Preußen jedoch nicht abgeneigt. Wie dem auch sei. Er war ein großer Fürst seines Landes. Ein Förderer des Wohlstands und der Freiheit seiner Bürger. Ein Förderer der Wissenschaften und der Künste. Er schuf einen deutschen Musterstaat:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_I._(Baden,_Gro%C3%9Fherzog)

    Warum gibt es keine solchen Deutschen mehr?

    Das Großherzogtum Baden besaß mit seinen beiden Universitäten und der Technischen Hochschule Karlsruhe alleine schon im Deutschen Reich die Hochschulkapazität des weltbeherrschenden England! Immer noch gehört das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das aus der TH hervorgegangen ist, zu den besten Technischen Universitäten Europas.

    Heidelberg, Mannheim, Freiburg, Baden-Baden. Welchen Klang haben diese Namen in der deutschen Kulturgeschichte!

    1952 war es aus mit dem Musterland, in dem man auch Hochdeutsch sprach; ein sehr feines, klar akzentuiertes sogar. Es wurde, nachdem 1947 schon Hohenzollern verschwand, Württemberg angeschlossen. Eine Fusion, die ein bißchen an die Fusion von Mannesmann und Voudafone erinnert. In beiden Fällen blieb dabei einer auf der Strecke…

    Und nun – bald eine türkische Provinz? Damit gehen zwei weitere deutsche Landsmannschaften – der feinsinnige Badenser und der tüftelnde Schwabe – beides allemannische Nachfahren, die in der spanischen, portugiesischen und französischen Sprache zum Synonym für die Deutschen wurden – wie vor ihnen die Elsässer, die Schlesier, Pommern, West- und Ostpreußen.

    Wie kann eine Nation, die auch im Kleinen immer wieder majestätische Größe zeigte, sich anschicken, so ruhmlos zu enden?

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    • Posted by Olaf on 7. September 2012 at 2:13

      Schlesier wurden gegen ihren Willen polinisiert, Elsässer wollen Franzosen sein, so hat es zumindest den Anschein, was für peinliche Wendehälse.

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      • Posted by Suum Cuique on 7. September 2012 at 9:17

        Es ist sehr die Frage, ob dieser Anschein nicht trügt.

        1919 wurden alle Deutschen aus dem Elsaß vertrieben, die nicht für Frankreich optierten und deren Familien nicht schon vor 1871 im Elsaß ansässig waren. Zwischen den beiden Weltkriegen gewährte Frankreich den Elsässern jedoch noch Zweisprachigkeit.

        Nach 1945 war der Gebrauch der deutschen Sprache im Elsaß jedoch praktisch verboten. Daran änderte auch nichts der „völkerverständigende“ deutsch-französische „Freundschaftsvertrag“ (Élysée-Vertrag, 1963). Die Elsaß-Lothringen-Frage wurde darin nicht einmal erwähnt.
        Um das durch intensiv geförderte Binnenwanderung aus Südfrankreich und Savoyen ohnehin zurückgedrängte Deutschtum nachhaltig auszudünnen, begann Frankreich in den sechziger Jahren mit der Ansiedlung von Nordafrikanern im Elsaß. Schwerpunkte waren die Großstädte Straßburg, Mülhausen und Colmar.

        Wie letztendlich die Menschen fast überall in Europa, paßten sich auch die Elsässer den veränderten Gegebenheiten an. Nur in Nordirland, im spanischen Baskenland und auf dem Balkan wurden, durch wen auch immer, daraus Konflikte geschürt.

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