Multikulti brandgefährlich?


Wenn diese Erkenntnis in einigen Köpfen deutscher Politiker und Medien vorhanden ist, warum tun sie dann mit dem Verherrlichen einer vollkommenen offenen, bunten Gesellschaft in Deutschland (und auch in ganz Europa) genau das Gegenteil?

One response to this post.

  1. Posted by Uranus on 28. Januar 2015 at 2:46

    Oha, oha, beim Lesen dieses Artikels der „Welt“ wurde mir richtig unwohl. Offenbar soll nun die letzte Runde in der Schlacht um die absolute Vorherrschaft in der Welt eingeläutet werden. Obwohl dieser Artikel immerhin eines der besseren Beispiele für eine hinterhältige Propaganda ist, enthält der letzte Abschnitt aber doch einige verräterische Vokabeln, die es ermöglichen, der wahren Absicht dieses Artikels auf die Spur zu kommen.

    „Es wird Zeit für eine schonungslose Offenheit“

    Spätestens ab dem 08. Mai 1945 war es in Deutschland höchste Zeit für eine schonungslose Offenheit. Wieso der „Welt“ Chefkommentator Jacques Schuster erst nahezu 70 Jahre später auf diese Idee kommt, verdient es, gründlich hinterfragt zu werden.

    „Es wird Zeit, die New Yorker Strategie der Null-Toleranz auf den Kampf gegen den radikalen Islam und all diejenigen anzuwenden, die die Zivilgesellschaft infrage stellen.“

    Dieser Satz strotzt nur so vor verräterischen Begriffen. Sobald einer Strategie unserer transatlantischen „Freunde“, der „New Yorker Strategie“, das Wort geredet wird, fangen bei mir sämtliche Alarmglocken an zu schrillen. Üblicherweise fordern die politisch korrekten Gutmenschen immer Toleranz für alles und jedes. Nun aber wird Null-Toleranz gefordert. Was soll nicht toleriert werden? Der „radikale Islam und all diejenigen (…), die die Zivilgesellschaft infrage stellen.“ Wichtig sind hierbei nur diejenigen, die das Konstrukt der „Zivilgesellschaft“ infrage stellen, denn den „radikalen Islam“ gibt es nicht, genauso wenig wie den nichtradikalen Islam. Es sind immer nur einzelne Individuen, die etwas radikal machen können oder nicht. Deswegen gibt es nur „diejenigen, die die Zivilgesellschaft infrage stellen“ können, tatsächlich. Und genau um die geht es. Die Teilnehmer an der PEGIDA Bewegung sind z.B. solche, die die politisch geforderte Zivilgesellschaft infrage stellen. Und genau gegen solche Staatsfeinde fordert Jacques Schuster Null Toleranz. Noch nicht einmal der Anschein einer Demokratie soll demnach künftig aufrecht erhalten werden.

    „Dieser Kampf beginnt in den Schulen“

    Damit will Schuster wohl andeuten, daß die Gehirnwäsche der Kinder in den Schulen immer noch nicht effektiv genug ist.

    „Er [der Kampf] endet nicht auf dem Gebiet der Religion.“

    Am besten gar keine Religion, und auf keinen Fall eine Religion, die den Menschen womöglich einen inneren Rückhalt bieten könnte. Die Menschen, insbesondere die Deutschen, sollen wohl demnach darauf vorbereitet werden, auch die allerletzten Reste und Rechte auf irgendeine wie auch immer geartete individuelle Privatheit und persönliche Freiheit aufgeben zu müssen, um eine totale Rund-um-die-Uhr-Überwachung eines jeden Einzelnen zum Schutze der Zivilgesellschaft zu ermöglichen?

    „Die erste Waffe auf diesem Schlachtfeld ist schonungslose Offenheit.“

    Also sprach der Herr. Wenn aber schonungslose Offenheit die erste Waffe sein soll, sei die Frage erlaubt, wieso der Herr Schuster erst 70 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft auf diese Idee kommt? Bedufte es erst des Vorwurfs der Lügenpresse? Und wieso überhaupt Waffe? Gegen wen will er sie denn einsetzen?

    Die Entscheidung, in welche Richtung sich die Verhältnisse in allernächster Zeit entwickeln werden, steht auf des Messers Schneide. Jeder einzelne Mensch ist heute gefordert daran mitzuwirken, daß die Entscheidung, um die sich letztlich keiner herumwinden kann, eine weise Entscheidung sein wird. Es möge bitte nicht so sein wie 1932/33, als die Menschen es einem Reich ohne Raum ermöglichten, sein menschenverachtendes Vakuum auszubreiten.

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