Dokumentieren wir auch die Scheußlichkeiten in Deutschland!


Im August berichteten wir, wie im Bayerischen Vogtland und auf den Höhenzügen des Fichtelgebirges riesige Windräder in den Himmel wachsen. Wenn man kurz auf dem Parkplatz Bärenholz an der E 93 anhält und in die Landschaft nach Osten und Westen blickt, dann stellt man fest, daß in schneller Reihenfolge riesige Windräder in die schöne Landschaft gesetzt werden. Jeder, der eine Digitalkamera dabei hat, sollte den „Fortschritt“ dieser Scheußlichkeiten dokumentieren ( und wenn es geht, uns mit einem kleinen Text zukommen lassen). Unsere erste Aufnahmen stellten wir im August dieses Jahres ein. Das ist die von gestern.

Windraeder10102014RichtungOsten Foto J.H. vom Parkplatz Bärenholz/Hochfranken in Richtung Osten am 11.10.2014. Man beachte im Vordergrund die großen Lastzüge, um die Dimensionen der Windräder im Hintergrund richtig einschätzen zu können (zum Vergrößern anklicken)

Auf diese Seite fügen wir dazu noch den Leserkommentar von „alkuns“ hinzu:

Ich bin längere Zeit nicht mehr durch diese schönen Gegend gefahren. Im September bin ich erschrocken als ich diese Verbauung gesehen habe. Schlimm ist, daß fast alle Anlagen in den Deutschen Mittelgebirgen keinen Ertrag bringen. Trotz Subvention machen dort 97% aller WKA Verluste. In Nordhessen sind 3 von 270 WKA profitabel. Die meisten Windparkbetreiber stehen kurz vor der Insolvenz. oder sind schon insolvent. Durch den Zubau in wenig geeigneten Gebieten verschlimmert sich die Situation zusätzlich. Währen in den Küstenregionen ein Ertrag erzielt wird lieferten alle Windräder in BW einen Ertrag von 5% der installierten Leistung. der Bundesdurchschnitt liegt bei 20%. Naturschutz und Umweltschutz sind wohl zwei unvereinbare Themen.

12 responses to this post.

  1. Posted by AFD-Wählerin on 13. Oktober 2014 at 11:58

    Ein sehr interessanter Insider-Leserkommentar zum Thema Windmühlen:

    „Ich habe schon öfters zum Thema Windenergie geschrieben. Ich habe viele Jahre im Dienstleistungssektor der Windenergie gearbeitet. Ich möchte auf einen Aspekt hinweisen, den fast niemand weiß. Viele Windenergiehersteller sehen mit ihrem Konzept den Einsatz bestimmter Generatorentypen vor. Diese Generatoren sind sogenannte Ringgeneratoren, die einen starken Permanentmagneten beinhalten.
    Um solche starken Permanentmagneten zu erzeugen, sind Metalle der so genannten „Seltenen Erden“ nötig, zum großen Teil jedoch Neodym, das zum Aufbau von starken Neodym-Eisen-Bor-Magneten genutzt wird. Als Faustregel gilt: pro Megawatt Leistung benötigt ein Direktantrieb ca. 200 kg Neodym. Für eine 5MW-Anlage, wie sie etwa in den großen Windparks im Norden eingesetzt werden, wird eine Tonne Neodym benötigt. “Neodym aber ist ohne große Mengen radioaktiven Abfalls nicht zu haben, denn es kommt nur in chemischen Verbindungen vergesellschaftet mit anderen sog. „Lanthanoiden“ vor – und mit radioaktiven Elementen, z. B. Thorium oder Uran.”
    Genau hier fangen die Probleme an: bei der Abtrennung vom Gestein entstehen giftige Abfallprodukte; bei der Aufkonzentrierung mittels Flotation entstehen Flotationsberge in Absinkbecken, von denen wiederum Schwermetalle, Giftstoffe und radioaktive Stoffe wie Uran und Thorium in gelöster Form ins Grundwasser oder als Stäube in die Luft gelangen können. Dammbrüche dieser Becken hätten katastrophale Folgen für die Umgebung. Auch aus dem Abraum können Schwermetalle sowie radioaktive Begleitstoffe ins Grundwasser gelangen.
    Da das radioaktive Thorium derzeit nicht verwendet wird, häuft es sich rund um die chinesischen Minen, aus denen derzeit 97% der Weltproduktion an Neodym stammt, in riesigen Mengen unter freiem Himmel an: allein rund um den „See der seltenen Erden“, bitte mal folgende Koordinaten checken (40.632324, 109.685440), einem riesigen Auffangbecken für die wässrigen Abfallprodukte des Abbaus nahe der mongolischen Stadt Baotou, lagern bereits jetzt ca. 90.000 Tonnen Thorium.
    Im nordchinesischen Baotou ist die Umgebung rund um die Fabriken, die das Neodym vom Erz trennen, verseucht. Die Anwohner sind teilweise schwer krank, das Wasser ist nachhaltig kontaminiert. Studien berichten von einer deutlich erhöhten Krebsrate. Viele der Hersteller dieser Windkraftanlagen zeigten sich auf Anfrage ahnungslos in Bezug auf die massiven Umweltschäden.
    Merkel hat die Abbaustätten selber besucht und nebenbei mit China weitere Mrd. Verträge für die Versorgung mit „Seltenen Erden“ abgeschlossen. Direkt danach war sie beim Diktator in Kasachstan und hat weitere Mrd. Verträge abgeschlossen. Frau Merkel ist Physikerin und kennt die Halbwertzeit der radioaktiven Stoffe in den „Seltenen Erden“, welche auf ca. 42000 Jahre geschätzt werden.
    Panorama berichtete einmal darüber, danach wurde es still um das Thema im Jahr 2011:
    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/windkraft189.html (ein must see!!!)
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/merkels-mongolei-reise-deutschland-macht-milliarden-deals-bei-rohstoffen-a-791580.html (Merkel trinkt sich einen Sekt nach Vertragsabschluss)http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/abkommen-mit-kasachstan-merkels-dubioser-rohstoff-deal-a-813881.html (Merkel / Seltenen Erden Deal mit Kasachstan)http://www.dahuhe.com/news/nmg/baotou/2010/12/55254.html (Bilder vor Ort)
    Und wer bitteschön regt sich hier zu Lande über ein paar KG „Strahli Strahli“ in Castor Transporten auf? Da bleibt einem wirklich die Spucke weg, keiner weiß das. Die Medien schweigen dazu, alles wird unter dem Teppich gekerrt. So aber sieht die grüne Energie wirklich aus. Nur blöd das der Dreck und der Abfall am anderen Ende der Welt entsteht und dort auch bleibt. Es geht nur um Subventionen, Kohle, Zaster und der Eitelkeit der politischen Klasse. Ich bin mal gespannt auf die Reaktionen der Hartgeldgemeinde!
    Persönlich habe ich, nachdem ich von dieser Umweltkatastrophe erfahren habe, die Konsequenzen gezogen und einen Berufswechsel vollzogen und kläre seit dem auf.“

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  2. Posted by **** on 12. Oktober 2014 at 21:06

    Leistung von Solar und Wind, zeigt nachfolgender Link. Wer darauf freiwillig verzichten möchte, kann sich ein Benzinaggregat kaufen und seinen Strom selbst erzeugen!
    http://www.transparency.eex.com/de/daten_uebertragungsnetzbetreiber/stromerzeugung/erwartete-produktion-wind

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  3. Posted by **** on 12. Oktober 2014 at 20:53

    Jeder, der die Stromerzeugung aus Umweltenergie als Scheußlichkeit empfindet, möge bei sich in seiner Familie gleich damit anfangen und den Stromanschluss ans öffentliche Netz einfach antrennen und Schluss mit Strom!
    Ich selbst habe gegen solche Stromerzeugung überhaupt nichts einzuwenden und ich bin letztes Monat an die 1000 Kilometer mit meinem Zweirad damit gefahren und das hat mit etwa 5 Euro gekostet und etwa 100 Liter Erdöl eingespart.
    Wien ist sehr gut mit Wind und Wasserstrom versorgt und liefert solchen Strom auch ans Ausland.

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    • Es geht um das sinnlose Verspargeln der Höhenzüge Oberfrankes durch riesige Windräder, die wahrscheinlich hochsubventionierte Bauwerke ohne großen Nutzen sind, aber die Landschaft, Natur und Tierwelt des bayerischen Vogtland zerstören. An anderer Stelle mit entsprechenden Wind und zur dezentralen Versorgung können sie durchaus wirkungsvoll sein. Ein Bauer oder ein Dorf, die meinen, sie bräuchten solche Energieerzeugung, sollten das durchaus in Eigenverantwortung dürfen und auch selber bezahlen.
      J.H.

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  4. Posted by Uranus on 12. Oktober 2014 at 13:19

    Der sichtbare Teil eines Windrades ist dabei noch nicht einmal die größte Belastung für das ökologische System der Landschaft, in der das Windrad steht. Damit ein Windrad in der Landschaft überhaupt stehenbleiben kann, ist ein gewaltiges Betonfundament mit einer durchschnittlichen Tiefe von 30m und einem Volumen von etwa 30.000 (dreißigtausend) Kubikmetern Stahlbeton erforderlich. Die Versiegelung und damit die ökologische Zerstörung des Landschaftsbodens allein durch ein solches Fundament läßt sich kaum durch Zahlenwerte darstellen.

    Auch die Betrachtung der Nettoenergiebilanz, also das Verhältnis zwischen der in den Bau eines Windrades hineingesteckten Energie und dem, was im späteren Betrieb der Anlage an Umwandlung in elektrische Energie wieder herauskommt, kann nur als katastrophal bezeichnet werden, hauptsächlich verursacht durch Bau des zwingend erforderlichen gigantischen Betonfundamentes, aber natürlich auch durch alle anderen benötigten Komponenten und später dann noch durch die laufenden Unterhaltskosten und dem für die Wartung der Anlage benötigten Energieverbrauch. Werden wirklich alle bekannten Faktoren bei der Erzeugung elektrischer Energie mittels Windkraftanlagen im deutschen Binnenland berücksichtigt, kann dieses Verfahren gesamtwirtschaftlich gesehen nur als ökologische und wirtschaftliche Vollkatastrophe bezeichnet werden, von der Zerstörung der Ästhetik des Landschaftsbildes einmal ganz abgesehen.

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    • Posted by AfD-Waehlerin on 12. Oktober 2014 at 18:50

      Die Monsterwindmühlen sind ökologisch und ökonomischer Unsinn, sie sind ein Verbrechen an der Natur und auch an den Menschen. Allein der Anblick dieser Monster macht uns krank. Man stelle sich das Betonfundament für so ein zerstörerisches Monster einmal vor – 30.000 Kubikmeter Stahlbeton – was für ein Wahnsinn. Niemals erwirtschaftet eines der Monster die Energie, die zu seiner Erstellung aufgewendet wird. Wo und wie wir können, müssen wir gegen Windmühlen – und nicht nur gegen diesen Irrsinn – kämpfen!!!!

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      • Posted by Uranus on 13. Oktober 2014 at 9:24

        „Niemals erwirtschaftet eines der Monster die Energie, die zu seiner Erstellung aufgewendet wird.“

        Genau das ist der Punkt, der in der öffentlichen Debatte um „nachhaltige Energiegewinnung“ überhaupt nicht berücksichtigt wird. Große Mengen an fossilen Energieträgern müssen verbrannt werden, damit ein einziges Windrad zum Laufen kommt, um sich dann, hoffentlich, in Jahrzehnten oder Jahrhunderten amortisieren zu können. Dieser Kritikpunkt der mangelhaften Nettoenergiebilanz gilt übrigens auch für die Produktion von Solarzellen.

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  5. Ich biete Euch eine „Scheußlichkeit“ zum dokumentieren, die seit 9.10.14 unumstößlich geworden ist !?? Neugierig!?? http://adamlauks.com/2014/10/11/im-strafvollzug-der-ddr-lies-die-stasi-exekutive-foltern-folterscherge-von-berlin-rummelsburg-war-ein-psychopat/

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    • Wir haben das hier schon mehrmals gesagt, „Ihr persönliches Schicksal, wenn es so war, ist das schlimm, aber Ihre mit dem Link angehängte unendliche Dokumentation können wir nicht nachvollziehen und damit bewerten.“ Sie haben aber sicherlich schon gemerkt, daß wir unter „entdecken wir Deutschland“, doch etwas anderes verstehen als Sie.

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      • Ich würde sagen dass SIE den Beitrag gar nicht gelesen haben bevor Sie loslegten, den einzustampfen. Nach 25 Jahren ist der Beweis für Folter an DDR Gefangenen da. Die Berichte des IMS “ Nagel“ betreffen MICH gar nicht!. Offensichtlich sind Sie einer einer von denen die Deutschland entdecken nach dem Motto : Es kann nicht sein was nicht sein darf !?? und lassen damit die Behauptung der Ewiggestrigen aus der DDR: IN DER DDR ZUCHTHÄUSERN WURDE NICHT GEFOLTERT ! – ich mag auch irren!?(lol) Ich bin im falschen Forum !?? das zu Folter in Deutschland offensichtlich ein entspanntes Verhältnis hat !??

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  6. Posted by LichtWerg on 12. Oktober 2014 at 11:13

    Hat dies auf LichtWerg rebloggt.

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