Wird „I’M A MAC“ Bildungsminister?


Die Schavan hat ihren Doktortitel verloren oder auch nicht. Das ist uns eigentlich egal, und ihre Bilanz? Gibt es Glanzlichter, Bachelor und Master? Begeistert ist niemand, unsere angehenden Ingenieure sehnen sich nach dem alten Diplomingenieur zurück, der ein Markenzeichen in aller Welt war und noch ist. Spekuliert wird bereits die Nachfolge der Bildungsministerin. So in der Springer Zeitung „Die Welt„, da ist doch noch der Mc Allister! Wir Bayern meinen, das wäre wahrlich eine gute Wahl. Er versteht nicht nur die moderne bunte Gesellschaft in Deutschland, er repräsentiert sie auch, er kann perfekt deutsch und englisch sprechen! Wenn es sein muß, dann spielt er auch mal die Boulette zwischen zwei Semmelhälften, ein Big Mac bei McDonalds in Hannover? Das hat doch was, sagt man heute so, gelebte Kultur in Echtzeit! Als Bildungsminister wird er unseren Kindern nicht nur Deutsch und Englisch richtig beibringen lassen, sondern schon in der Kinderkrippe das verbindende Denglisch, er wird uns anhand seiner Person erklären, ob er zum Sale oder für Sale zur Verfügung steht, der „I’M A MAC“ von der Leine. Wer ist besser geeignet, den Wissenschaftsstandort Deutschland voranzubringen? Kennen Sie einen?

wow Kultur von Ostfriesland bis Niederbayern!

10 responses to this post.

  1. Posted by Suum Cuique on 8. Februar 2013 at 19:25

    @ Uranus

    „Kein Politiker, kein Banker und kein Mafiaboss kann mich je daran hindern, zu meinen Lebzeiten mir selbst und meinen Mitmenschen mit Achtsamkeit und Mitgefühl zu begegnen.“

    – Ein Standpunkt, der Sie ehrt, lieber Uranus.

    Der Schreiber dieser Zeilen ist zur Zeit ehrenamtlich in der Rechtsberatung in Arbeitsrechts-, Sozial-, Finanz- und Wirtschaftsfragen für in Not geratene Menschen in Norddeutschland tätig.
    In den letzten Monaten hat er dabei sehr viele Landsleute kennen gelernt, denen dieser Staat und seine Organe alles andere als mit Achtsamkeit und Mitgefühl begegnen. Eine erschreckende Vielzahl deutscher Schicksale, die keiner öffentlichen Beachtung wert erscheinen. Wirkliche Hilfe zu leisten ist überdies bei der in der Bundesrepublik geltenden Rechtslage sehr schwer.
    Aber das ist nicht einmal das Schlimmste. In seine Arbeit bringt der Kommentator das Wissen und die Erfahrung aus zwei abgeschlossenen Studiengängen, der Jurisprudenz und der Wirtschaftswissenschaften, ein. Er glaubt somit realistisch ermessen zu können, wie HOFFNUNGSLOS (!) die Situation vieler Deutscher ist. Und die Lage verschlechtert sich exponentiell. Ein Großteil der Deutschen wird in den nächsten Jahrzehnten in Armut, womöglich sogar in bitterer Armut leben – ganz gleich ob sie einen „Job“ haben oder nicht.
    Gleichzeitig hat der Kommentator viele Menschen kennengelernt, die davon profitieren, daß ihre Landsleute über den existenziellen Tellerrand gedrängt werden. Man kann sie durchaus so kategorisieren: Politiker, Banker, Mafiabosse – und nicht zu vergessen, die kleinen willigen Vollstrecker…
    Was sind das für Menschen, die da in immer ausweglosere Not geraten? In der Regel nicht Personen, die ihre vorurteilsbeladenen Landsleute als „Hartzer“ bezeichnen. Darunter sind zum Beispiel Krankenschwestern, Altenpfleger, Erzieherinnen, die Lohndumping und ungesicherte Beschäftigungsverhältnisse um ihre wirtschaftliche Existenz gebracht haben.
    Können Sie sich vorstellen, daß eine Kinderkrankenschwester in der 1:1-Pflege eines schwerstbehinderten Kindes, die sie pflichttreu, aufopferungsvoll und engagiert leistet, von Gerichtsvollziehern gescheucht wird, und nie mehr die Aussicht hat, in soliden wirtschaftlichen Verhältnissen zu leben? Kaum zu glauben, aber so dankt dieser Staat das meist entbehrungsvolle berufliche Engagement in sozialen Berufen. Und dieses Beispiel ist kein Einzelfall; es gibt unzählige derartige von der Gesellschaft nicht wahrgenommene Schicksale.
    Der bundesrepublikanische Staat übt Verrat. Verrat an der deutschen Jugend, an einem Großteil deutscher Arbeitnehmer – und sehr bald auch an den deutschen Rentnern.

    Zu Ihnen, lieber rundertischdgf. „…die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Ach ja? Der Schreiber dieser Zeilen wäre Ihnen von Herzen dankbar, wenn Sie eine begründete Hoffnung aufzeigen könnten. Wo ist Hoffnung – und welcher Gestalt ist sie?

    Mag dieser Kommentar am Freitagabend wenig aufbauend sein, so hofft der Kommentator doch, daß er ein wenig Nachdenklichkeit hervorruft. In diesem Sinne, Ihnen lieber rundertischdgf und allen Mitlesern und -kommentatoren, ein schönes Faschingswochenende!

    S.C.

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    • Posted by Uranus on 9. Februar 2013 at 13:55

      Lieber Suum Cuique, Ihr ehrenamtliches Engagement, ganz konkret in Not geratenen Menschen zu helfen, kann ich gar nicht hoch genug einschätzen. Immerhin weiß ich, wovon Sie reden, da sich in meinem Lebensumfeld einige Menschen in Verhältnissen befinden, wie sie von Ihnen geschildert werden.

      Auf Ihre Frage, was denn Anlaß zur Hoffnung geben könnte, wage ich eine Antwort unter dem Hinweis auf das Märchen vom Hans im Glück.

      Wann genau war denn der Hans im Glück eigentlich der Hans im Glück? Halb freiwillig, halb gezwungen und mit einer gehörigen Portion Naivität verwandelte der Hans seinen als Lohn empfangenen Goldklumpen über mehrere Zwischenstationen in einen Schleifstein, den er zum Schluß in einen Brunnen warf. Erst in diesem Moment, indem er praktisch allen Ballast abgeworfen und nur noch sein eigenes Leben und den Moment der Gegenwart hatte, war er der Hans im Glück.

      Was will ich damit sagen? Die Hoffnung besteht im Wechsel des Standpunktes oder der Sichtweise. Könnte es sein, daß die schweren Verhältnisse und Umstände, die mancher erleben und erleiden muß, mehr oder weniger nachdrückliche Aufforderungen des Schicksals (als Spiegel?) oder einer wie immer genannten höheren Macht sind, Ballast abzuwerfen und in den Moment der Gegenwart zu kommen? Bleibt, realistisch betrachtet, überhaupt irgendeine andere Möglichkeit übrig? Daß gerade „die Deutschen“ es damit sehr schwer haben, bestreite ich nicht.

      Wenn wir uns selber einmal fragen, wann wir im Leben am glücklichsten waren, muß ich für meinen Teil zur Antwort geben: Dann, wenn es mir gelang, und wenn auch nur für ein paar Sekunden, voll und ganz im Moment der Gegenwart anwesend zu sein. In diesem Moment war es mir völlig egal, wer gerade an der Regierung war oder ob gerade ein Fußballtrainer mit einer millionenschweren Abfindung gefeuert wurde. Auch wenn es mir heute noch nur für wenige Sekunden am Tag gelingt, völlig im Moment der Gegenwart zu SEIN, so ist das für mich kein Grund, es nicht immer wieder zu versuchen, gerade auch dann, wenn mir Politiker, Banker und Mafiabosse das als Unsinn oder Rechtsextremismus ausreden wollen.

      In diesem Sinne Allen ebenfalls ein schönes Wochenende.

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      • Und beiden Leserkommentatoren zur Antwort, Hoffnung ist solange, solange die Leserkommentare besser sind als der eigentliche Beitrag! Wir hier in Niederbayern treffen uns einmal in Monat zur Aussprache, immer mit der eisernen Regel niemanden auszugrenzen. Diesen Dienstag kamen 18 Gesprächsteilnehmer trotz sehr schlechter Witterungs- und Straßenverhälnisse zusammen.

        Wir geben nicht auf, trotz erheblicher Gegnerschaft, auch in der Hoffnung damit etwas für nachfolgende Generationen hier vor Ort zu leisten, und auch als Vorbild für nonkonforme Gesprächskreise im gesamten deutschen Kulturkreis und darüber hinaus.

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  2. Posted by Suum Cuique on 7. Februar 2013 at 14:11

    Erstaunlich drastisch macht sich an der Staatsspitze der Bundesrepublik der Fachkräftemangel bemerkbar. Die Bundesrepublikaner können politische Posten wie den des Außenministers nur noch besetzen, indem sie auf ………ohne Schulabschluß oder auf sonstwas zurückgreifen und die Bildungsministerin hat, wie sich zeigt, keine anderen Referenzen als ein einfaches bundesrepublikanisches Abitur – so mancher Tankwart hat da mehr.
    In der bunten Republik schlummern Talente, die bisher nicht genügend zur Entfaltung gebracht worden sind. Ja, die Bundesrepublik hat die nötigen Fachkräfte zur Besetzung eines Regierungskabinetts, das ihrer würdig wäre, wenn

    der Bundeskanzler ein Türke,
    der Außenminister und Vizekanzler ein Vietnamese,
    der Innenminister ein Inder,
    der Finanzminister ein Israeli,
    der Wirtschaftsminister ein Grieche,
    der Verteidigungsminister ein Kurde,
    der Bildungsminister ein Brite (man denke nur an Harry Potter…),
    der Verkehrsminister ein Mongole wäre
    und der Entwicklungshilfeminister aus Zimbabwe stammt.

    Die Deutschen können sich seit August Bebel einer über hundertjährigen Tradition des Verrates rühmen. Verrat mit zunehmender Schwungkraft. Verrat von Regierungs- und Militärgeheimnissen, Verrat am Frieden für ihr Land, Verrat an ihrem Kaisertum, Verrat an allen ihren deutschen Landsleuten, deren Heimat ‚unter fremde Verwaltung‘ geriet. Verrat am Gedenken ihrer Eltern und Großeltern, Verrat am ganzen Rest der Deutschen. Jeder Deutsche ist zu seines Landsmanns Verräter geworden. Man denke nur etwa an die willigen Vollstrecker des deutschen Justizsystems, die kein Pardon kennen, wenn es darum geht, ihren Landsleuten die Existenzgrundlagen zu entziehen, sie per Räumungsbefehl in die Obdachlosigkeit zu stürzen… und die in ihrer Freizeit sich tatkräftigst für die Belange von Migranten engagieren.

    Die Deutschen haben den Verrat verinnerlicht, sind aus tiefster Seele zu Verrätern geworden.
    Alle Welt liebt den deutschen Verrat – und daher ist es eigentlich auch logisch, daß die Deutschen selbst hingegen niemand liebt. Allein schon aus einem archaischen Urinstinkt heraus, der jedem Menschen zu seinem Schutz eigen ist.

    Und das verleiht den plakativen Worten eines Deutschen Oberverräters einen besonderen Sinn:

    „Deutsche, wir können stolz sein auf unser Land“…

    einem Land, das alles andere als noch ein Land der Deutschen ist.

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    • Wir sehen das nicht ganz so drastisch, denn die Hoffnung stirbt zuletzt!

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      • Posted by Suum Cuique on 7. Februar 2013 at 17:46

        Lesen Sie einmal ein bundesrepublikanisches Geschichtsbuch, lieberrundertischdgf, oder oder sprechen Sie mit einem Sozialdemokraten. Sind Sie schon einmal einem Makler begegnet, der sich auf das lukrative Geschäft mit sogenannten „notleidenden“ Immobilien in der BRD spezialisiert hat? Kennen Sie einen Inhaber einer Zeitarbeitsfirma und seine Ansichten? Haben Sie schon einmal mit einem „verdi.“-Funktionär diskutiert? Ist Ihnen der organisatorische Aufbau eines „Jobcenters“ bekannt? Oder haben Sie schon einmal versucht, einem Mitarbeiter des Justizapparates in der BRD eine Aussage hinter vorgehaltener Hand zu entlocken?

        Alles Deutsche, mit denen man reden kann – an einen „Runden Tisch“ Ihrer Konzeption werden Sie aus diesem Personenkreis aber wohl kaum einen von ihnen bringen.

        Verrat am eigenen Volk ist für den Deutschen das, was „Gloire“ für den Franzosen ist. So ist es nun mal. Und jeden Tag arbeiten beflissene Deutsche daran, daß dies tiefer und tiefer verinnerlicht wird.

        Diese deutsche Denk- und Handlungsweise wird von jedem Migranten in der Bundesrepublik sehr schnell erfaßt und selbstverständlich als bewußten Verrat der Deutschen an ihren Landsleuten aufgefaßt. Auf deutschen Verrat kann man zählen. Nirgendwo haben sich die Deutschen damit Hochachtung erworben. Weder im In- noch im Ausland.

        Verrat zutiefst zu verabscheuen, ist eine Ansicht, die die Menschen rund um den Globus eint. Alle Menschen, außer den Deutschen.

        Wo ist da noch begründete Hoffnung? Es sei denn, es gelingt tatsächlich einer kleinen vernünftigen Minderheit, die Einstellung der Mehrheit zu desavouieren, indem ihr der Spiegel vorgehalten wird. Dazu muß man jedoch bereit sein alles schonungslos auszusprechen – und was dann? Einkehr, Besinnung, Umkehr? Hoffentlich. Darin sind
        wir uns wenigstens einig.

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      • Posted by Uranus on 8. Februar 2013 at 10:35

        @ Suum Cuique:

        ….. indem ihr der Spiegel vorgehalten wird.

        __________________

        Das ist genau der Punkt! Die meisten Menschen, mich eingeschlossen, fangen an, den Spiegel zu polieren, oder schlimmer noch, zu bekämpfen, wenn er ihnen vorgehalten wird.

        Wenn ich die Welt verbessern will, gibt es nur ein einziges funktionierendes Verfahren: Ich muß zu allererst mich selbst verbessern! Im Spiegel kann ich dann sehen, wie „die Welt“ sich gleichzeitig mitverbessert.

        Kein Politiker, kein Banker und kein Mafiaboss kann mich je daran hindern, zu meinen Lebzeiten mir selbst und meinen Mitmenschen mit Achtsamkeit und Mitgefühl zu begegnen.

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      • Aufbauender Kommentar am Freitag!

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  3. Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, ich kenne sehr viele, die das besser könnten. Aber die haben entweder kein CDU-Parteibuch oder nicht gerade eine Wahl verloren und deswegen einen anständigen Job. Oder beides.

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